Umbau an Ortseinfahrt

Nutzung des ehemaligen Raiffeisengebäudes in Lohkirchen: Jetzt geht es um die Außenanlagen

Schön verpackt steht das ehemalige Raiffeisengebäude da, die Sanierungsarbeiten sind in vollem Gange.
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Schön verpackt steht das ehemalige Raiffeisengebäude da, die Sanierungsarbeiten sind in vollem Gange.

An der Lohkirchener Ortseinfahrt wird fleißig saniert: Keine Parkplätze neben der St2091

Lohkirchen – Nächstes Kapitel zum Einbau von Wohnungen im ehemaligen Raiffeisengebäude in Lohkirchen. Diesmal beschäftigte sich der Lohkirchener Gemeinderat mit den Außenanlagen.

Das Planungsbüro Bichler hatte den Plan für die Außenanlagen des Raiffeisengebäudes übermittelt. Der neue Vorschlag beinhaltete die Verlegung des Standortes des Heizgebäudes nach Westen und die Änderung der Dachform von einem Satteldach in ein Pultdach.

Das Büro schlägt den Anbau eines Müll- und Fahrradhäuschens vor. Überdachte Stellplätze, sofern sie später gewünscht werden, könnten laut Planung auf dem nördlich gelegenen, bereits bestehenden Parkplatz errichtet werden.

Keine Parkplätze wegen unübersichtlicher Kurve

Nicht möglich sind hingegen die neben der Staatsstraße 2091 eingezeichneten Parkplätze. Diesen stimmt die Straßenmeisterei Ampfing nicht zu, und zwar mit folgender Begründung: „Die Verkehrssicherheit kann nicht gewährleistet werden, wenn Fahrzeuge aus dem Parkplatz auf die St 2091 fahren und Fahrzeuge aus einer unübersichtlichen Kurve kommen.

Auch ein Parkplatz längs der Fahrbahn ist kritisch. Denn hier ist es ebenfalls möglich, dass Fahrzeuge auf der Staatsstraße wenden, um in Richtung Brodfurth zu fahren.“

Lesen Sie dazu auch: Großer Umbau in Lohkirchen – Jetzt kommt Schwung in die Planung der Asylwohnungen (Plus-Artikel ovb-online.de)

Nach Auffassung der Straßenmeisterei Ampfing sind Parkplätze nur möglich, wenn sie an die Bestandsparkplätze nördlich des Pfarrhofes angebunden werden.

Aus Sicht des Gemeinderates ist diese Planung gelungen. Ohne einen Beschluss zu fassen, war sich der Rat einig, dass entsprechend weitergeplant werden sollte.

Bedenken zum Pultdach geäußert

Mit der Verschiebung der Heizzentrale Richtung Westen besteht Einverständnis. Bedenken wurden lediglich dazu geäußert, ob ein Pultdach zum Gesamtbild passt.

Kommen noch Leerrohre für E-Ladesäulen?

Vorgeschlagen wurde, den Hackschnitzelbunker um 30 Grad zu drehen, um ein leichteres Einfüllen zu ermöglichen. Zudem bat der Rat um die Prüfung, ob Leerrohre für E-Ladesäulen vorgesehen werden sollen. Bürgermeister Siegfried Schick (UWG) kündigte an, dass er dem Elektro-Planer diesen Vorschlag unterbreiten werde.

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