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7.000 Euro "Gebühren" nach Afrika überwiesen

Landkreis Traunstein - Eine Frau wollte einen hohen Kredit, um ihre Selbstständigkeit zu finanzieren. Das lockte mehrere Betrüger auf den Plan - mit erheblichen Folgen:

Eine Frau aus dem südlichen Landkreis Traunstein war im Internet auf der Suche nach einem schnellen unkomplizierten Kredit über mehr als 50 000 Euro, um sich den Traum von der Selbständigkeit zu erfüllen. Ihre Anfrage blieb nicht unbeachtet. Schon am selben Tag erhielt sie viele Mails angeblich seriöser Kreditvermittler mit Sitz auf dem afrikanischen Kontinent, die günstigste Konditionen anboten und eine einfache Prüfung der Kreditwürdigkeit per Selbstauskunft anboten.

So erhielt die Frau aus dem Benin einen dreiseitigen Vertrag zugeschickt, den sie ausgefüllt wieder zurücksendete. Innerhalb weniger Stunden sollte dann das Geld auf ihrem Konto sein. Stattdessen wurden dann aber Gebühren, Versicherungs- und Transferkosten fällig. Nachdem die Frau dann schon über 6.000 Euro nach Benin bezahlt hatte, verlangten die dreisten Täter auch noch eine Strafzahlung für die verspätete Zahlung einer Zollgebühr. Die Geschädigte wandte sich daraufhin an die Polizei in Traunstein.

Hier stellte sich dann auch noch heraus, dass die Frau auch noch auf eine Bettel-Mail hereingefallen war, in der eine angeblich 26-jährige Frau von der „Elfenbeinküste“ um Hilfe gebeten hat. Insgesamt gingen auch hier fast 1000 Euro in den Süden.

Die Spur der unbekannten Täter führt tatsächlich in den afrikanischen Kontinent, verliert sich aber dort. Die Polizei warnt vor solchen organisierten Betrügern, deren „Arbeit“ darin besteht, Gelder für kriminelle Organisationen zu beschaffen und die dabei die Unerfahrenheit mancher Internetnutzer ausnutzen.

Pressemittteilung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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