Wetteraussichten für die Region

Das Wetter vor und zum Fest: DWD warnt vor Sturm und Tauwetter

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An Weihnachten wird's heuer wohl eher nass und grau.
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Landkreis - Die ersten Wettertrends vor rund zwei Wochen sahen bezüglich Weihnachten sehr vielversprechend aus: Werte um 0 Grad und immer wieder Schnee lautete die Vorhersage. Doch das hat sich jetzt gründlich geändert:

UPDATE, 14.45 Uhr - Unwetterwarnung vor starkem Tauwetter

Nun gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine weitere Warnung für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land heraus. In Lagen über 1000 Meter besteht die Gefahr des Auftretens von starkem Tauwetter (Stufe 3 von 3).

Die Warnung ist von Sonntag, 23. Dezember 14 Uhr bis Montag, 16 Uhr gültig.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Hochwasser an Bächen und Flüssen ist möglich (Details: www. hochwasserzentralen.de). Unter anderem können Straßen überflutet werden.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter http://www.wettergefahren.de.

DWD / RWB München

UPDATE, 10 Uhr - Warnung vor Sturm und "markantem Wetter"

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting eine Warnung vor "markantem Wetter" erlassen. Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) gerechnet werden. Die Warnung gilt vorerst bis Samstag, 19 Uhr.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände!

In höheren Lagen der Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land kann es sogar noch ungemütlicher werden.Oberhalb von 1.500 Metern treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen um 115 km/h (32m/s, 63kn, Bft 11) gerechnet werden.

Die Erstmeldung:

Vor einer knappen Woche kam dann der große "Umfaller" aller Wettermodelle und nun sieht es nach milden und nassen Feiertagen aus. "Der Winter wird sich wohl in diesem Jahr auch nicht mehr blicken lassen, denn auch nach Weihnachten geht es mild weiter. Die Wetterlage dümpelt so vor sich hin", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Kein "echter" Winter in Sicht?

SERVICE:

- Wetter Rosenheim

- Wetter Traunstein

- Wetter Bad Reichenhall

- Wetter Mühldorf

Und auch im Januar scheint "echter" Winter wohl nicht in Sicht zu sein. " (...) Der Monat könnte im Schnitt deutschlandweit zwei bis drei Grad wärmer als normal ausfallen. Vergessen Sie bitte alles was sie in den vergangenen Tagen über das Thema eisiger "Jahrhundertwinter" oder "Polarwirbelsplit" oder ähnlichem unseriösen Zeug gehört haben", so Jung weiter.
Fakt ist: Ein Eiswinter ist nach aktuellem Stand weit und breit nicht in Sicht. Der erste meteorologische Wintermonat ist der Dezember. Und dieser endet - Stand jetzt - sehr wahrscheinlich mit 3 bis 3,5 Grad zu hohen Temperaturen.

Die Aussichten für die nächsten Tage:

  • Samstag: 5 bis 12 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Regenschauern
  • Sonntag/4. Advent: 5 bis 12 Grad, im Süden Regen, sonst viele Wolken und meist trocken
  • Heiligabend: 5 bis 12 Grad, anfangs aus Westen kräftiger Regen und Wind, später meist trocken
  • Erster Weihnachtstag: 3 bis 7 Grad, im Nordosten etwas Regen, sonst trüb aber meist trocken
  • Zweiter Weihnachtstag: 3 bis 8 Grad, im Süden Regen, sonst ein Mix aus Sonne und Wolken

Zwischen den Jahren gibt es keine große Änderung der Wetterlage. Winterwetter ist nicht in Sicht. Die Prognosen für Januar sehen weiterhin zu hohe Temperaturen. Hoffentlich wird der Winter nicht zum Totalausfall", so Jung abschließend.

mw (mit Material von wetter.net)

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