Lehrer protestieren gegen Einstellungssituation

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350 neue Lehrer sollen an Gymnasien und Oberschulen eingestellt werden.

München - Der Bayerische Philologenverband (bpv) hat die Einstellungssituation für Nachwuchslehrer an Gymnasien und beruflichen Oberschulen kritisiert. Das Kultusministerium räumt Schwierigkeiten ein.

Im kommenden Schuljahr gebe es einen hohen Bedarf an Lehrern - durch Pensionierungen, Altersteilzeiten und Schwangerschaften, teilte bpv-Präsident Max Schmidt am Freitag mit. Deshalb sei es enttäuschend, dass Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) lediglich 350 neue Lehrer an den Gymnasien und 70 an den Oberschulen einstellen wolle.

 Das habe der Minister am Dienstag bei der Vorstellung einer Lehrerbedarfsprognose gesagt. “Kleinere Klassen und individuelle Förderung sind ohne ausreichend Lehrer nicht zu machen“, sagte Schmidt.

Das Kultusministerium räumte die schwierige Situation bei den Gymnasiallehrer ein. Zugleich verwies ein Ministeriumssprecher aber darauf, dass Spaenle einerseits eine mobile Reserve für die Gymnasien geschaffen habe und andererseits einen Einstellungskorridor, über den die Jahrgangsbesten in den Fächerkombinationen eingestellt werden.

dpa

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