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Es geht um Nachverdichtung

„Da müssen wir nachlegen“ – Wohnungsbau und Grundschule auf „Freilassinger Feld“

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Rund 100 Besucher verfolgten die Ausführungen des Bürgermeisters im Rahmen seiner ersten Bürgerversammlung.

Auch wenn an der Münchener Straße knapp 200 Wohnungen neu entstanden sind und auch weitere Wohnblocks, zum Beispiel in der Jacques-Offenbach-Straße und der Richard-Strauß-Straße, im Bau sind, braucht Freilassing weiterhin neuen Wohnraum. „Da müssen wir nachlegen“, so Bürgermeister Markus Hiebl im Rahmen der jüngsten Bürgerversammlung.

Freilassing – Es gehe ihm dabei vor allem um eine sogenannte Nachverdichtung. Also auf einem Grundstück mit einem kleinen Haus sollte danach ein größeres Haus Platz haben. Er habe mit der Wohnbaugenossenschaft Rupertiwinkel schon entsprechende Gespräche geführt. Platz für Neubauten sieht der Bürgermeister am sogenanntenFreilassinger Feld“ im Stadtteil Hofham, hinter der Mittelschule, dort wo auch der Standort für die zweite Grundschule sein könnte. Neue Wohnblocks könnten auch am Lindenplatz entstehen, den es aber erst geben wird, wenn die Rupertusstraße – wie vom Stadtplaner vorgeschlagen – an die Bahngleise verlegt wird und damit Raum für einen neuen Platz geschaffen werden könnte. 

Beim Stichwort Freizeit erinnerte Hiebl daran, dass die Stadt in diesem Jahr für insgesamt 127.000 Euro vier Spielplätze „auf Vordermann“ gebracht habe, unter anderem am Petersweg oder in der Saaldorfer Straße. Zudem sei im Herbst ein Beachvolleyball-Platz am Badylon für 76.000 Euro gebaut worden, der Basketballplatz soll im kommenden Jahr für 130.000 Euro saniert werden. Das Badylon-Freizeitgelände soll im nächsten Jahr auch einen Niedrigseil-Garten und eine Freilichtbühne erhalten, Kostenpunkt knapp 200.000 Euro. 

Salzburghofen mit besonderer Bedeutung

Der Stadtteil Salzburghofen als Geburtsstätte des heutigen Freilassing hat eine historische Bedeutung, „das soll sich jetzt auch widerspiegeln“, so Hiebl. Die Marienkirche sei von der katholischen Kirche bereits saniert worden, auch der Pfarrhof sein von einer privaten Investorin in Erbpacht erworben und hat ihn mit viel Liebe saniert worden.

Weitere Schulen nach Freilassing

Das geplante Bildungszentrum am Bahnhof streifte Freilassings Bürgermeister nur kurz. „Wir sind bereits ein Schulstandort und Landrat Kern ist mit Ministerien in Gesprächen, um möglicherweise weitere Schulen nach Freilassing zu bekommen“. Der Standort am Bahnhof sei ideal, „auch weil es dadurch eine gute Anknüpfung nach Österreich gibt“. Dass deshalb Salzburger Kinder in eine Schule in Freilassing wechseln werden, ist aber eher unwahrscheinlich. 

Wie das von der Stadt zurückgekaufte Gewerbegebiet in Eham genau erschlossen werden soll, wird in der nächsten Sitzung des Bauausschusses erläutert. Hier wollte Hiebl nicht vorgreifen. Nur so viel: „Im Frühjahr 2023 soll das Bauleitverfahren starten, am Ende könnten 170 Arbeitsplätze geschaffen werden“.

100 Jahre Freilassing

Im Jahr 1923 wurde der Ortsname „Salzburghofen“ in „Freilassing“ geändert. Die Stadt plant zu diesem Jubiläum zahlreiche Veranstaltungen. So zum Beispiel bereits zu Silvester, also am 31. Dezember, eine Silvesterparty am Rathausplatz, „statt einem Feuerwerk wird es allerdings eine Laser-Show geben“. Ein 3 Minuten langer PR-Film vom Regionalfernsehen fasste auf humorvolle Weise noch einmal die rege Bautätigkeit der Stadt filmisch zusammen.

hud

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