Am Donnerstagabend im Ortsteil Oberau

Dachstuhl steht in Flammen - Großeinsatz der Rettungskräfte in Berchtesgaden

Brand im Ortsteil Oberau in Berchtesgaden
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Am 3. Dezember kam es im Berchtesgadener Ortsteil Oberau zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte.

Berchtesgaden - Am Donnerstagabend (3. Dezember) gegen 19.20 Uhr mussten die Freiwilligen Feuerwehren und das Rote Kreuz mit Alarmstufe B3 zu einem Dachstuhlbrand in Berchtesgaden Ortsteil Oberau ausrücken. Die Bewohner bemerkten starken Rauch im Dachgeschoß, versuchten das Feuer noch selbst zu löschen und setzten kurz darauf einen Notruf ab.

Update, 5.51 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Donnerstagabend gegen 19.15 Uhr stellten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Berchtesgaden Ortsteil Oberau starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss ihres Anwesens fest. Nachdem die zunächst versuchten Löschversuche ohne Erfolg blieben, wurde die Feuerwehr verständigt.

Die Feuerwehr, die mit 60 Einsatzkräften im Einsatz war, hatte den Brand dann schnell unter Kontrolle und gelöscht. Von den Bewohnern wurde niemand verletzt, auch wenn sich alle kurzzeitig im Rauch befunden hatten. Glücklicherweise musste nach einer ambulanten Überprüfung durch den Rettungsdienst niemand mit in das Krankenhaus genommen werden.

Durch die Polizei Berchtesgaden wurden die Untersuchungen zur Brandursache durchgeführt. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte es sich wohl um einen Defekt in der elektrischen Anlage gehandelt haben. Fremdverschulden wird derzeit ausgeschlossen.

Die Freiwillige Feuerwehr aus Berchtesgaden und der Löschzug Oberau wurde bei dem Einsatz durch die Feuerwehren aus Marktschellenberg und von den österreichischen Kollegen aus Bad Dürnberg und Hallein unterstützt. Da das Haus für diese Nacht unbewohnbar war, boten sich sofort Nachbarn an, die betroffenen Familien aufzunehmen. Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf knapp 70.000 Euro.

Pressemeldung Polizei Berchtesgaden

Erstmeldung, 5.10 Uhr:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden mit Löschzug Au, Marktschellenberg und die österreichischen Kameraden aus Hallein mit Löschzug Bad Dürrnberg, sowie das Berchtesgadener Rote Kreuz mit beiden Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst.

Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember

Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember.
Dachstuhlbrand in Berchtesgaden am 3. Dezember. © BRK BGL

Die ersteintreffenden Atemschutzgeräteträger drangen im Innenangriff in das Haus und in das Obergeschoss vor, konnten den Brand unter dem Dach lokalisieren und schnell unter Kontrolle bringen. Das Rote Kreuz begleitete die fünf Bewohner des Hauses zunächst in das benachbarte Feuerwehrhaus Au, wo sie von den Notfallsanitätern medizinisch untersucht wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, somit konnte ein Rettungswagen wieder abrücken. Der Zweite blieb noch am Einsatz, um die Arbeiten der rund 60 Feuerwehr-Einsatzkräfte abzusichern.

Ersten Erkenntnissen zufolge ist ein Defekt in der elektrischen Anlage die Brandursache. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der ermittelnden Polizeiinspektion Berchtesgaden auf rund 70.000 Euro. Das Haus ist momentan unbewohnbar, weshalb sich hilfsbereite Nachbarn anboten, die betroffenen Anwohner vorübergehend zu beherbergen.

Pressemeldung BRK KV Berchtesgadener Land

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