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Flora und Fauna auf der Spur

Deutsche Bahn startet Umweltuntersuchungen zwischen Tüßling und Freilassing

Umweltgutachter der Deutschen Bahn.
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Umweltgutachter der Deutschen Bahn.

Mühldorf a. Inn - Für einen umweltfreundlichen Ausbau der Bahnstrecke München–Mühldorf–Freilassing (ABS 38) untersuchen externe Gutachter ein weiteres Jahr lang die Tier- und Pflanzenwelt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Nach dem Streckenabschnitt Markt Schwaben bis Ampfing folgt nun Tüßling bis Freilassing. Anhand der Ergebnisse können die Umweltexperten Maßnahmen für schützenswerte Arten ableiten.
„Neben der technischen Umsetzung des Streckenausbaus haben wir immer auch die Natur und die Umwelt im Blick. Bedrohte Tiere und Pflanzen zu schützen, liegt uns dabei besonders am Herzen. Deshalb untersuchen wir schon während der frühen Planungen des Projekts, welche Arten nahe der Bahnstrecke zu Hause sind“, erklärt Tonci Ujdur, DB-Projektleiter für den Streckenabschnitt Tüßling–Freilassing.
Neben weit verbreiteten Tierarten wie Haselmäusen oder Zauneidechsen kann der knapp 60 Kilometer lange Streckenabschnitt bedrohte Lebewesen wie die Ringelnatter beherbergen. In Abstimmung mit der höheren Naturschutzbehörde Oberbayerns erfassen externe Umweltgutachter im Auftrag der Deutschen Bahn daher, welche Arten an der Bahnstrecke leben.

 

Nachhaltiger Schutz der Tier- und Pflanzenwelt  

In einem bis zu 200 Meter breiten Korridor rechts und links der Gleise legen die Gutachter zum Beispiel künstliche Verstecke für die Tiere an. Auf diese Weise beobachten sie eine Vegetationsperiode lang deren natürlichen Lebensraum. Die daraus gewonnen Ergebnisse helfen den Planern der Deutschen Bahn, die Auswirkungen der Baumaßnahmen abzuschätzen. So können sie schützenswerte Tiere und Pflanzen bei den weiteren Planungen berücksichtigen.
„Egal, ob vor, während oder nach dem Ausbau – wir möchten möglichst wenig in den Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt an der Strecke eingreifen“, erklärt Ujdur. Gelingt dies nicht, entwickeln die Umweltexperten im Rahmen eines landschaftspflegerischen Begleitplans Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zum Schutz der Flora und Fauna. Diesen reicht die Deutsche Bahn beim Genehmigungsverfahren zusammen mit den anderen Planungsunterlagen für den Streckenausbau ein.

 

Die Ausbaustrecke 38  

Mit ihren knapp 145 Kilometern verbindet die Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing und Burghausen Menschen in der Region Südostbayern mit dem Großraum sowie dem Flughafen Münchens. Der zweigleisige Ausbau in weiten Teilen und die durchgehende Elektrifizierung lässt eine Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit auf bis zu 200 Kilometer pro Stunde zu. Dies ermöglicht Unternehmen im „bayerischen Chemiedreieck“ einen schnellen und sicheren Transport ihrer Erzeugnisse. Als Teil des transeuropäischen Eisenbahnnetzes wird der internationale Fern- und Güterverkehr zudem schneller von Paris nach Budapest verkehren können. Nicht zuletzt verringert mehr Verkehr auf der Schiene statt auf der Straße und der Einsatz von Elektro- anstelle von Dieselloks den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase.

Weitere Informationen unter: www.abs38.de

Pressemeldung der Deutschen Bahn AG

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