Vater wurde von Geisterfahrer auf A8 tot gerast

Max (4) schaltet rührende Traueranzeige für seinen Papa

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Leipheim/Augsburg - Ein weißer Sarg, über hundert Trauergäste – und am Ende erklang Andreas Gabaliers "Einmal sehen wir uns wieder". Unter großer Anteilnahme ist vergangene Woche der 36-jährige Tobias R. zur letzten Ruhe gebettet worden.

Während der traurigen Feier in der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra und danach bei der Beerdigung auf dem Hermann-Friedhof flossen viele Tränen. Denn Tobias R. war ein treusorgender Vater – seine Kinder sind jetzt Halbwaisen. Besonders herzzerreißend: Sein kleiner Sohn Max (4) hat sich in einer eigenen Traueranzeige von seinem Vater verabschiedet. Das berichtet unser Partnerportal tz.de.

"(...) Mama sagte mir einen Tag vor meinem 4. Geburtstag, dass du einen schlimmen Autounfall hattest und du nun ein Stern im Himmel bist", heißt es in der Anzeige. "Ich wollte noch mit Dir Fußballspielen, mit Dir im Sportwagen fahren, aufs Volksfest gehen und noch so viele andere schöne Dinge erleben", schreibt Max weiter. Und Max sagte zu seiner Mutter: "Wenn wir auch in den Himmel gehen, dann sehen wir unseren Papa wieder!"

Was Max' Mutter nicht erzählte, ist, dass Tobias R. von einem Geisterfahrer tot gerast wurde. Am Freitag vor zwei Wochen hatte ein Mercedes-Fahrer (58) bei Leipheim auf der A8 gewendet und war in den BMW von Tobias R. gerast. Tobias R. starb noch an der Unfallstelle. Der Geisterfahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen Mordes, da davon ausgegangen wird, dass der 58-Jährige den Unfall absichtlich herbeigeführt hat.

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