Laufer soll Filme "gestreamt" haben

Von der Vergangenheit eingeholt - LKA ermittelt Betrüger

Laufen - Ein Laufer bekam Post von einem Inkassounternehmen mit einer Zahlungsforderung. Angeblich hatte er Filme "gestreamt". Doch er entdeckte zwei Fehler und erstattete Anzeige.

Ein Mann aus Laufen erhielt im Jahre 2017 zweimal Post der unangenehmen Art. Ihm flatterten Forderungen eines Inkassounternehmens ins Haus, das namens seines Mandanten nachdrücklich um Überweisung von insgesamt rund 1100 Euro bat.

Der Mann hätte, so die Forderungsmanager, bei einem Internetdienstleister Filme "gestreamt" und als Zahlungsart Paypal sowie ein entsprechendes E-Mail-Konto angegeben. Leider sei eine Zahlung nie erfolgt.

Bei genauerem Nachdenken fiel dem damals 46-Jährigen ein, dass er gar kein Paypal-Konto und auch kein E-Mail-Konto besitzt.

Daraufhin erstattete er Anzeige bei der Polizeiinspektion Laufen. Es bestand für die dortigen Ermittler nun der naheliegende Verdacht, dass sich ein Dritter seinen Medienkonsum von dem Geschädigten finanzieren ließ.

Nachdem erste Ermittlungen in Sachen Internetdienstleister und dergleichen kein Ergebnis brachten, führten schließlich Nachforschungen hinsichtlich des E-Mail-Kontos zum Erfolg. Es konnte ein Tatverdächtiger in Berlin festgestellt werden.

Das daraufhin eingeschaltete örtliche Landeskriminalamt (LKA) Berlin übernahm die weitere Sachbearbeitung. Dabei stellt das LKA fest, dass der Täter, gegen den nun ein Strafverfahren geführt wird, aus dem ehemaligen Bekanntenkreis des Anzeigeerstatters stammt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Laufen

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Monika Skolim

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