Wirtschaft in der Region in Top-Form

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Landkreis - Das sind doch mal erfreuliche Nachrichten: Die Wirtschaft in der Region ist laut IHK-Konjunkturindex in Top-Form! Was das für die Betriebe bedeutet:

Die Wirtschaft in Südostoberbayern läuft auf vollen Touren. Der IHK-Konjunkturindex für die Region ist seit Jahresbeginn auf 134 Punkte nach oben geklettert, dies entspricht einem Plus von zehn Zählern. Der Index erreicht damit den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Vor allem ihre Aussichten bewerten die Betriebe besser als zuvor. Dies ergab die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern für die Region Südostoberbayern mit den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf a. Inn und Traunstein sowie der Stadt und dem Landkreis Rosenheim.

"Die Wirtschaft in Südostoberbayern erlebt einen breiten Boom", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen. Die sehr gute Entwicklung werde sich auch in den kommenden zwölf Monaten fortsetzen, so Driessen weiter. Der BIHK-Konjunkturindex für ganz Bayern erreicht aktuell mit einem Wert von 129 Punkten den höchsten Stand seit knapp drei Jahren.

Der Optimismus der Unternehmen in Südostoberbayern hat deutlich zugelegt. So schauen 38 Prozent der Betriebe zuversichtlich in die Zukunft. Der Anteil der Unternehmen, die mit schlechteren Geschäften rechnen, liegt dagegen nur bei sechs Prozent. Der Saldo der Geschäftserwartungen erreicht mit 32 Punkten den höchsten Stand seit mehr als acht Jahren.

 Mit ihrer aktuellen Geschäftslage sind die Betriebe ebenfalls zum Großteil zufrieden. So bezeichnen 43 Prozent der Unternehmen die Geschäftslage als "gut" und nur sieben Prozent als "schlecht". Der Wert bleibt damit gegenüber dem Jahresbeginn fast unverändert auf hohem Niveau.

Die Beschäftigungspläne der Unternehmen deuten an, dass sich die stabile Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt in diesem Jahr fortsetzt. Drei Viertel der Unternehmen wollen die Mitarbeiterzahlen konstant halten, 13 Prozent der Betriebe planen einen Ausbau der Belegschaften. Der Anteil der Unternehmen, die Stellen streichen wollen, ist mit elf Prozent weiter relativ niedrig. Ob die Unternehmen ihre offenen Stellen besetzen können, ist allerdings fraglich: Bereits 43 Prozent der Betriebe in der Region sehen im Fachkräftemangel ein Risiko, das ihre Geschäftsentwicklung beeinträchtigen könnte. Zudem befürchten 46 Prozent der Unternehmen höhere Arbeitskosten.

Wegen der guten Wachstumsaussichten hebt sich die Investitionslaune in Südostoberbayern deutlich. Wollte zum Jahresbeginn nur ein Viertel der Unternehmen seine Investitionen steigern, so plant dies jetzt bereits fast jeder dritte Betrieb.

Pressemeldung IHK

Rubriklistenbild: © dpa

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