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"Weihnachten mit Jochen"

"Jingle Bells": Sogar im Weltall wurde das Lied schon gespielt!

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Sogar Astronauten im All haben "Jingle Bells" schon gespielt. Jetzt ist Jochen dran.
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Landkreise/Weltall – 1965 berichten zwei Astronauten von Gemini-6 Unglaubliches aus dem All: Sie wollen ein Objekt „wahrscheinlich im polaren Orbit“ der Erde gesehen haben. „Der Pilot des Kommandomoduls trägt einen roten Anzug.“ Die nächsten Signale, welche die Bodenstation empfängt sind die vom Lied „Jingle Bells“. 52 Jahre später spielt es Jochen, ohne Houston aber mit Problem.

Nur noch sieben Mal schlafen, „heißa dann ist Weihnachtstag.“ Jochen ist auch schon ganz aus dem Häuschen. Nach dem Nikolauslied am 1. und „Kling, Glöcken, klingelingeling“ am 2. Advent, hat er für diesen Sonntag „Jingle Bells“ eingeübt doch da gibt es schon wieder ein Problem.

„Jingle Bells“

Jingle Bells“ gehört zur Weihnachtszeit. Ein Weihnachtslied ist es aber nicht. Im Text geht es um ein Pferdeschlittenrennen. Weihnachten kommt nicht einmal drin vor. Die Pferde bei diesem Rennen haben klingelnde Glocken am kupierten Schweif („Bells on bobtail ring“).

Wohl weil das Pferdeschlittenrennen im Schnee stattfindet, ist „Jingle Bells“ schließlich zu einem Weihnachtslied geworden und überhaupt: Berichten von Millionen von Kindern zufolge fährt der Weihnachtsmann auf einem Schlitten durch die Nacht und bringt so die Geschenke.

„Weihnachten mit Jochen – 3. Advent“

Markus Straßer, Musikpädagoge aus Neuötting, Multiinstrumentalist und Videoartist ist wieder in die Rolle seiner Kunstfigur Jochen geschlüpft. Der freut sich schon mächtig auf Weihnachten und es ist auch gar nicht mehr lang hin bis zum Fest. Als Musikschüler hat Jochen wieder fleißig geprobt. Am 3. Advent spielt er „Jingle Bells“.

„Jingle Bells“ im Weltraum

Das Lied vom Pferdeschlittenrennen, das schließlich zum Weihnachtslied wurde, hat es bis in den Weltraum und wieder zurück geschafft: Es war ein Scherz, den sich die Astronauten mit der Bodenstation erlaubt hatten. Weihnachtsmann gesehen und – aha – da sind auch Signale zu empfangen, so quasi. Extra auch noch eine Mundharmonika mit an Bord geschmuggelt. Hier gibt es einen Ausschnitt vom Funkfeuer damals, 1965:

OVB24 wünscht allen Leserinnen und Lesern einen Schönen 3. Advent!

Quelle: innsalzach24.de

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