1. rosenheim24-de
  2. Bayern

Nach Gewaltverbrechen an Floristin (†50) - Polizei sucht nach Familie

Erstellt:

Von: Tim Niemeyer

Kommentare

Mitarbeiterin in Blumenladen getötet
Mehrere Einsatzkräfte der Polizei gehen das Gebiet um das Blumengeschäft ab. © Daniel Vogl/dpa

Noch immer kann die Polizei keinen Täter präsentieren, nachdem vergangenen Freitag eine Floristin getötet in einem Blumenladen im bayerischen Lichtenfels aufgefunden wurde. Es hat sich allerdings eine wichtige Spur ergeben. Die Suche konzentriert sich besonders auf eine Familie.

Lichtenfels - Nach dem gewaltsamen Tod einer Blumenverkäuferin in Lichtenfels suchen die Ermittler weiter nach dem Täter. Man bitte insbesondere eine bestimmte Familie, sich zu melden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberfranken am Mittwochnachmittag.

Familie hielt sich nahe dem Tatort auf

Zeugen wollen die Familie am vergangenen Freitag in der Nähe des Blumengeschäfts gesehen haben, in dem die 50-jährige Frau dann wenige Stunden später tot aufgefunden wurde. Nach Einschätzung der Kripo Coburg könnten die Familienmitglieder möglicherweise wichtige Hinweise geben. In den vergangenen Tagen hatten die Beamten noch nach einem Mann mit südländischem Aussehen gesucht.

Mann, Frau und drei Kinder

Zeugen hatten nun den Ermittlern berichtet, dass sie am Freitag kurz vor 18.30 Uhr eine Frau, einen Mann und drei Kinder gesehen hätten. Diese hätten sich am Ausgang eines Kaufhauses nahe dem Blumenladen untergestellt. Danach seien, den Angaben der Zeugen zufolge, der Mann mit zwei Kindern und die Frau mit dem dritten Kind in unterschiedliche Richtungen gelaufen. Gegen 21.00 uhr, also etwa zweieinhalb Stunden später, sahen Spaziergänger die Mitarbeiterin des Blumenladens dann leblos in dem Geschäft liegen.

Das mutmaßliche Tötungsdelikt hatte in der oberfränkischen Kreisstadt Lichtenfels für große Betroffenheit gesorgt. In sozialen Netzwerken werde intensiv über den Fall diskutiert, sagte die Polizeisprecherin. Daher bitte man alle, sich nicht an der Verbreitung von Gerüchten und Falschmeldungen zu beteiligen.

nt mit Material der dpa

Auch interessant

Kommentare