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40 Rinder tot

Landwirtschaftliches Anwesen brennt in Bayern

Ein landwirtschaftliches Anwesen in der Oberpfalz stand in der Nacht in Flammen, 40 Tiere starben. Der Schaden geht in die Millionen.

Treffelstein - Am Dienstag (16. August) geriet in der Nacht ein landwirtschaftliches Anwesen in Treffelstein (Landkreis Cham, Oberpfalz) in Brand. Die Ursache dafür ist noch unklar, wie die Polizei am frühen Morgen in einer Pressemitteilung erklärte.

Wie unser Partnerportal der Merkur berichtet, waren eine Maschinenhalle und eine Stallung von dem Feuer betroffen. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus konnte glücklicherweise verhindert werden.

Im Stall befanden sich demnach zum Zeitpunkt als das Feuer ausbrach, 100 Rinder. Nach aktuellem Kenntnisstand muss laut dem Merkur-Bericht von ungefähr „40 verendeten Tieren ausgegangen werden“, so die Polizei. Die weiteren Tiere konnten aus der Stallung flüchten.

Zur Bekämpfung der Flammen „befanden sich neben einer Vielzahl von umliegenden Feuerwehren auch Unterstützungskräfte aus der Tschechischen Republik an der Einsatzstelle“, so die Beamten in der Pressemitteilung. Die Höhe des Schadens liegt nach ersten Schätzungen bei rund 1,5 Millionen Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Die Polizeistation Waldmünchen hat in Absprache mit der KPI Regensburg vor Ort erste Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

Pressebericht der Feuerwehr Waldmünchen

Was zunächst als Brand einer Kleinfläche alarmiert wurde, entpuppte sich sehr schnell als Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Birkhof bei Treffelstein. Der zuständige KBM Manfred Schneider ließ sofort nach B4 alarmieren, was zahlreiche Feuerwehren in Bewegung setzte. Bei Eintreffen der ersten Kräfte standen Stallung, Halle und Anbau bereits in Vollbrand, zahlreiche Kühe liefen umher. Wir rückten aus mit Mehrzweckfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Unimog sowie Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Wasser. Schließlich erfolgt sogar noch die Erhöhung auf B5. Zusätzlich wurden noch Kräfte aus Tschechien alarmiert.

Vor Ort galt das Hauptaugenmerk auf einer nahen Biogasanlage sowie einer weiteren großen Halle. Diese konnten durch gezielte Löschangriffe erfolgreich geschützt werden. Ein weiteres Problem war die Löschwasserversorgung, welche durch umfangreiche Maßnahmen sichergestellt wurde. Hier unterstützten auch die Kräfte aus Tschechien. Es wurde ein Faltbehälter durch uns aufgebaut und ein Pendelverkehr eingerichtet. Wir hatten auch Atemschutzgeräteträger im Einsatz, primär auf der Drehleiter.
Der Einsatz endete für uns nach 6 Stunden. Es sind jedoch weitere Nachlöscharbeiten notwendig. Auch die Aufräumarbeiten bei uns in der Feuerwache werden noch eine erhebliche Zeit in Anspruch nehmen.

Pressemitteilung Feuerwehr Waldmünchen

nt

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Waldmünchen

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