Die Wetteraussichten für die Region

Autofahrer, aufgepasst: Schnee sorgt für glatte Straßen

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  • Isabelle Skubatz
    Isabelle Skubatz
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Landkreis - Zum Jahresbeginn ist es in der Region etwas kälter geworden. Am Mittwoch fiel verstärkt Schnee. Deswegen kann es in den heimischen Landkreisen am Donnerstagmorgen auf den Straßen ziemlich glatt werden:

UPDATE, Donnerstag, 6.55 Uhr:

Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer sollten am Donnerstagmorgen in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting erhöhte Vorsicht walten lassen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, müsse bis in den Vormittag hinein auf den Straßen mit Glätte durch überfrierende Nässe gerechnet werden. Dazu komme noch geringfügiger Schneefall, hieß es.

UPDATE, 15.15 Uhr - Auch in Rosenheim schneit's

Der Unwetterservice Südostbayern warnte bereits am Dienstag vor Schneefall in der Region:

UPDATE, 14.55 Uhr - Schneefälle auch im Chiemgau und im Innsalzach-Gebiet

Wie wetteronline.de berichtet, besteht im Chiemgau-Gebiet besteht am Nachmittag und abends Unwettergefahr durch starken Schneefall. Die Temperatur beträgt beinah 0 Grad. 

Auch in der Region rund um Mühldorf und Altötting schneit es gerade. Ein Schneesturm zieht durch das Gebiet: 

Auch auf der Facebook-Seite von Burghausen Tourismus wird über den Schneefall berichtet:

Der DWD warnt zusätzlich vor Glätte in der Region Oberbayern Süd. 

UPDATE, 12 Uhr - Schneefall im Berchtesgadener Land

Der Himmel zeigt sich grau und trüb in der Region Bad Reichenhall. Es fällt verbreitet Schnee, besonders am Mittwoch und Freitag. Die Tagestemperaturen sinken im Raum Bad Reichenhall von 2 Grad am Mittwoch auf -2 Grad am Donnerstag. Am Mittwoch weht ein zum Teil starker Wind aus nordwestlicher Richtung.

Die Erstmeldung:

Lediglich der Südosten kommt in den nächsten Tagen in den Genuss von Schnee und Eis.  Dort kann es bis in tiefe Lagen zu schneebedeckten Straßen kommen. Im großen Rest des Landes ist es aber für Schnee deutlich zu mild. Im Nordwesten werden immer wieder 7 oder 8 Grad erreicht. Dass es bei diesen Höchstwerten keinen Winter geben kann, sollte jedem klar sein.

Der mildeste Winter aller Zeiten?

"Der Dezember war der erste meteorologische Wintermonat. Er war gut 3 Grad zu warm. Auch die aktuelle NOAA-Prognose für den Januar sieht für alle Winterfreunde schlecht aus. Es soll demnach 2 bis 3 Grad wärmer als normal werden und der Februar könnte ebenfalls um 2 Grad wärmer als normal ausfallen. Nach einem kalten Winter sieht es also ganz und gar nicht aus", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Es könnte sogar der mildeste Winter aller Zeiten werden. "Die nächsten Tage bringen dem Südosten zwar etwas Winterwetter, der Rest schaut in die Röhre. Da passiert in Sachen Winterwetter nicht viel bis gar nix", so Jung weiter.

Die Aussichten für die nächsten Tage:

  • Mittwoch: minus 1 bis plus 7 Grad, im Südosten Wolken und stellenweise Schneeregen und Schnee bis runter, sonst mal Sonne, mal Wolken, meist trocken
  • Donnerstag: minus 2 bis plus 6 Grad, nach Südosten weitere Schneeregen- und Schneefälle, sonst ein Mix aus Sonne, Wolken und Regenschauern
  • Freitag: minus 2 bis plus 7 Grad, im Südosten Schneewolken, sonst mal Sonne, mal Wolken und meist trocken
  • Samstag: 0 bis 8 Grad, im Südosten am kühlsten, am Alpenrand etwas Schnee, sonst viele Wolken und Regen

Langzeitaussichten unklar

SERVICE:

- Wetter Rosenheim

- Wetter Traunstein

- Wetter Bad Reichenhall

- Wetter Mühldorf

Unterm Strich ist deutschlandweit kein Winterwetter in Sicht. Die nächsten fünf bis zehn Tage bleiben weiterhin für die Jahreszeit zu mild. Lediglich im Südosten gibt es nun mal ein paar winterliche Tage. Besonders zwischen Erzgebirge, Bayerischem Wald und Alpenraum kann es immer wieder Schnee geben. Nachhaltiges Winterwetter ist aber auch dort nicht in Sicht.

"Es scheint so, als würde sich der Winter eher zu einem Totalausfall mausern. Nach einem deutlich zu warmen Dezember, scheint nun auch der Januar deutlich zu warm auszufallen. In den vergangenen Jahren kann der Winter bzw. Schnee und Kälte oftmals sehr spät. Vielleicht ist es ja in diesem Jahr genauso und wir müssen im März den Schneeschieber herausholen. Das kann man heute aber noch nicht sagen", so Jung, auch mit einem Blick auf wetterdata.de.

mw (mit Material von wetter.net)

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