Gebirgsjägerbataillon 232 für vier Wochen bei Magdeburg

Struber Jager schließen Ausbildung in Sachsen-Anhalt ab

Die Soldaten werden im westafrikanischen Mali mit den Führung- und Funktionsfahrzeug Eagle IV und dem Transportpanzer Fuchs ausgestattet sein.
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Der Gebirgsjägerbataillon 232 der Bundeswehr hat in der Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt eine vierwöchige Ausbildung abgeschlossen. Sie zertifizierte die Soldaten für den kommenden Einsatz in Mali, zu dem sie bereits feierlich verabschiedet wurden.

Die Pressemeldung der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ im Wortlaut:

Bad Reichenhall - Bevor die beiden Kompanien des Gebirgsjägerbataillons 232 bei einem feierlichen Appell in den Blauhelmeinsatz nach Mali verabschiedet worden sind, beendeten die Struber Jager unter Federführung des Leitverbands Aufklärungsbataillon 8 die Einsatzvorbereitung mit einem vierwöchigen Übungsplatzaufenthalt und zertifizierten sich somit für den bevorstehenden Einsatz. Der Abschluss der Ausbildung erfolgte im Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) in der Colbitz-Letzlinger Heide, nördlich von Magdeburg.  

Zuvor legten die Soldaten ab Mitte Januar mit Gefechtsschießen auf den Truppenübungsplätzen Altengrabow und Lenin die Grundlage für den erfolgreichen Abschluss. Darüber hinaus dienten diese beiden Wochen der Kohortenisolierung vor Beginn der Zertifizierung und damit der Einhaltung der Covid 19 – Auflagen des Gefechtsübungszentrums.

Für die Struber Jager war der Übungsaufenthalt im GÜZ keine Neuheit. Bereits im Jahr 2019 stellte das Gebirgsjägerbataillon 232 den Leitverband im Auslandseinsatz Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (MINUSMA).

Dieses Mal geht die 2. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 unter Führung ihres Kompaniechefs Major Rudolf H. in den Einsatz. Die 103 Soldaten werden dabei von zwei Zügen der Objektschutzkräfte der Luftwaffe unterstützt. Im Einsatz lösen Sie Ihre Kameraden des Schwesterbataillons 231 aus Bad Reichenhall ab, welche sich schon seit September 2020 in Mali befinden.

Die Übungsmöglichkeiten auf dem Truppenübungsplatz in Sachsen-Anhalt schöpfte die Truppe voll aus. Es wurde alle Kraft und Anstrengung in die Ausbildung für den bevorstehenden Einsatz gelegt. Jedes erdenkliche Szenario wurde als Ausbildungsthema aufgegriffen und so oft geübt, bis es alle beherrschten bzw. die Abläufe nahezu perfekt waren.

Im Schwerpunkt der Ausbildung befanden sich jedoch die Freyunger Aufklärer, die den Leitverband für den Einsatz in Mali stellen. Sie wurden neben den Gebirgsjägern der Gebirgsjägerbrigade 23 noch von weiteren Kräften aus Bayern und Sachsen unterstützt und trainierten gemeinsam mit ihnen.

Pressemeldung der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“

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