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Preis in Tittmoning offiziell verliehen

„Andocken an bestehende Strukturen" überzeugte beim Städtebaulichen Realisierungswettbewerbs

Tittmoning - Schon seit 20. Juli steht der Sieger des Architektenwettbewerbs „Am Bahnhof - Wohnen vor den Toren der Altstadt“ fest. Jetzt wurde die Entscheidung bestätigt und der Preis offiziell verliehen.

Die Meldung im Wortlaut

Einigkeit bei der Entscheidung über den Sieger

Zwölf Stunden hatte das elfköpfige Preisgericht am 20. Juli über die zwölf Einreichungen zum Architektenwettbewerb für das neue Wohngebiet auf dem ehemaligen Brückner-Gelände beraten, ehe abends um 9 Uhr das Ergebnis der Sitzung öffentlich gemacht wurde. Die fünf Sach- und sechs Fach-Preisrichter waren sich einig in ihrer Entscheidung für den Entwurf von H2R Architekten und das Büro raum + zeit. Nun hat der Stadtrat zehn Tage später in einer Sondersitzung die Entscheidung des Preisgerichts ebenfalls einstimmig bestätigt und den Preis offiziell verliehen.

Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum freute sich über die Einmütigkeit der Entscheidungen: „Das ist ein starkes Votum und eine gute Grundlage für den Bebauungsplan.“ Gesucht wurde im Städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Am Bahnhof – Wohnen vor den Toren der Altstadt“ der beste Entwurf für eine Neubebauung des ehemaligen Brückner-Geländes „mit verdichtetem Wohnen unter der besonderen Beachtung der denkmalpflegerisch hochwertigen Umgebung“, so der Auslobungstext.

Die Wettbewerbssieger, vertreten durch (v.l.n.r.) Corina Puiu, Prof. Hans-Peter Hebensperger-Hüther und Sibylle Hüther (H2R Architekten) sowie Yvonne Hammes und Tobias Nowak (raum + zeit) mit dem Juryvorsitzenden Prof. Konrad Deffner sowie Tittmonings Erstem Bürgermeister Andreas Bratzdrum und seinen Stellvertretern Barbara Danninger und Dirk Reichenau.

Siegerentwurf und alle eingereichten Entwürfe zur Besichtigung freigegeben

Der Siegerentwurf von H2R Architekten aus München und dem Landshuter Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung raum + zeit setzte sich gegen den Vorschlag von LAUX Architekten (München) und ver.de (Freising) durch, der auf dem zweiten Platz landete. Die Entwürfe von Felix & Jonas Architekten und mahl gebhard konzepte, Eisenlauer und Herman Salm sowie Zwischenräume und Barbara Weihs (alle München) erhielten je eine Anerkennung. 

Bei der Sondersitzung des Stadtrats fasste der Vorsitzende des Preisgerichts, Prof. Konrad Deffner, die Begründung der Jury nochmals zusammen. Überzeugt habe der prämierte Entwurf vor allem durch starke Anknüpfung an die Tittmoninger Altstadt, das sensible „Andocken an bestehende Strukturen“.

Der Dank des Bürgermeisters galt nicht nur dem Preisgericht, sondern auch dem Stadtplanerbüro Hummel und Kraus für die Organisation und Begleitung des Verfahrens. Der Öffentlichkeit werden alle eingereichten Entwürfe und Modelle im Veranstaltungsraum des Rathauses zugänglich gemacht. Sie sind dort zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen. Für Anfang September ist eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema geplant. Ort und Zeit werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Pressemitteilung der Stadt Tittmoning

Rubriklistenbild: © Stadt Tittmoning

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