Lebensmüder wütet in Cessna und stürzt sich in Tod

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Palsweis - Eine Geschichte, die nach einem spektakulären Stunt klingt, aber toderst ist: Ein lebensmüder 26-Jähriger wütete in einer Cessna, wollte die Maschine zum Absturz bringen - und stürzte sich in den Tod.

Lesen Sie hier den Pressebericht der Polizei Bayern vom 16.10.:

In Suizidabsicht sprang heute Nachmittag ein 26-jähriger Mann aus großer Höhe aus einem Sportflugzeug. Er schlug auf einem Gebäude auf und war sofort tot. Vorher hatte er versucht, durch einen Messerangriff auf den Piloten, die Maschine zum Absturz zu bringen.

Heute Nachmittag gegen 14.20 Uhr, wurde über Notruf die Rettungsleitstelle und die Polizei verständigt, nachdem eine Zeugin auf einem Reiterhof bei Palsweis beobachtet hatte, wie eine Person aus der Luft auf das Dach eines Reiterstüberls fiel. Durch die Wucht des Aufpralles wurde das Dach und die Decke des Gebäudes durchschlagen. Der eingetroffene Notarzt konnte nur noch den Tod des 26-jährigen Mannes aus dem Raum Augsburg feststellen.

Soweit der mit den Ermittlungen beauftragte Kriminaldauerdienst der KPI Fürstenfeldbruck bislang ermitteln konnte, stürzte der Mann in Suizidabsicht aus einem einmotorigen Sportflugzeug (Cessna), das er vorher von Augsburg aus zu einem Rundflug über München gebucht hatte. In seiner Wohnung fanden Kriminalbeamte einen Abschiedsbrief. Der 42-jährige Pilot der Cessna landete nach dem Vorfall durch Messerstiche verletzt in Augsburg.

In seiner ersten Befragung durch Beamte der Kripo Augsburg gab er an, dass er von seinem Flugast in 500 Meter Höhe plötzlich mit einem Messer angegriffen und am Kinn verletzt worden sei. Der Angreifer wollte offensichtlich die Maschine zum Absturz bringen. Als dies durch die Abwehrhandlungen des Piloten nicht gelang, stürzte er sich aus der Maschine.

Rubriklistenbild: © dpa

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