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Zahlreiche Durchsuchungen im Unterallgäu

Maschinengewehr und Panzerfaust: Polizei findet bei Kinderporno-Razzia Kriegswaffen

Waffen Panzerfaust Maschinengewehr Razzia Kinderpornos
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Diese Waffen stellte die Polizei bei der Kinderporno-Razzia sicher.

Landkreis Günzburg - Bei einer großangelegten Razzia gegen Kinderpornografie hat die Polizei im Unterallgäu am Dienstag (28. September) neben Endgeräten und Datenträgern auch gefährliche Kriegswaffen sichergestellt.

Die Beamten fanden bei der Durchsuchungsaktion, die von der Kriminalpolizei Memmingen geleitet wurde, in der Wohnung eines 29-jährigen Beschuldigten eine Panzerfaust und ein Maschinengewehr (MG42). Der Mann gab anschließend an, dass die Waffen unbrauchbar gemacht worden seien. Ein Experte des bayerischen Landeskriminalamts wird dies nun überprüfen, teilte das zuständige Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mit.

Polizei und die Memminger Staatsanwaltschaft hatten bei der Razzia im Landkreis Günzburg und im Unterallgäu insgesamt neun Anwesen wegen des Verdachts auf Verbreitung von Missbrauchsabbildungen in Chatgruppen durchsucht. Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass schon das automatische Herunterladen solcher Bilder und Videos strafbar sein könne.

Bei den Beschuldigten bezüglich der Kinderpornos handelte es sich um männliche Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene im Alter zwischen 14 und 43 Jahren, aber auch zwei weibliche Jugendliche im Alter von 15 Jahren. Insgesamt beschlagnahmten die rund 50 Einsatzkräfte nach Polizeiangaben 13 Smartphones sowie fünf Laptops und weitere Speichermedien, welche nun entsprechend ausgewertet werden. Anlass der sehr umfangreichen Ermittlungen waren jeweils kinderpornografische Video- oder Bilddateien, die in Chat-Gruppen online verbreitet wurden.

mw

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