Wetteraussichten für die Region

Der Winter mit Jojo-Effekt: Erst 15 Grad und dann wieder kalt?

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Landkreis - Nach der Kältewelle ist vor der Kältewelle: Die Temperaturen rutschen im Norden der USA bis Freitag wieder teilweise auf unter minus 30 Grad. Doch wie sind eigentlich die Aussichten für die Region?

Bei uns dagegen gibt's das Kontrastprogramm in diesem Jojo-Winter: die Temperaturen klettern am Wochenende in Deutschland auf über 10 Grad. Am Oberrhein sind sogar bis zu 15 Grad drin. Sonnenschein gibt es aber kaum, stattdessen viele Wolken, Regen und sogar Sturm.

"Schmuddelwetter vom Feinsten steht am Wochenende auf dem Programm. Da kann man auch mal länger im Bett bleiben. Draußen verpasst man kaum etwas. (...) Nach einem zu milden Dezember und Januar macht auch der Februar keine Bewegung in Richtung sibirische Kälte. Statt sibirischer Kälte gibt's an diesem Wochenende erstmal spanische Wärme", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Am Samstag und Sonntag wird es mit der Wärme auch noch richtig stürmisch. Im Norden kommt es zu Sturmböen bis 100 km/h, an der See sogar bis 120 km/h. Es ist gut möglich, dass es auch in der Mitte und im Süden sehr stürmisch werden könnte.

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

  • Donnerstag: 3 bis 10 Grad, viele Wolken, immer wieder Regen, die Schneefallgrenze steigt bis in die höheren Lagen
  • Freitag: 5 bis 11 Grad, bedeckt und vor allen Dingen im Norden immer wieder Regen, im Süden auch mal trocken
  • Samstag: 7 bis 14 Grad, stürmisch, nass, wechselhaft
  • Sonntag: 8 bis 15 Grad, viele Wolken, im Norden sehr stürmisch, teils auch in der Mitte und im Süden, immer wieder Regen, sehr mild
  • Montag: 3 bis 8 Grad, deutlich kälter, in den Hochlagen wieder Schneeregen oder Schnee

Es leidet die Schneedecke...

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Auch im weiteren Verlauf liegen die Tageshöchstwerte in den Niederungen meist bei Werten um 5 Grad. Leider wird die Schneedecke in den Mittelgebirgen zwischen Freitag und Sonntag ganz schön zu leiden haben. Vielfach schmilzt der Schnee vor allen Dingen in den westdeutschen Mittelgebirgen stark ab, denn am Wochenende kommt zu der warmen Luft auch noch Regen dazu. Viel Nachschub ist dann nächste Woche mit der Abkühlung nicht in Sicht.
"Spannend bleibt am Wochenende auch die Windentwicklung. Da ist besonders im Norden auch ein größeres Sturmereignis nicht ganz ausgeschlossen", so Jung.

mw (mit Material von wetter.net)

Rubriklistenbild: © dpa/wetter.net (Montage)

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