Wetterprognose in der Region

DWD hebt Warnung vor schwerem Unwetter in der Region auf

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Landkreis - Am Montag soll die aktuelle Unwetterserie ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen - und zwar vor allem im Südwesten und Süden Deutschlands. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte deswegen erneut eine (Vor-)Warnung herausgegeben:

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Update, Dienstag 6.12 Uhr - Warnungen für die Region aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat Montagabend um 23.10 Uhr die Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter mit Starkregen und Hagel aufgehoben. Über etwaig entstandene Schäden ist derzeit noch nichts bekannt.

Update, 22.25 Uhr - Unwetterwarnung aufgehoben

Die Unwetterwarnung für den Landkreis Mühldorf am Inn ist nun wieder aufgehoben, teilt der Deutsche Wetterdienst mit.

Update, 21.35 Uhr - Unwetterwarnung für Mühldorf

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter für den Landkreis Mühldorf am Inn ausgegeben. Diese ist bis 22.30 Uhr gültig.

Außerdem ist am frühen Abend ein Gewitter über den Landkreis und die Stadt Rosenheim gezogen. Ein Leser hat uns dieses Bild aus Schloßberg geschickt:

Update, 18.20 Uhr - Unwetterwarnung aufgehoben

Die Unwetterwarnung für den Landkreis und die Stadt Rosenheim ist vom Deutschen Wetterdienst vor wenigen Minuten aufgehoben worden.

Update, 17.30 Uhr - Unwetterwarnung für Rosenheim

Nun gibt es eine offizielle Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter für den Landkreis und die Stadt Rosenheim. Diese ist zunächst 19 Uhr gültig. Es können schwere Gewitter der Stufe 3 von 4 auftreten.

Update, 15.45 Uhr - Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter

Laut dem Deutschen Wetterdienst nähert sich eine Kaltfront von Nordwesten her, wird aber durch ein Tief über Frankreich zunächst auf dem Weg nach Süden behindert.

Am Nachmittag und Abend steigt die Chance auf heftige Gewitter - auch in den hiesigen Landkreisen. Lokal sind über vierzig Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde möglich. Auch Hagelkörner mit einer Größe um fünf Zentimeter und schwere Sturm- bis hin zu Orkanböen um Tempo 120 sind möglich.

Momentan liegt der Schwerpunkt der Gewitterfront im Norden Bayerns:

Update, 12.40 Uhr - Unwetter derzeit über Franken

Aktuell liegt das Unwetter über dem Norden Frankens. Laut Radiomeldungen gibt es dort derzeit heftigen Starkregen und schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 90 km/h. Außerdem wird auch Hagel mit einer Korngröße von bis zu fünf Zentimetern gemeldet.

Schwere Gewitter ab Mittag erwartet

In den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting wird ab dem Mittag vor schweren Gewittern und heftigem Starkregen gewarnt. Die Warnung gilt ab Montag, 12 Uhr, bis vorerst Dienstag, 3 Uhr.

Ab dem Mittag bilden sich - laut Meteorologen von Frankreich kommend - einzelne, im Laufe des Nachmittags dann verbreitet nordostwärts ziehende, schwere Gewitter mit heftigem Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit, Hagel um vier Zentimeter sowie schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10).

Vereinzelt können auch extreme Regenmengen um 70 l/qm in wenigen Stunden und Böen bis Orkanstärke (120 km/h, Bft 12) auftreten. Im Laufe der Nacht zum Dienstag ziehen die Unwetter allmählich ab. Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Vom Saarland bis nach Bayern

"Los geht es im Saarland und in Rheinland-Pfalz, später wird dann auch Baden-Württemberg und Bayern betroffen sein. Aber auch Hessen und Teile von Nordrhein-Westfalen und Thüringen werden etwas abbekommen. Stellenweise werden sich die Gewitter zu einer richtig umfangreichen Unwetterfront zusammentun. Wir erwarten dann Hagel, Starkregen und Sturmböen. Da die Gewitter abermals sehr langsam ziehen sind lokal extreme Regenmengen möglich die zu Überflutungen führen können", erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Zuletzt hatten Unwetter auch Schäden in der Region angerichtet. In Fridolfing (Landkreis Traunstein) liefen Keller voll und die örtliche Turnhalle wurde überflutet. Aus Tittmoning (Landkreis Traunstein) und Soyen (Landkreis Rosenheim) wurden mehrere Blitzeinschläge gemeldet.

Unwetter in Fridolfing

In den kommenden Tagen soll es dann (vorübergehend) etwas kühler werden. "Diese Abkühlung tut dem Juni auch mal ganz gut. Wäre der Monat heute zu Ende – also nach dem ersten Drittel – dann wäre es der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881", so Jung.

Die Aussichten für die nächsten Tage:

  • Dienstag: 15 bis 25 Grad, im Süden weitere Gewitter, teils auch länger anhaltender Starkregen, nach Norden bei einem Mix aus Sonne und Wolken kaum Regen
  • Mittwoch: 15 bis 23 Grad, deutlich kühler als zuletzt, ab und zu Schauer
  • Donnerstag: 18 bis 26 Grad, erst freundlich, später aus Westen neue Schauer und Gewitter
  • Freitag: 20 bis 26 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, später Schauer und Gewitter

Am Wochenende nähern wir uns dann wohl wieder der 30-Grad-Marke. Das bedeutet, die Aussichten für Public Viewing zum ersten WM-Spiel von Deutschland gegen Mexiko am Sonntag stehen wohl gar nicht so schlecht...

mw (mit Material von DWD und wetter.net)

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