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Haus in Grabenstätt „verkleidet“

Das sagen Brautpaar und „Verursacher“ zu der irren Biertragerl-Aktion

Bierkästen Haus Grabenstätt Hochzeit
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In Grabenstätt wurde das Haus eines Hochzeitspaares mit Bierkästen „verkleidet“.

Grabenstätt - „Wer solche Freunde hat...“, so beginnt ein bekanntes Sprichwort. In diesem Fall sorgten selbige für eine irre Aktion in Grabenstätt (Landkreis Traunstein) und verkleideten die gesamte Fassade des Hauses eines Hochzeitspaares mit hunderten Bierkisten.

Alex Kaiser aus Altenmarkt/Alz und seine Freunde trafen sich bereits am Samstagmittag (11. September) vor dem Anwesen des Brautpaares in Grabenstätt. Als dieses zur Hochzeit „abgedampft“ war, konnte das „Bauteam“ endlich loslegen: Mit Hilfe der Nachbarin gelangten sie ins Haus und pusteten im Schlafzimmer zunächst insgesamt rund 500 Luftballons auf. Auf dem Weg dorthin wurden von der Haustüre weg Luftschlangen und Rosenblüten verstreut.

Am Nachmittag wäre die Aktion um ein Haar vorzeitig aufgeflogen, als das Paar noch einmal am eigenen Haus vorbeifuhr. Doch dann gab es endgültig grünes Licht und die „Umgestaltung“ der Fassade konnte beginnen: Dazu hatte Kaiser von der Brauerei Baumburg insgesamt 13 Paletten mit je 40 Bierkisten ausgeliehen und von Anhänger Lamminger eine passende Hebebühne organisiert. Was dann folgte, war sechs Stunden Schwerstarbeit: Bis unter den Dachfirst wurden die Tragerl übereinander gestapelt - und das über die gesamte Breite des Hauses. Sogar die Tür wurde verrammelt und spezielle „Details“ wie ein Briefkasten eingearbeitet. „Insgesamt haben wir über 400 Biertragerl verwendet, die wir uns dankenswerterweise von der Brauerei Baumburg kostenlos ausleihen durften“, so Kaiser gegenüber chiemgau24.de.

Insgesamt waren elf „Täter“ an der Verwandlung des Hauses beteiligt, die sich auch auf einem Zettel „verewigten“, der an der Eingangstür angebracht wurde. „Bleibt einander stets verbunden, in schönen wie in schweren Stunden. Eure Freunde, A, A, B, B, C, S, V, E, J, V, E“ war darauf zu lesen - mit den Buchstaben ist jeweils der Anfangsbuchstabe des Vornamens der Beteiligten gemeint.

So reagierte das frisch vermählte Pärchen

Doch wie reagierte das betroffene Paar, das kurz nach Mitternacht von einer laut Bräutigam Stefan Knuppertz (41) „wunderschönen Feier“ nach Hause zurückgekehrt war? Braut Maria (40): „Mein erster Gedanke war ‚O Gott, o Gott‘.“ Sie sei im ersten Moment schon „ein bisschen geschockt“ gewesen, räumte sie ein. Aber selbstverständlich sei die Freude riesengroß gewesen, denn schließlich kenne sie ja „ihre Pappenheimer“. Das Brautpaar und die „Verursacher“ kennen sich über ihre gemeinsame ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern in Traunstein.

Haus von Brautpaar mit Biertragerl verkleidet

Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet.
Haus von Grabenstätter Brautpaar mit Biertragerl verkleidet. © privat

Stefan hatte vorher bereits „einen Verdacht“, dass sie bei ihrer Rückkehr etwas erwarten könnte, wie er gegenüber chiemgau24.de schilderte: „Es war eine super-nette Aktion, aber es war gar nicht einfach ins Haus zurückzukommen. Die Tragerl-Geschichte dürfte dabei eine Anspielung auf meine Kindheit gewesen sein. Denn ich bin quasi an einem Getränkemarkt, den meine Eltern geführt haben, aufgewachsen.“ Nach dem „Schock“ in der Nacht auf Sonntag und dem kräftezehrenden Abbau am Sonntagvormittag - da halfen natürlich die Freunde - will sich das Pärchen, das seit ziemlich genau zwei Jahren zusammen ist, übrigens jetzt im wohlverdienten Wellness-Urlaub erholen.

mw/mh

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