An Kiesgrube

Weniger Schmutz auf Mühldorfer Nordtangente: Firma hat jetzt Waschanlage für Laster-Reifen

Für saubere Straßen, der Schmutz beibt auf dem Gelände der Kiesgrube: Über eine Lichtschranke werden die Reinigungsdüsen aktiviert und mit Hochdruck die Reifen gesäubert.
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Für saubere Straßen, der Schmutz beibt auf dem Gelände der Kiesgrube: Über eine Lichtschranke werden die Reinigungsdüsen aktiviert und mit Hochdruck die Reifen gesäubert.

Auf der Mühldorfer Nordtangente ist Autofahrern vielleicht schon das ein oder andere Mal Schmutz aufgefallen. Die Firma Dömling installiert am Kieswerk in Mühldorf nun deshalb eine Reifenwaschanlage.

Mühldorf – Die verschmutzte Fahrbahn auf der Nordtangente soll bald der Vergangenheit angehören. Zumindest im Bereich der Kiesgrube Dömling in Mühldorf. Denn das Kieswerk der Familie Dömling hat nun kräftig investiert und eine hochmoderne Reifenwaschanlage installieren lassen. Es handelt sich um ein absolutes Novum in der Gegend.

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Rainer und Max Dömling am Rand ihrer Waschanlage. Im Umkreis von 70 Kilometer ist ihre Firma die erste, die ein solches System installiert hat. 95 Prozent des Wassers wird beim Reinigen wiederverwertet.

Absolutes Novum in der Region

„Das nächste Kieswerk, das eine solche Anlage hat, bindet sich in Freilassing beziehungsweise in Freising“, betont Geschäftsführer Rainer Dömling bei der Präsentation der Anlage, durch die sämtliche Lastwagen rollen, wenn sie nach der Beladung ihres Lastwagen die Kiesgrube verlassen. Besonders an Regentagen hatten sie vorher Kies und Erde, der hartnäckig an den Reifen der LKW haftete, auch auf die Straße getragen, wo sich der Schmutz dann über einige 100 Meter auf dem Asphalt verteilt hat. „Früher mussten wir regelmäßig eine Kehrmaschine anfordern, die die Straße dann gereinigt hat. Doch das verursacht immense Kosten!“ Von 1000 Euro pro Monat spricht Rainer Dömling.

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Durch die Lichtschranke – und schon gehts los!

Diese Ausgaben kann sich die Firma zukünftig sparen. Denn seit drei Wochen erledigt eine hocheffiziente Reifenwaschanlage das, wofür sonst die Kehrmaschine die Nacharbeit zu leisten hatte.

3,5 Kubikmeter Wasser pro 30 Sekunden

Die Funktionsweise: Passiert der Lastwagen eine Lichtschranke werden sofort sämtliche Düsen, die an den Seitenwänden sowie im Frontbereich der Reinigungsanlagen montiert sind, aktiviert. Unter hohem Druck werden die Reifen gereinigt, sie leisten dabei einen Ausstoß von 3,5 Kubikmeter Wasser pro 30 Sekunden. 95 Prozent des Wassers werden gereinigt und fließen zurück in die Drei-Kammer-Grube, die insgesamt rund 100 Kubikmeter Wasser fasst.

Vorbeugung von Steinschlägen

Knapp 50 000 Euro investiert die Firma Dömling in die Sauberkeit von Fahrzeugen und Straßen. Und auch in die Sicherheit auf den Verkehrswegen: „Der hohe Wasserdruck entfernt auch Steine, unliebsame Steinschläge auf der Straße werden also ebenso vermindert“, nennt Kieswerkleiter Max Dömling weitere Vorzüge.

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