Bergunglücke, Unfälle, tätliche Auseinandersetzung und brennender Lkw

Schwarzes Osterwochenende – zahlreiche Verletzte und zwei Tote in der Region

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Leider haben sich auch am Oster-Wochenende zahlreiche Tragödien ereignet.
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Landkreise - In der Region haben sich am Osterwochenende zahlreiche Tragödien ereignet. Es gab sogar mehrere Tote: 

Ostersonntag

Tätliche Auseinandersetzung in Trostberg

Gegen 20.15 Uhr kam es in der Alte-Pallinger-Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen insgesamt sieben Personen. Mehrere Personen meldeten der Polizei Knallgeräusche, bestätigt ein Sprecher der Polizeiinspektion Trostberg auf Anfrage von chiemgau24.de. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus, fand zerbrochene Flaschen und eine Schreckschusspistole vor. Mehrere der beteiligten Personen flüchteten bei Eintreffen der Beamten, konnten jedoch wenig später festgenommen werden.

Es wurden drei Personen bei der Auseinandersetzung leicht verletzt, alle Beteiligten seien zwischen 14 und 28 Jahre alt.

Karsamstag

Oberaudorfer stürzt 100 Meter ab - der Mann starb dabei

Bei einem tragischen Unglück am Ostersamstag starb ein 68-jähriger Oberaudorfer im Kaisteral nahe der österreichischen Gemeinde Eichelwang. Während des Abstieges stürzte der Mann gut 100 Meter ein steiles und unwegsames Gelände hinab. 

Sofort nach der Rettung durch einen Hubschrauber wurde der Verunglückte auf einer nahen Wiese reanimiert. Trotz der Hilfsmaßnahmen verstarb er kurz darauf im Krankenhaus Rosenheim. 

Stopp-Schild missachtet – Frau schwerverletzt ins Krankenhaus geflogen 

Auf der B20 bei Tittmoning hat ein Bus am Samstag ein Stopp-Schild missachtet und einen dramatischen Unfall verursacht. Dabei wurde eine Frau schwer verletzt. Der Bus war von Pietling in Richtung Kirchheim unterwegs. Beim Überqueren der TS16 hat er vermutlich nicht an der Stop-Stelle gehalten. Dabei übersah der Fahrer wohl ein Auto, das auf der B20 in Richtung Wiesmühl unterwegs war. Es entstand ein Sachschaden von 13.000 Euro. Immer wieder ereignen sich an dieser Kreuzung schwere Verkehrsunfälle durch Vorfahrtsmissachtungen. Die Kreisstraße wurde letztes Jahr ausgebaut. An der Gemeindestraße, die zur Stopp-Stelle führt, wurde schon vor längerer Zeit ein Sichtschutz errichtet. Dieser hat jedoch bisher zu keiner Verbesserung geführt.

Gaskocher setzt Lastwagen in Brand

Wie die Polizei Siegsdorf auf Nachfrage von chiemgau24.de bestätigte,löste wohl ein fehlerhafter Gaskocher den Brand eines Lastwagen auf dem „Chiemseeparkplatz“ an der A8 aus. Der 22-jährige rumänische Fahrer wollte sich vor seinem Gespann etwas zu Essen kochen. Dabei ist wohl mehr Gas ausgetreten als üblich, das wiederum in Brand geriet. 

Das Führerhaus des Lastwagens brannte vollständig aus. Die Ladung, Plastikgranulat, wurde nicht beschädigt. Der Schaden an dem Sattelzug einer österreichischen Spedition, dürfte nach ersten Schätzungen weit über 100.000 Euro liegen. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Karfreitag

Lawine verschüttet Mann aus Landkreis Traunstein

Bereits am Karfreitag verschüttete eine Lawine einen 29-Jährigen aus dem Landkreis Traunstein Auf der „Guten Wand“ bei Waidring in Tirol. Obwohl der junge Mann vollständig unter den Schneemassen begraben war, konnte er kurz darauf von den Rettungskräften gefunden werden. Zum Glück hat der Traunsteiner das Unglück überlebt. Er wird momentan noch im Krankenhaus behandelt. Sein Gesundheitszustand ist weiterhin stabil, aber kritisch.

Mann stirbt nach Kollision mit Lastwagen 

Zwischen Reichertsheim und Heldenstein starb kurz zuvor ein 41-jähriger Slowene nach einem tragischen Unfall mit einem Sattelzug. Gegen 4.20 Uhr fuhr der Mann mit seinem VW auf der B12 von München in Richtung Passau. Aus bisher unbekannten Gründen geriet der Mann in den Gegenverkehr. Dort prallte er gegen den Lastwagen eines 55-jährigen Augsburgers. Der Zusammenstoß war derart heftig, dass der VW-Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden insgesamt 50.000 Euro.

Erste Hilfe geleistet – trotz schwerer Verletzung 

Am selben Tag wurden sechs Menschen verletzt, als bei Reichertsheim drei Autos in einen Unfall verwickelt waren. Auf Höhe der Abzweigung Ranhör wurde ein BMW-Fahrer so massiv von der Sonne geblendet, dass er in den Gegenverkehr geriet. 

Ein 80-jähriger VW-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem BMW zusammen. Durch die Wucht des Aufschlages überschlug sich der VW mehrfach und kam schließlich in einem Acker zu stehen. Trotz einer erlitten Unterschenkelfraktur leistete der 26-jährige BMW-Fahrer noch bei dem 80-Jährigen Erste Hilfe. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. 

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