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Kripo ermittelt - Kein Hinweis auf Fremdverschulden

Tragisches Unglück am Chiemsee: 29-Jähriger ertrinkt, weil er seinem Freund helfen will

Tragisches Unglück am Chiemsee fordert einen Toten
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Tragisches Unglück am Chiemsee fordert einen Toten

Chiemsee/Prien - Dramatische Szenen haben sich am Samstagnachmittag (3. Juli) auf dem Chiemsee abgespielt. Dort kam es zu einem Großeinsatz von Rettungskräften - mit tragischem Ausgang.

Update - 13 Uhr - Kripo geht von tragischem Unglücksgeschehen aus

Pressemitteilung im Wortlaut

Ein Bootsausflug auf dem Chiemsee hat am Samstag, 3. Juli, für einen 29-Jährigen aus München tödliche Folgen genommen. Trotz des sofortigen Einsatzes von Wasserschutzpolizei, Wasserrettungsorganisationen und Feuerwehr konnte der Mann nur noch tot aus dem See geborgen werden. Die polizeilichen Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernommen.

Der 29-jährige indische Staatsangehörige war am Samstagnachmittag gegen 16:30 Uhr mit drei Begleitern im Alter von 26 bis 28 Jahren mit einem geliehenen Elektroboot auf dem Chiemsee zwischen der Herreninsel und Prien unterwegs. Ein 28-jähriger japanischer Staatsangehöriger sprang vom Boot in den See. Einer der Begleiter, ein 27-jähriger indischer Herkunft, sprang ebenfalls ins Wasser, bekam jedoch bereits kurz darauf Probleme beim Schwimmen und rief um Hilfe. Daraufhin eilte ihm der Japaner zu Hilfe und schleppte ihn Richtung Boot.

Der 29-jährige Inder sprang daraufhin offenbar ebenfalls vom Boot in den See, um den beiden im Wasser zu helfen. Er konnte sich jedoch nicht an der Wasseroberfläche halten und ging kurz darauf unter.  Aus größerer Entfernung wurden mehrere weitere Wassersportler auf dem See auf den Vorfall aufmerksam und setzten einen Notruf ab. Außerdem begaben sie sich zur Unglücksstelle, um nach dem Untergegangenen zu suchen.

Wasserschutzpolizei, Feuerwehr und Wasserrettungsorganisationen begannen unverzüglich mit der Suche nach dem Verunglückten. Der 29-Jährige konnte nach 40 Minuten von einem Rettungstaucher aus ungefähr 20 Metern Seetiefe geborgen werden. Unter laufender Reanimation wurde er ins Klinikum Prien am Chiemsee eingeliefert, wo er jedoch trotz aller ärztlichen Bemühungen verstarb. Die drei Begleiter blieben unverletzt.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache übernommen. Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Vielmehr wird von einem tragischen Unglücksgeschehen ausgegangen. Ersten Ermittlungen der Kripo zufolge war der Verstorbene erst seit wenigen Monaten bei einem Institut in Garching bei München beschäftigt. Die Kripo steht außerdem im engen Kontakt mit dem indischen Generalkonsulat in München.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung - Wasserwacht zieht traurige Bilanz

Ersten Erkenntnissen zufolge waren vier ausländische Männer gemeinsam mit einem gemieteten Boot auf dem See unterwegs. Einer davon ging dann im Bereich zwischen Prien und Herreninsel aus noch ungeklärter Ursache unter und tauchte nicht wieder auf. Laut Informationen von vor Ort konnte der junge Mann angeblich nicht sonderlich gut schwimmen. Auch rosenheim24.de hatte bereits über den Fall berichtet.

Augenzeugen alarmierten daraufhin die Rettungskräfte. Beim anschließenden Großeinsatz waren neben der Polizei auch die Feuerwehr Prien am Chiemsee, das Rote Kreuz aus Prien, die Wasserwacht Breitbrunn sowie die DLRG Traunstein-Siegsdorf im Einsatz. Mit mehreren Booten wurde der betroffene Teil des Sees abgesucht. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ wurde hinzugezogen.

Suchaktion auf dem Chiemsee

Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht.
Auf dem Chiemsee wurde am Samstag nach einer Person im Wasser gesucht. © FDL

Leider nahm der Einsatz ein tragisches Ende. Nach Polizeiangaben fand ein Taucher nach rund 30 Minuten gegen 16.30 Uhr den Mann auf dem Grund des Sees, konnte diesen jedoch nur noch tot bergen. Zur Identität des Opfers gibt es bislang noch keine Angaben. Ebenso unklar ist, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte.

Auch die Wasserwacht Prien-Rimsting zeigte sich geschockt von den Ereignissen, obwohl selbstverständlich alles Menschenmögliche versucht worden sei. „Leider sind wir heute an einem tragisch ausgegangenen Unfall machtlos gewesen“, schrieben sie auf Facebook. Die Polizei will im Laufe des Sonntags (4. Juli) weitere Informationen zu dem schrecklichen Unfall veröffentlichen.

mw

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