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Zwei Streifen in besonderer Mission

„Bisschen wie bei den Cowboys“: Freisinger Polizei rettet Reh vor dem Tod auf der A92

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Freising haben auf der A92 bei Langenpreising ein Reh eingefangen.
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Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Freising haben auf der A92 bei Langenpreising ein Reh eingefangen.

Beamte der Freisinger Verkehrspolizei waren am Donnerstag (7. April) in besonderer Mission unterwegs. Auf der A92 im Landkreis Erding verirrte sich ein Reh auf die Autobahn. Mithilfe weiterer Verkehrsteilnehmer gelang es den Polizisten, das Tier vor dem Tod zu bewahren.

Langenpreising – Aufregung am Donnerstagvormittag (7. April) gegen 7 Uhr auf der A92 München-Deggendorf im Landkreis Erding. Zwischen der Anschlussstelle Moosburg-Süd und dem beschaulichen Örtchen Langenpreising verirrte sich ein Reh auf die Autobahn. Das Tier wurde von einer Autofahrerin immer wieder zwischen dem Standstreifen und dem angrenzenden Wildschutzzaun gesichtet, die daraufhin die Polizei verständigte.

Da das Reh nicht nur sich selbst, sondern auch die Verkehrsteilnehmer in große Gefahr brachte, rückten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Freising an. Zuerst versuchten die Polizisten das unverletzte Tier durch ein Tor des Zaunes zu treiben.

A92 in Fahrtrichtung München kurzzeitig voll gesperrt

Diese Versuche waren allerdings nicht von Erfolg gekrönt, weshalb Verstärkung in Form einer zweiten Streife hinzugezogen und die Autobahn in Richtung München komplett gesperrt wurde. Polizeiangaben zufolge kreisten anschließend vier Beamte und mehrere Autofahrer das Reh ein und konnten es schließlich fangen.

Polizeisprecher; „Es war ein bisschen wie bei den Cowboys“

„Es war ein bisschen wie bei den Cowboys“, sagte ein Sprecher der Polizei im Nachgang. In einem Waldstück in der Nähe konnte das Wildtier anschließend wieder freigelassen werden und nach rund 20 Minuten auch der Verkehr auf der Autobahn wieder ungehindert fließen.

Während der Vollsperre der A92 bildete sich ein Rückstau über circa fünf Kilometer, welcher sich jedoch schnell auflöste. Im Zuge der Gefahrenabwehr wäre übrigens auch ein Abschuss des Rehs möglich gewesen. Dennoch entschieden sich die Beamten dazu, das Tier mit vollem Körpereinsatz zu retten – eine schöne Aktion!

aic

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