Schwere Vorwürfe gegen Mann aus Landkreis Miesbach

Eigene Tochter schwer missbraucht und Kinderpornos produziert?

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Landkreis Miesbach - Weil er kinderpornografisches Material ins Internet hochgeladen und seine Tochter schwer sexuell missbraucht haben soll, ermitteln die Zentralstelle Cybercrime Bayern der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die Kriminalpolizei Miesbach gegen einen 27 Jahre alten Mann.

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB), zuständig für die Bearbeitung herausgehobener Ermittlungsverfahren im Bereich der Cyberkriminalität, und die örtlich zuständige Kriminalpolizeistation Miesbach führen seit einigen Wochen Ermittlungen gegen einen 27 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Miesbach. Gegen ihn haben sich Verdachtsmomente im Hinblick auf die Verbreitung von kinderpornografischem Material und den schweren sexuellen Missbrauch seiner eigenen Tochter ergeben. 

Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung im Januar wurden, zunächst nur wegen des Verdachts der Verbreitung von Kinderpornografie, Computer und Zubehör des Tatverdächtigen sichergestellt. Die sofort durchgeführte Auswertung erhärtete die Verdachtsmomente gegen den 27-Jährigen. Zudem ergaben sich im weiteren Verlauf Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte selbst Missbrauchshandlungen an seiner eigenen Tochter im Kleinkindalter begangen hat. Die Ermittler gehen davon aus, dass er das Mädchen über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren hinweg schwer sexuell missbraucht und dabei selbst kinderpornografisches Material produziert hat

Staatsanwaltschaft und Polizei reagierten sofort auf die neuen Erkenntnisse, um das Mädchen vor weiteren Taten zu schützen. Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg erließ der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl, seit dem 10. Februar sitzt der 27-Jährige in Untersuchungshaft.

Erst vor kurzem stand ein Mann aus dem Raum Altötting vor Gericht, der sich via Internet mehrfach einer neuer Form von Kindesmissbrauch schuldig gemacht haben soll (Webcam Child Sex Tourism).

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd/mw

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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