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Projektarbeit für Menschen mit Behinderung

Übergabe des Berichts zur Barrierefreiheitsbegehung in Bad Reichenhall

Von links: Josef Jerger (VdK-Kreisvorsitzender Kreisverband BGL), Larissa Messmer (Landratsamt BGL), Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, Vera Kaniber (Seniorenreferentin im Stadtrat).
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Von links: Josef Jerger (VdK-Kreisvorsitzender Kreisverband BGL), Larissa Messmer (Landratsamt BGL), Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, Vera Kaniber (Seniorenreferentin im Stadtrat).

Den offiziellen Bericht zur Barrierefreiheitsbegehung in Bad Reichenhall haben Josef Jerger, Vorsitzender des VdK Kreisverbands BGL und Larissa Messmer, Projektarbeit für Menschen mit Behinderung am Landratsamt, kürzlich an Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung und die Stadträtin und Seniorenreferentin Vera Kaniber übergeben.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land - Im August hat in Bad Reichenhall ein Barrierefreiheitsspaziergang durch die Fußgängerzone bis zum Parkplatz vor der Drogerie Müller stattgefunden. Startpunkt war vor dem Rathaus. Der Weg führte die Testenden durch die Fußgängerzone über den Kurpark zum Bahnhof. Von Seiten der Stadt nahmen Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, die Seniorenbeirätin Birgit Spangenberg, der Sachgebietsleiter Tiefbau, Josef Kaltner und die Seniorenreferentin Vera Kaniber teil. Für den VdK waren Josef Jerger, Kreisvorsitzender des VdK-Kreisverbands BGL, Walter Dennerlein, Vorsitzender des VdK-Ortsverbands Bad Reichenhall mit Regina Baumgart, Beraterin für Barrierefreiheit im Ortsverband sowie Eberhard Grünzinger, Referent Ehrenamt im VdK-Landesverband Bayern bei dem Spaziergang vertreten. Von Seiten des Landratsamts begleitete die Begehung Larissa Messmer, die für die Projektarbeit für Menschen mit Behinderung und damit auch für das Thema Barrierefreiheit im öffentlichen Raum zuständig ist. Karin Günther, ebenfalls VdK-Mitglied, testete die Strecke mit dem Rollator und Rosemarie Bayer als Rollstuhlfahrerin mit Begleitperson Heinige Lelle.

Aus den Dokumentationen ging unter anderem hervor, dass die Kopfsteinpflaster in den Fußgängerzonen für Rollstuhlfahrer beschwerlich sind. Die Behindertenparkplätze vor dem Bistro Tuchas waren laut Bericht zu schräg, deren starkes Gefälle war für Rollstuhlfahrer ungeeignet. Außerdem war der Bordstein am Behindertenparkplatz zu hoch. Als Lösungsansatz wurde der Tausch mit den Parkplätzen bei der Saline genannt. Erfreulicherweise wurde dieser Vorschlag von der Stadt Bad Reichenhall innerhalb kürzester Zeit umgesetzt, wodurch sich die Situation für Menschen mit Behinderung beim Parken deutlich verbessert hat.

In einem weiteren Ausschnitt aus der Dokumentation ging hervor, dass die Glastüren zur Bahnhofshalle nicht über Sicherheitsmarkierungen verfügen. Das Blindenleitsystem endet vor der Bahnhofshalle und in der Halle selbst ist kein Leitsystem mehr vorhanden. Außerdem sind die Durchsagen am Bahnhof kaum verständlich. Empfehlenswert wäre eine Vorlesefunktion an den Gleisen per Knopfdruck. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Barrierefreiheitsspaziergang einen klaren Überblick über die Barrieren und Hindernisse in Bad Reichenhall verschafft hat, und dass es notwendig ist, diese in Zukunft abzubauen.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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