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Clubbetreiber überglücklich

Silo1, Uschihaus und Sinners: Nach 18 Monaten der Stille dröhnen jetzt wieder die Bässe in den Diskos

Die letzte Party im „Sinners“ liegt einige Zeit zurück. Unser Bild stamt vom Februar 2020, als noch Fasching gefeiert wurde. Wenig später war Lockdown, nachdem die Pandemie Fahrt aufgenommen hatte. Ab Freitag sind die Türen wieder geöffnet.
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Die letzte Party im „Sinners“ liegt einige Zeit zurück. Unser Bild stammt vom Februar 2020, als noch Fasching gefeiert wurde. Wenig später war Lockdown, nachdem die Pandemie Fahrt aufgenommen hatte. Ab Freitag sind die Türen wieder geöffnet.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sein Versprechen gehalten: Diskotheken und Clubs dürfen ab Freitag (1. Oktober) endlich wieder öffnen. Nachtschwärmer stoßen dabei in Töging, Tüßling und Mühldorf auf offene Türen, doch müssen diese Auflagen eingehalten werden.

Mühldorf/Tüßling/Töging – Seit Donnerstag ist klar: Das Nachtleben ist zurück! Nach 18 Monaten Corona-bedingter Zwangspause hat die Bayerische Staatsregierung das Versprechen ihres Ministerpräsidenten Markus Söder vom August in die Tat umgesetzt. Ab Freitag, 1. Oktober, darf in Diskotheken und Clubs wieder nach den 3G-Regeln getanzt werden. Einzige Bedingung bei den Tests: es muss ein negativer PCR-Test vorliegen.

Ein Prosit auf die Entscheidung in München

„Die Freude ist groß. Wir haben zum Mittagessen schon darauf angestoßen“, sagt Tom Wörl, Chef des „Silo1“ in Töging. Dort öffnen sich am Freitagabend ab 22 Uhr sämtliche Türen, bis zu 1000 Besucher können dann in den Komplex im Industriegebiet.

Erster Schritt zurück in ein normales (Nacht-)Leben

Es ist angerichtet im „Sinners“ in Mühldorf, es fehlen nur noch die Gäste. Inhaber Max Kendlinger, hier mit Barchefin Viktoria Zabrzesky, ist sich sicher, dass die von alleine kommen.

„Ich hoffe, dass dies dann auch langfristig so bleibt, ein erster Schritt zurück in ein normales Leben!“ Doch Wörl bleibt vorsichtig, fast skeptisch bei seinen Erwartungen jetzt zum Start ins neue Nachtleben. „Ich rechne mit zusätzlichen Hygieneregeln. Etwa, was die Gästegrenze betrifft. Ich geh auch davon aus, dass das Personal, ob nun geimpft, getestet oder genesen, eine Maske tragen muss. Das wäre allerdings nicht nachvollziehbar, weil alle anderen ja nichts tragen müssen.“

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Spuckschutz war wohl überambitioniert – am Donnerstag wieder abgebaut

Max Kendlinger weiß da schon etwas mehr. Er legte am Donnerstag in seinem Lokal in Mühldorf, dem „Sinners“, noch letzte Hand an. „Den Spuckschutz an der Bar brauchen wir wohl jetzt doch nicht!“ Also werden die Plexiglasscheiben wieder abmontiert. Ansonsten hat der Besitzer des „Sinners“ seine Hausaufgaben erledigt, „damit es nun endlich wieder weitergeht!“ Er will ab Freitag, 22 Uhr, aus dem Vollen schöpfen, rechnet mit großem Andrang von feierhungrigen Gästen. „Unsere Logen sind bereits seit Wochen ausreserviert“, sagt Kendlinger, der hofft, dass alles glatt geht.

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„Wir haben täglich darum gezittert, ob wir tatsächlich aufmachen dürfen!“, sagt Florian Obereisenbuchner. Er und sein Bruder Martin haben viel Geld und Zeit investiert, damit sie startklar sind. „Und wir haben auch das Risiko aufgenommen, DJs zu buchen. Das muss ja alles vorher geregelt und danach auch bezahlt werden. Jetzt sind wir natürlich umso glücklicher, dass unsere Mühen belohnt werden.“ Am Donnerstag hieß es daher: Endspurt bei den Vorbereitungen: „Am Freitag wollen wir fit für die Fans sein“, freut er sich auf die Wiedereröffnung, bei der das Uschihaus nichts dem Zufall überlassen will.

Personal an der Tür verdoppelt

An der Tür werde das Personal verdoppelt, die Datenerfassung erfolgt per App, zusätzlich auch schriftlich, sollte die EDV ausfallen. „Da wollen wir jetzt kein Risiko mehr eingehen!“ Eigentlich hatte Florian Obereisenbuchner noch daran gedacht, die Ankündigungsplakate der ersten Uschi-Party, ähnlich wie Politiker auf ihren Wahlplakaten, mit einem „Danke“-Schriftzug zu versehen. Danke dafür, dass endlich die Zeit der Stille in den Clubs vorbei ist. „Aber dafür fehlt uns jetzt die Zeit“, grinst er.

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