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Wie mehr Blühflächen schaffen? So diskutiert ihr

Diskussion in Mühldorf: Die Bauern in die Pflicht? Keine Steingärten? Oder Aus für Mähroboter?

Wer sollte mehr für die Schaffung von Blühflächen in die Pflicht genommen werden? Landwirte oder Privatleute? Darüber diskutieren unsere Leser.
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Wer sollte mehr für die Schaffung von Blühflächen in die Pflicht genommen werden? Landwirte oder Privatleute? Darüber diskutieren unsere Leser.

Mühldorf am Inn - Wer sollte mehr für die Schaffung von Blühflächen in die Pflicht genommen werden? Landwirte oder Privatleute? So habt ihr darüber diskutiert:

„Wäre doch ganz einfach, man schafft die Monokulturen bei den Bauern ab“, schreibt Thomas H. unter dem Facebook-Post zum Artikel von innsalzach24.de. „Wie sieht denn die Landwirtschaft aus? Es gibt genügend Verordnungen, die die Landwirte in ihrer Fruchtfolge nicht selbst bestimmen lassen“, kontert Sebi W.. Er sieht die Politik in der Pflicht, nachzubessern. „Oft müssen dagegen gute Wiesen geackert werden, um den Status als Feld nicht zu verlieren. Die Regelungen sind zu viele, einige widersprüchlich und nutzen den Landwirten wenig bis nichts.“

Landkreis Mühldorf schafft Blühflächen im Sinne des Volksbegehrens - Aber wer soll noch in die Pflicht genommen werden?

Im Sinne des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ sollen im Landkreis Mühldorf am Inn neue Blühflächen entstehen. Das beschloss der dortige Kreistag kürzlich. Dazu sollen sogenannte "Eh-da-Flächen" umgewandelt werden. Das sind meist kleinere Grünstreifen an Straßen, aber auch andere Flächen die beispielsweise wegen ihrer Größe oder Lage nicht landwirtschaftlich genutzt werden können. In einem ersten Schritt wird das auf 9000 Quadratmetern geschehen. Insgesamt sind 50.000 bis 60.000 Quadratmeter Flächen vorgesehen.

Mit der Maßnahme an sich ist, laut dem Ergebnis einer Umfrage auf innsalzach24.de, Stand Dienstagnachmittag, die Mehrheit unserer Leser einverstanden. Auf Facebook drehte sich in den Kommentaren dann die Diskussion um die Frage, wer hier sonst noch einen Beitrag leisten kann oder soll.

Landwirte, Bürger oder Behörden? - Wer soll mehr Blühflächen schaffen?

„Bevor man wieder bei den Landwirte anfängt sollte man erstmal Gemeinden und Bürger in die Pflicht nehmen das nicht alles zugeteert, gepflastert oder zubetoniert wird“, meint etwa Sandra R. und bekommt dafür auch Zustimmung. „Als erstes würde ich die Quadratmeter für die greisligen Steingärten begrenzen.“ Über mögliche Verbote oder Eingrenzungen von Steingärten hatte es auch im Mai des vergangenen Jahres Debatten im Kreis Mühldorf gegeben.

Auch Georg K. sieht Privatleute in der Pflicht: „Verbietet erst mal die Mähroboter auf Privatgrundstücken! Hier hat weder eine Biene noch ein Igel eine Chance!“ Ilona H. wiederum sieht durchaus Beiträge, welche die Landwirte leisten könnten. „Es würde schon reichen wenn um die Felder herum Blumen angesäht würden. Das macht fast keiner“, bemerkt sie. „Oder dass die vorgeschriebenen Abstände vom Feld zum Teich oder Bach eingehalten würden. Jetzt überhaupt bei den künftigen trockenen Sommern. Sie sollten auch mehr Sträucher und Bäume zwischen Felder pflanzen.“

hs

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