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Auch österreichische Behörden wenden sich an Öffentlichkeit

Schrecklicher Fund in Ruhpolding: Toter Säugling an Wanderparkplatz entdeckt

Ruhpolding - Toter Säugling im Wald gefunden
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Blick auf den Bereich des Wanderparkplatz Seekopf, wo am 4. Dezember 2022 gegen Mittag im Wald ein toter Säugling aufgefunden wurde.

Ruhpolding – Am Sonntagmittag (4. Dezember) wurde ein toter Säugling im Bereich des Wanderparkplatzes Seekopf aufgefunden. Die Kriminalpolizei Traunstein hat noch vor Ort unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen aufgenommen. Nun wandten sich auch die österreichischen Behörden an die Öffentlichkeit.

Update, 15.24 Uhr - Auch österreichische Behörden wenden sich an die Öffentlichkeit

Wie die Landespolizeidirektion Salzburg in einer Presseaussendung verkündete, haben sich nun auch die österreichischen Behörden mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt. Dadurch erhofft sich das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wertvolle Hinweise bei der Aufklärung des mußmaßlichen Tötungsdelikts an einem Neugeborenen in Ruhpolding.

Erstmeldung, 10.55 Uhr

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Sonntag (4. Dezember) ging bei der Polizeistation Ruhpolding gegen 12.20 Uhr die Mitteilung über ein totes Neugeborenes im Wald im Bereich des Wanderparkplatzes Seekopf ein. Ein Zeuge hatte in dem Bereich einen toten Säugling bemerkt und daraufhin sofort die Polizei verständigt.  

Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizeistation Ruhpolding stellten vor Ort einen toten Säugling hinter einem Wall am Wanderweg in Richtung Förchensee fest.

Noch vor Ort nahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes, des zuständigen Fachkommissariats 1 sowie des Fachkommissariats für Spurensicherung der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein und der zuständige Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen auf. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte das Neugeborene zeitnah zur Auffindung dort abgelegt worden sein.

Im Zuge der sofort eingeleiteten kriminalpolizeilichen Untersuchungen und der noch am gleichen Abend im Institut für Rechtsmedizin durchgeführten Obduktion ergaben sich Hinweise auf einen gewaltsamen Tod, weshalb von Seiten der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts eingeleitet wurden.

Zeugenaufruf

Zur Klärung des Sachverhalts bitten Staatsanwaltschaft und Kripo die Bevölkerung um Hinweise in dem Fall unter der Telefonnummer 0861/9873-0:

  • Sind jemandem Personen vor oder nach der Auffindezeit im näheren Umfeld des Tatorts aufgefallen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?
  • Wer kann Hinweise auf die mögliche Kindsmutter geben? Wer kennt eine schwangere Person, die kürzlich entbunden haben müsste und kein Kind hat?
  • Etwaige Hinweise können auch anonym abgegeben werden.
  • Wer konnte außerdem verdächtige Wahrnehmungen im persönlichen Umfeld machen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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