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Maske tragen, um Kinder vor RS-Virus zu schützen?

„Dafür trage ich gerne Maske“ contra „Masken-Scheiße macht das Immunsystem noch mehr kaputt“

Leserin Sandy Sunshine Kind RS-Virus Intensivstation
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Leserin Sandy Sunshine / Eine Intensivpflegerin versorgt auf der Kinder-Intensivstation des Olgahospitals des Klinikums Stuttgart einen am Respiratorischen Synzytial-Virus (RS-Virus oder RSV) erkrankten Patienten, der beatmet wird.

Freiwillig Maske tragen, um Kinder vor dem derzeit grassierenden RS-Virus und der Influenza zu schützen - die Ansichten unserer Leser zu den Thema gehen auseinander:

Maskenpflicht, das scheint - in Bayern zumindest - passé zu sein. Schon seit mehreren Monaten muss im Supermarkt und an anderen öffentlichen Orten keine Maske mehr getragen werden, nun fällt an diesem Samstag, den 10. Dezember, auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr (siehe Corona-Ticker). Doch nicht alle sehen diese Entwicklung als positiv - jedoch nicht wegen der dadurch erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus.

Aktuell rollt eine Krankheitswelle über Deutschland hinweg, vor allem ausgelöst durch Influenza- und RS-Viren, unter denen besonders die Kleinsten leiden. Die Lage auf den Kinderstationen ist dramatisch, deutschlandweit sind aktuell nicht mal ganz 100 Betten für Kinder frei, die stark an dem RS-Virus erkrankt sind und deshalb auf stationäre Versorgung und Beatmung angewiesen sind. Mediziner und Politiker fordern Erwachsene daher auf, sich solidarisch zu zeigen und weiterhin freiwillig Maske zu tragen, damit die Ansteckungsgefahr für die Kinder minimiert wird.

Die Maske scheint jedoch mit für die derzeitige Krankheitswelle verantwortlich zu sein: Weil die Kinder aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen auch kaum mit anderen Viren in Kontakt kamen, konnten sie keine Immunität aufbauen - es ist also ein zweischneidiges Schwert. Wir wollten von Euch wissen, was Ihr von den Appellen haltet und ob Ihr aus diesen Gründen freiwillig Maske tragt - das sind Eure Antworten:

Luci aus Bayern

Ich bin der Meinung, dass wir das akute Problem gerade wegen den Masken (Abschirmung von allem) haben!!! Die letzten Jahre konnten die Immunsysteme der Kinder durch die extremen Hygienemaßnahmen nicht trainiert werden und nun kommt alles auf einmal auf sie zu …. Hab schon vor zwei Jahren gesagt, dass es genau so kommen wird. Da wurde ich von den meisten nur belächelt - weil Corona für alle das gefühlt einzige Problem war. Was diese ganzen Maßnahmen und Abschirmung aber für Konsequenzen für unsere Kleinkinder haben werden, hat kaum einen interessiert bzw. war nicht relevant. Aber sind ja nicht nur die Viren und nicht durchgemachten Kinderkrankheiten, auch in den schulischen Leistungen, sowie dem Sozialverhalten der Kindern zeigt sich, dass da Einiges in der Entwicklung versäumt wurde! Es konnte nicht jede Familie alles auffangen und nun müssen es mal wieder unsere Kids und Jugendlichen ausbaden.

Stephanie von Keudell

Die Frage war „Würdet Ihr freiwillig WIEDER Maske tragen, um Influenza und RS-Viren auszubremsen?“ Dazu nur so viel: Ich habe nicht aufgehört, Maske zu tragen, und war seit Februar 2020 nicht mehr erkältet. Es funktioniert. Das ist auch keine neue Erkenntnis, sondern wird in vielen asiatischen Ländern seit Jahren in der Erkältungssaison so gehandhabt. Warum wir uns in Europa damit so schwer tun, kann ich nicht verstehen. Wir haben dank Trinkwasserhygiene Cholera, Typhus und Ruhr besiegt (und lassen uns nicht einreden, durch die Vermeidung solcher Infektionen entstünde eine „Immunschuld“ - übrigens ein unwissenschaftlicher Ausdruck, der erst seit 2021 in Schwurblerkreisen Verbreitung fand) - warum sträuben wir uns so sehr gegen saubere Atemluft? Solange Luftreiniger nicht flächendeckend im Einsatz sind, ist die eng anliegend getragene FFP2 oder FFP3-Maske ein einfaches Hilfsmittel.

Alois Reiner (wasserburg24.de)

... ordentliche Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft und nicht so viel fernsehen... wenn ich in die Biomülltonnen und Abfalltonnen unserer Wohnanlage gucke, dann wundert es mich nicht, dass viele rumkränkeln... und wenn die Kinder käsig im Gesicht mit dem Handy vor den Augen rumlaufen, wundert es mich zweimal nicht, dass die Kids dauernd auf der Nase liegen... liebe Eltern, kümmert Euch um Eure Kinder, das ist Eure Aufgabe und nicht die des Gesundheitsministerium... das mit der ordentlichen Ernährung gilt übrigens auch und ganz besonders für die Eltern... 

Sandy Sunshine (wasserburg24.de)

Den Virus hatte meine Tochter vor 6 Jahren mit 11 Wochen und wir sind gerade so am Krankenhaus vorbei gekommen!! Und diese ganzen Masken-Scheiße macht doch das ganze Immunsystem noch mehr kaputt. Sollen wir jetzt ein Leben lang nur noch Maske tragen, damit man null eigenes Immunsystem mehr hat?

Kyra Leven (rosenheim24.de)

Auf jeden Fall würde ich Maske tragen! Wer mal gesehen hat, wie voll die Kinder-Intensivstationen sind mit RSV Patienten, der würde nicht Nein sagen! Da liegen Neugeborene in Lebensgefahr! Dafür trage ich gerne Maske!

Freiwillig Maske tragen, um Kinder zu schützen?

Haltet Ihr es für sinnvoll, jetzt freiwillig Maske zu tragen, um Kinder vor den RS- und Influenza-Viren zu schützen? Oder glaubt Ihr, dass die Maske eher kontraproduktiv ist? Schreibt uns Eure Meinung an leserbriefe@ovb24.de (Stichwort RS-Virus) Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt Namen und Wohnort anschließend in einem entsprechenden Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

fso

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