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Lehrerpreise gehen nach Franken und Schwaben

Berlin/Fürth - Schüler der Unter- und Oberstufe haben sich mit Paul Celans Gedicht “Todesfuge“ beschäftigt: Dafür ist ein Fürther Gymnasium bei der Verleihung des Deutschen Lehrerpreises in Berlin mit einer Auszeichnung bedacht worden.

Schüler der Unter- und Oberstufe haben sich gemeinsam mit Paul Celans Gedicht “Todesfuge“ beschäftigt: Für diese Unterrichtsidee ist das Heinrich-Schliemann-Gymnasium in Fürth bei der Verleihung des Deutschen Lehrerpreises in Berlin mit einer Sonderauszeichnung bedacht worden. Sechstklässler und kurz vor dem Abitur stehende Jugendliche arbeiteten in dem klassenübergreifenden Projekt zusammen, wie der Deutsche Philologenverband am Mittwoch in Berlin mitteilte. Dabei sei ein “einzigartiges Lernklima“ entstanden, die Schüler der unterschiedlichen Altersklassen hätten enorm von einander profitiert.

Der Verband vergab für innovative Unterrichtsideen Preise an bundesweit sechs Pädagogen-Teams; die Auszeichnungen sind mit insgesamt 16 000 Euro dotiert. Den ersten Platz in der Kategorie “Unterricht innovativ“ erreichten Lehrer einer Hauptschule in Gelnhausen (Hessen), die ein Projekt zur interkulturellen Berufsorientierung gestartet hatten.

Aber auch einzelne Lehrer durften sich über Preise freuen, nämlich in der Kategorie “Schüler zeichnen Lehrer aus“. Im Internet konnten Schüler ihre Lehrer nominieren und deren Unterricht würdigen. Unter den Preisträgern sind auch drei Lehrer aus dem Freistaat: Annett Rauch-Weise vom Gymnasium Ernestinum in Coburg, die Mathematik und Physik unterrichtet, Irmgard Künz vom Maria-Ward-Gymnasium in Augsburg (Deutsch, Englisch) und Jens Holzhausen aus Erlangen. Er gibt dort Unterricht in den Fächern Griechisch, Latein und evangelische Religion.

Zu den Initiatoren des bundesweiten Wettbewerbs gehören neben dem Philologenverband die Vodafone Stiftung Deutschland und die Heraeus Bildungsstiftung. Mit dem Preis solle die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs verbessert werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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