Tragödie in der Höllentalklamm

Junger Bergsteiger (31) stürzt an Heiligabend in den Tod

Landkreis Garmisch-Partenkirchen - Ein 31-Jähriger wollte über Weihnachten auf einer Berghütte übernachten. Dort kam er nie an.

An Heiligabend startete ein 31-Jähriger in Grainau/Hammersbach, eine Bergtour. Der Wanderer aus Moosburg an der Isar wollte über das Höllental und den Osterfelder zum Kreuzeck gehen und dort übernachten. Da er sich im Laufe des Tages nicht mehr bei seinen Verwandten meldete und diese ihn auch nicht telefonisch erreichen konnten, verständigten sie am 1. Weihnachtstag die Polizei.

Sein Fahrzeug konnte am Vormittag des 25. Dezember in Hammersbach aufgefunden werden. Daraufhin startete eine Suchaktion mit Kräften der Bergwacht Grainau, Garmisch-Partenkirchen und der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei.

Unglück vor dem Stangensteig

Bereits um 13.10 Uhr konnte der Vermisste - bedauerlicherweise leblos - aufgefunden werden. Er verunglückte, vermutlich bereits am Morgen des Heiligabend auf dem Weg von Hammersbach zum Stangensteig, der über die Höllentalklamm führt. Vor dem Stangensteig verlor er in einer steilen Felsrinne den Halt und stürzte ab, berichtet die Polizei.

Durch Kräfte der Bergwacht Grainau und der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei wurde der Leichnam des Verunglückten geborgen. Die genaue Unfallursache ermittelt nun ein Polizeibergführer.

Die Bergwacht Grainau war mit zehn Mann, die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen mit 3 Mann, die Alpine Einsatzgruppe mit vier Kräften an der Suche beteiligt. Außerdem stand ein Hubschrauber der Bundespolizei zur Verfügung.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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