Im Föhrenwinkel tut sich was

Ein halbes Jahr Bauzeit: Stadt Waldkraiburg macht Meisenweg wie neu

Ein halbes Jahr, bis Ende November, haben die Baufahrzeuge Vorfahrt. So lange ist der Meisenweg im Bereich zwischen Finkenweg und Amselweg gesperrt.
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Ein halbes Jahr, bis Ende November, haben die Baufahrzeuge Vorfahrt. So lange ist der Meisenweg im Bereich zwischen Finkenweg und Amselweg gesperrt.

Der Meisenweg im Waldkraiburger Ortsteil Föhrenwinkel wird erneuert und umgestaltet. Bis November dauern die Arbeiten. In dieser Zeit gibt es erhebliche Beeinträchtigungen für den Anliegerverkehr.

Waldkraiburg – Im Waldkraiburger Ortsteil Föhrenwinkel rührt sich was. Die Arbeiten an der Bebauung des Geländes westlich vom Finkenweg sind seit Monaten im Gange. Jetzt sind auch im Meisenweg die Arbeiter und Baufahrzeuge angerückt, um mit der Erneuerung der Straßen zu beginnen. Wie die Stadt mitteilt, ist der Weg im Bereich zwischen dem Finkenweg und dem Amselweg ein halbes Jahr, bis zum 26. November, für den Verkehr gesperrt.

Auch Strom- und Erdgasleitungen werden erneuert

Die Arbeiten am Meisenweg sind Teil eines größeren Ausbauprojekts im Föhrenwinkel. In der Folge wird auch der Finkenweg erneuert und umgestaltet, der gesamte Bereich zur verkehrsberuhigenden 30er-Zone entwickelt.

Mit den aktuellen Arbeiten setzt die Stadt Maßnahmen um, die schon seit einem Jahrzehnt im Gespräch sind, aber aus verschiedenen Gründen immer wieder verschoben werden mussten.

Im Meisenweg sind bei unverändertem Straßenquerschnitt Gehwege von mindestens 1,60 Meter und 2,20 Meter breite Längsparkbuchten geplant. Über 30 Stellplätze werden mit Rasengitterpflaster gestaltet, auch außerhalb dieser Bereiche gibt es Parkmöglichkeiten.

Vor der kompletten Erneuerung des Straßenaufbaus werden auf Kosten der Versorger die Stromnetzleitung sowie die Erdgasleitung erneuert.

Gesamtkosten: 1,55 Millionen Euro

Für die Erneuerung und Umgestaltung des Meisen- und des Finkenweges einschließlich der Straßenbeleuchtung hat der Stadtrat im Vorjahr Gesamtkosten in Höhe von 1,55 Millionen Euro gebilligt.

Ein halbes Jahr Bauzeit: Wie der Anliegerverkehr bis November geregelt wird

Mit dem Beginn der Arbeiten im Meisenweg ergeben sich laut Stadt für die Anlieger und Besucher des Föhrenwinkels einige Veränderungen:

  • Die für den Finkenweg bestehende Einbahnregelung wird aufgehoben, stattdessen wird der Anliegerverkehr aus beiden Fahrtrichtungen freigegeben.
  • Die Verlegung der Bushaltestelle „Föhrenwinkel-Ort“ und die in diesem Zusammenhang angeordnete Parkverbotsbeschilderung für die Umleitung der Linienbusse im Zuge des Grenz-, Schwalben- und Eulenweges wird vorerst fortgesetzt. Mit den Busunternehmen ist abgestimmt, dass im Mai die Haltstelle an den Beginn des Finkenweges verlegt wird. In diesem Bereich wird dann eine Behelfs-Wendeplatte befestigt, auf der Busse wenden können.
  • Für die Bauausführung im westlichen Meisenweg muss die Straße abschnittsweise gesperrt werden. Anliegerverkehr wird aus beiden Fahrtrichtungen freigegeben. Es ist gewährleistet, dass die Müllabfuhr für die nördlich und südlich angrenzenden Anliegerstraßen Drossel-, Schwalben- und Taubenweg durch den Baubereich fahren kann. Im Ausnahmefall werden Müllbehältnisse von der Baufirma an einen Sammelplatz befördert.
  • Ein Notweg für Fußgänger wird freigehalten und gekennzeichnet. Fußgängerverkehr aus den nördlich und südlich angrenzenden Anliegerstraßen soll über den Taubenweg, den westlich bestehenden Verbindungsweg und den Fuß- und Radweg nördlich der Staatsstraße 2352 zum Knotenpunkt St2352/Finkenweg umgeleitet werden.
  • Der Arbeitsbereich ab Meisenweg bis Schwalbenweg wird entsprechend dem Baufortschritt bis zum Amselweg verlängert. Absperreinrichtungen und Verkehrszeichen werden so versetzt, dass jeweils der Notweg und die Umleitung für Fußgänger sowie die Müllabfuhr für die nördlich und südlich angrenzenden Anliegerstraßen gewährleistet ist.

hg

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