Wegen versuchtem Mord vor Gericht

Brutale Messerattacke: Täter sticht auf neuen Partner seiner Ex-Freundin ein

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Prozessauftakt um versuchten Mord in Landshut

Mit Trennungsschmerz begründet der Angeklagte einen brutalen Messerangriff. Auch eine weitere schlimme Tat plante er offenbar.

Landshut - Die brutale Messerattacke auf den neuen Partner seiner Ex-Freundin hat ein 28 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Landshut mit seinem Trennungsschmerz begründet. Sein Leidensdruck sei immer größer geworden, ließ er zum Prozessauftakt am Donnerstag über seinen Anwalt ausrichten. Er habe die beiden am Tattag im Juni 2017 nicht töten, sondern seine Ex-Freundin lediglich sprechen wollen. Als sie ihm die Tür öffnete, seien ihm die Sicherungen durchgebrannt. Die Staatsanwaltschaft legt dem Deutschen versuchten Mord zur Last.

Angeklagter plante offenbar auch Vergewaltigung seiner Ex-Freundin

Der Anklage nach stach er mindestens zwölf Mal auf Kopf und Rücken des neuen Partners seiner schwangeren Ex-Freundin ein. Die Frau hatte demnach versucht, den Angreifer von ihrem Partner abzuwehren. Als ihr das nicht gelang, flüchtete sie zu Nachbarn, die die Polizei riefen. Dadurch habe der Angreifer seinen Plan, die Frau aus Rache für die zurückliegende Trennung sexuell zu missbrauchen, nicht umsetzen können. In einem Rucksack hatte der Mann unter anderem Handschellen, einen Dildo, Highheels, Klebeband und ein Beil mitgebracht.

Täter will sich an nichts erinnern können

Vor Gericht ließ der Angeklagte weiter ausrichten, er wolle die Schuld für die Tat - an die er sich allerdings nicht erinnern könne - übernehmen und sei voller Reue. Die Gegenstände aus dem Rucksack seien lediglich als Druckmittel gedacht gewesen. Für den Prozess sind zunächst zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.

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dpa

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