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Wegen winterlicher Temperaturen

Die Waginger Feuerwehr übt für den Ernstfall: So werden eingebrochene Personen aus dem Eis gerettet

Eisrettung - Übung mit Eisrettungsschlitten
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Eisrettung - Übung mit Eisrettungsschlitten

Die Feuerwehr Waging übt das Retten von im Eis eingebrochenen

Pressemeldung im Wortlaut

Waging - Erst frostige Temperaturen, dann Tauwetter, dann wieder Frost: Der Winter hatte in den vergangenen Tagen die Region fest im Griff. Somit rückt auch das Thema "Eisrettung" wieder in den Fokus von Wasserrettungskräften und auch der Feuerwehr. Ein entscheidender Faktor bei der Eisrettung ist natürlich die Zeit, da das eiskalte Wasser direkt unter der Eisdecke dem Körper rasant die Wärme entzieht. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass das Einbrechen und in der Folge das Abtreiben unter einer Eisdecke auch lebensbedrohende Gefahren für die Rettungskräfte birgt. Daher ist trotz aller gebotenen Eile eine gewisse Eigensicherung unerlässlich.

Für die Wasserrettung sind primär die üblichen Rettungsorganisationen verantwortlich. Aufgrund der örtlichen Nähe und der damit schnellen Erreichbarkeit der Einsatzstellen werden aber auch die Freiwilligen Feuerwehren bei der Alarmmeldung "Person im Eis" mitalarmiert.

Auch die Waginger Feuerwehr übt daher jährlich die Rettung von im Eis eingebrochenen Personen. Hierzu werden im Mannschaftstransportwagen (MTW) und im Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) Ausrüstungsgegenstände und diversen Schutzanzüge zur Eis- und Wasserrettung wie sogenannte Überlebensanzüge mitgeführt.

Auch das im vergangenen Jahr neu in Dienst gestellte First-Responder-Fahrzeug (FRP) ist für Wasserrettungseinsätze ausgerüstet. Bei einer Personenrettung werden diverse Wurfleinen, Rettungsringe und natürlich die auf den Einsatzfahrzeugen mitgeführten tragbaren Leitern verwendet. Natürlich können auch die an strategisch günstigen Stellen am See stationierten Eisrettungsschlitten der Wasserwachten zur Personenrettung eingesetzt werden. In Ufernähe und guter Erreichbarkeit der Einsatzstelle kann auch die Drehleiter (DLA-K 23/12) mit dem Rettungskorb schnell eingesetzt werden.

Um als Retter nicht selber unter Wasser gezogen zu werden, ist es wichtig, hierbei dem Verunglückten nicht direkt die Hand zu reichen. Dem Verunglückten dürfen nur eine Leiter, eine Leine oder zur Not auch ein stabiler Ast gereicht werden. Die vorgehenden Einsatzkräfte sind natürlich mit Schwimmwesten ausgerüstet und auch mit Leinen gesichert. Grundsätzlich wird die Einsatzfläche auch nicht stehend betreten, sondern es wird auf dem Bauch robbend vorgegangen.

Auch mit Feuerwehr-Steckleitern die auf dem Eis geschoben werden können, kann im Ernstfall vorgegangen werden. Hierbei wird das Gewicht auf der Eisfläche besser verteilt und ein Einbrechen weitgehend verhindert. Beim weiteren Verlauf des Einsatzes wird natürlich "Hand in Hand" mit den weiteren Rettungsorganisationen gearbeitet mit denen bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort Funkverbindung und vor Ort ständig persönlicher Kontakt gehalten wird.

Pressemeldung Freiwillige Feuerwehr Waging

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