Entwicklung zum Jahresende 2020

Bilanzpressekonferenz der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg

Vorstandsvorsitzender Roger Pawellek (links) und Vorstandsmitglied Michael Kinshofer.
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Vorstandsvorsitzender Roger Pawellek (links) und Vorstandsmitglied Michael Kinshofer.

Traunstein/Trostberg - Vorstandsvorsitzender Roger Pawellek zeigte auf, dass die strukturellen Maßnahmen aus den vergangenen Jahren bereits ihre positive Wirkung zeigten. So ist die Sparkasse mit der Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 im Kontext der anhaltenden Pandemie sehr zufrieden.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Der Zinsüberschuss der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg sank um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Demgegenüber konnte der Provisionsüberschuss um 8,5 % gesteigert werden. Hier waren insbesondere Wertpapiere gefragt, die in Summe Kursgewinne von 12,8 % erzielen konnten. Die Kosten sanken um 2,0 % gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Zentralbank war zur Stützung der Wirtschaft nicht untätig. So wurde der Ausstieg aus der Niedrigzinsphase auf unbestimmte Zeit verschoben. Wertpapiere sind weiterhin das Mittel der Wahl für Geldanlagen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede nach Risiko und Laufzeit. Eine sinnvolle Struktur in den Anlagen ist für den nachhaltigen Erfolg entscheidend, sagte Vorstandsmitglied Michael Kinshofer

Die Corona-Pandemie zeigt, dass die Neustrukturierungen zum richtigen Zeitpunkt begonnen haben. Nähe und Digitalisierung schließen sich absolut nicht aus. 2020 wird weiter kräftig in die Modernisierung der Standortstruktur investiert. Schade ist aber, dass die gute Steigerung des Provisionsüberschusses den absoluten Zinsrückgang nicht kompensieren kann.

Die kurzfristigen Kundeneinlagen stiegen im vergangenen Jahr um 126 Mio. Euro. Damit verwaltet die Sparkasse Einlagen in Höhe von 2,1 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme kletterte auf 2,7 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt die Kreissparkasse Traunstein-Trostberg 359 Mitarbeiter, davon 24 Auszubildende und trägt mit einem Körperschafts- und Gewerbesteuer-Aufwand von ca. 3,5 Mio. Euro zur Entwicklung der Region bei.

Roger Pawellek: „Insbesondere war für uns die erste Phase der Corona-Pandemie herausfordernd, in der es hauptsächlich um die Sicherung und Stabilisierung der regionalen Wirtschaft ging. Wir konnten unseren Beitrag zur Erhaltung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft durch die unbürokratischen Stundungen von rund 750 Krediten, die Bereitstellung von Liquidität und die Auszahlung der Corona-Hilfen mit einem Volumen von ca. 14 Mio. Euro leisten.

Doch auch in schwierigen Zeiten gibt es immer wieder Lichtblicke: so konnten wir im vergangenen Jahr 20 Existenzgründungen begleiten und zu 160 neuen Arbeitsplätzen beitragen.

Zur Unterstützung des regionalen Handels waren wir mit unserer Aktion #chiemgauhoidzam schnell Anlaufstelle für die Anfänge von Click & Collect.

Mit unserer Gutschein-Aktion zu Gunsten der regionalen Gastronomie konnten wir über 9.600 Euro an die Betriebe auszahlen. 

Weitere 250.000 Euro gaben wir in Form von Spenden- und Sponsoring an die Region zurück“.

Seit dem 1.1.2021 ist das Führungsteam der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg wieder komplett und der Privatkundenvertrieb wurde um ein neues Gesicht, Herrn Markus Hetzinger erweitert. Deshalb nimmt sich die Sparkasse auch für das Jahr 2021 wieder viel vor.

„Mit Herrn Kinshofer und Herrn Hetzinger konnten wir unseren Vertrieb um zwei sehr erfahrene und gute Führungskräfte stärken. Wir investieren auch im laufenden Jahr weiter in unsere Standorte, wie ganz aktuell in Waging oder Inzell“, berichtete der Vorstandsvorsitzende.

Zur Weiterentwicklung des Vertriebs informierte Michael Kinshofer:

„Unsere Beratung entwickeln wir weiter zu Hybridberatern, das heißt, der Kunde ist nicht gezwungen, eine grundsätzliche Entscheidung zwischen Digital oder vor Ort zu treffen, sondern wählt heute digital und morgen vor Ort. Im Zentrum steht der Kunde“.

Ein Video zur Pressekonferenz finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=FMPyllzKUm4

Pressemeldung der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg

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