Mit künstlicher Intelligenz „bavarian AI“

Schönauer Ex-Rodler Julian von Schleinitz für „Start-up des Jahres“ nominiert

Julian von Schleinitz ist einer von sieben Nominierten für die „Start-up des Jahres“-Wahl der Deutschen Sporthilfe. Unser Bild zeigt ihn bei der Vorstellung speziell entwickelter Simulationsmethoden für die Rennrodler im Rahmen der jüngsten WM am Königssee.
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Die deutsche Sporthilfe sucht erstmalig das „Start-up des Jahres“. Mit dabei ist auch Ex-Rennrodler Julian von Schleinitz aus Schönau am Königsee. Zusammen mit seiner Geschäftspartnerin haben sie „bavarian AI“ gegründet.

Schönau am Königssee / Frankfurt am Main - Zum ersten Mal sucht die Deutsche Sporthilfe das „Start-up des Jahres“. Mit dabei: Der ehemalige Rennrodler und Eurosport-Experte Julian von Schleinitz aus Schönau am Königssee. Gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Carina Hock will der sechsfache Junioren-Weltmeister (2009 bis 2011 im Einzel und Team) mit dem Start-up „bavarian ai“ innerbetriebliche Lösungen für den Einsatz von Artificial Intelligence, Machine Learning und Data Security in mittelständische Unternehmen bringen.

„Für zwei Drittel der deutschen Mittelständer ist fehlendes Know-how ein großes Hemmnis für die Einführung Künstlicher Intelligenz (KI). Wir möchten zeigen, dass deutsche Ingenieurskunst und KI sehr gut vereinbar sind“, sagt von Julian von Schleinitz, der den Master-Studiengang „Chemistry and Physics of Materials“ an der Universität Salzburg erfolgreich abgeschlossen hat und aktuell als Doktorand „Data Science“ bei BMW Motorsport in München arbeitet und forscht.

Beim „Sporthilfe Start-up des Jahres“ stehen die Geschäftsideen von sieben aktuell oder ehemals geförderten Athleten in einem zweistufigen Vorstellungsverfahren zur Wahl. Noch bis 26. Februar findet ein öffentliches Online-Voting auf der Website der Deutschen Sporthilfe (www.sporthilfe.de/startupdesjahres) statt. Im Anschluss präsentieren die Kandidaten – vergleichbar der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ – ihre Geschäftsidee einer siebenköpfigen Fachjury. Beide Ergebnisse fließen zu gleichen Teilen in das Gesamtergebnis ein. Die Auszeichnung ist mit der DKB-Gründerprämie in Höhe von 12.000 Euro dotiert.

Neben Julian von Schleinitz treten sechs weitere aktuelle und ehemalige Sportlerinnen und Sportler an: Franz Anton (Kanu-Slalom), Andreas Bechmann (Leichtathletik Zehnkampf), Vivian Hösch (Para-Ski nordisch), Leon Kaufmann-Ludwig (Shorttrack), Peter Kling (Rudern) und Sören Loos (Kanu-Slalom).

Die Auszeichnung bildet den Abschluss der Sporthilfe Start-up-Academy: „Sie ist ein Förderbaustein zur Dualen Karriere und richtet sich an jene Athleten, die nach ihrer sportlichen Laufbahn ein Start-up gründen wollen und/oder den Berufswunsch haben, Unternehmer zu werden“, erläutert Sporthilfe-Vorstand Thomas Gutekunst. „Es handelt sich um zwei mehrtägige Workshops, in denen die Teilnehmer lernen, ihre Geschäftsideen zur Gründungsreife weiterzuentwickeln und potenziellen Investoren zu präsentieren.“

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