Nach Attacke auf Bergwachtler am Brauneck

"Eine Unverschämtheit und aufs Schärfste zu verurteilen"

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Am Brauneck in Lenggries ist vor wenigen Tagen ein Bergwachtler von einem Skifahrer attackiert worden. Nun hat sich der Rottacher Bergwacht-Chef dazu geäußert.

Dieser Vorfall in der Faschigswoche hat viele sprachlos gemacht. Während sich ein Helfer der Bergwacht im Einsatz befindet, wird er von einem uneinsichtigen Skifahrer mit dem Skistock mehrfach ins Gesicht geschlagen und dadurch verletzt.

Anlass dafür ist offenbar gewesen, dass der Mann in einen abgesperrten Bereich gefahren und auf dieses Fehlverhalten von dem Bergwachtler hingewiesen worden ist.

Thomas Doreth, der Bereitschaftsleiter der Rottacher Bergwacht, hat sich nun gegenüber unserem Partnerportal merkur.de zu dem Vorfall geäußert.

"Der Vorfall gegen unsere Kollegen in Lenggries ist eine Unverschämtheit und aufs Schärfste zu verurteilen", erklärt der 55-Jährige gegenüber merkur.de. "Aus unserer Sicht stellt ein solches Verhalten aber die Ausnahme dar. In aller Regel sind die Menschen sehr hilfsbereit und haben großen Respekt vor unserer Arbeit."

Ein Problem für die Bergwachtler sei, dass Absperrungen auf Skipisten und Rodelbahnen häufig ignoriert würden - oft, weil die Wintersportler ihre Sportgeräte nicht korrekt beherrschen oder die Situation falsch einschätzen, mitunter aber auch aus Egoismus und fehlender Rücksichtnahme.

ksl

Rubriklistenbild: © BRK BGL

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