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News-Ticker zur Corona-Pandemie

36 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land -Drosten: Corona-Herbstwelle deutet sich mancherorts an

Landratsamt Bad Reichenhall (Symbolbild)
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Landratsamt Bad Reichenhall (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (1. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 266 (Quelle/Stand: LGL, 30. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,0 (Quelle/Stand: LGL, 30. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 255 (Quelle/Stand: DIVI, 30. September, 15.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 141,5, Landkreis Rosenheim 217,4, Landkreis Traunstein 260,9, Landkreis Berchtesgadener Land 210,7, Landkreis Mühldorf 116,8, Landkreis Altötting 95,8 (Quelle/Stand: RKI, 1. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4745, Landkreis Rosenheim 16.653, Traunstein 13.013, Berchtesgadener Land 7371, Mühldorf 7765, Altötting 6928 (Quelle/Stand: RKI, 1. Oktober, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 473, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 158, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 1. Oktober, 0 Uhr)
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20 Uhr - 36 neue Covid-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Donnerstag (30. September) 36 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 9 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7.371 (Stand RKI: 1. Oktober, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 210,7 (Stand RKI: 1. Oktober, 0 Uhr).

Von den insgesamt 7.371 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 6.940 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 329 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 83 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 224 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 133 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 23 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 12 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt 3 Patienten intensivmedizinisch betreut, diese 3 Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 23 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind 3 Personen vollständig geimpft, 2 Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und werden auf der Normalstation behandelt.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt 18 COVID-19-Patienten. 5 Personen davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wiederum 2 Personen davon werden intensivmedizinisch betreut.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 41 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 34 Patienten auf der Normalstation und 7 Patienten auf der Intensivstation.

Update, 17.48 Uhr - Drosten: Corona-Herbstwelle deutet sich mancherorts an

Der Virologe Christian Drosten hält die derzeitige Beruhigung der bundesweiten Corona-Infektionszahlen für ein vorübergehendes Phänomen. Es sei bereits zu sehen, dass in ostdeutschen Bundesländern die Inzidenz offenbar unabhängig vom Ferienende wieder Fahrt aufnehme.

„Ich denke, da deutet sich jetzt die Herbst- und Winterwelle an, die wir im Oktober wohl wieder sehen werden“, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité in einem Auszug aus dem Podcast „Coronavirus-Update“ bei NDR-Info. Der vorherige Anstieg der Inzidenz sei insbesondere auf das Testen an Schulen nach Ende der Sommerferien und eingeschleppte Fälle zurückzuführen gewesen - und war nach Drostens Einschätzung noch nicht unbedingt der Beginn der Winterwelle.

Das Schließen der Impflücken müsse gesamtgesellschaftliches Ziel sein, betonte Drosten weiter. Es gelte, noch Ungeimpfte zu überzeugen oder anderweitig dazu zu bringen, sich impfen zu lassen. Dies sei keine wissenschaftliche Aufgabe mehr, sondern eine politische. Den derzeitigen Impffortschritt wertete der Virologe als unzureichend

Update, 16.51 Uhr - Verfallsdatum naht: 60.000 Corona-Impfdosen droht Entsorgung

In Nordrhein-Westfalen drohen rund 60.000 Dosen Corona-Impfstoff ungenutzt zu verfallen. Das hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf bestätigt. Nach Schließung der Impfzentren lagern dort noch Zehntausende Impfdosen, die entsorgt werden müssten, falls sie vor Erreichen der Verfallsgrenze nicht mehr verabreicht werden könnten. Zuvor hatte die „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (Freitagausgabe) berichtet.

Impfdosen, die weniger als zwei Monate haltbar sind, dürfen nach Angaben des Ministeriums nicht mehr an den Bund zurückgegeben werden, sondern müssen fachgerecht vernichtet werden. Bislang wurden demnach rund 996.000 Dosen Astrazeneca und fast 102.000 Dosen des Herstellers Johnson & Johnson aus NRW an den Bund zurückgeführt. Weitere Rückgaben - auch von überzähligen Impfstoffen anderer Hersteller - seien geplant.

Update, 15.33 Uhr - So viele Menschen in Deutschland sind geimpft

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland sind jetzt 64,6 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Die dafür meist nötige Spritze bekamen nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Freitag fast 53,7 Millionen Menschen. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben mittlerweile 56,6 Millionen Menschen oder 68,1 Prozent aller Einwohner.

Unter den Kindern von zwölf bis 17 Jahren sind laut Robert Koch-Institut (RKI) inzwischen 41,9 Prozent mindestens einmal und 34,6 Prozent vollständig geimpft. Bei Erwachsenen haben 78,9 Prozent mindestens eine erste Spritze bekommen, vollständig geimpft sind 75,1 Prozent.

Eine Auffrischungsimpfung haben inzwischen gut 769 000 Menschen bekommen. Sie wird unter anderem älteren Menschen und Risikogruppen angeboten, bei denen die vollständige Impfung schon mindestens sechs Monate zurückliegt.

Update, 14.14 Uhr - Impfzentren verändern ab 1. Oktober Fokus ihrer Arbeit

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat darauf hingewiesen, dass die bayerischen Impfzentren ab dem 1. Oktober den Fokus ihrer Arbeit verändern: „Wir richten die Bayerische Impfstrategie neu aus: Ab Oktober steht das Impfangebot der niedergelassenen Ärzte sowie der Betriebsärzte im Vordergrund. Das ergänzende staatliche Impfangebot setzt dann den Schwerpunkt auf die mobilen Impfteams im Einsatz für Auffrischungsimpfungen vulnerabler Gruppen wie in Alten- und Pflegeheimen sowie für Sonderimpfaktionen.“

Der Minister erläuterte: „Pro Landkreis und kreisfreier Stadt soll bis Ende April 2022 in der Regel höchstens ein reduziertes stationäres Impfzentrum betrieben werden – finanziert wie bisher vom Freistaat Bayern beziehungsweise vom Bund. Die Impfzentren dienen als koordinierende Stelle und Basisstation für die mobilen Impfteams. Auch die beliebten niederschwelligen Sonderimpfaktionen werden fortgeführt.“ Die Impfzentren bieten außerdem als ergänzendes Impfangebot mindestens einmal wöchentlich eine Impfsprechstunde an. Bei Bedarf könne die Kapazität auch wieder hochgefahren werden, hieß es weiter.

Update, 12.51 Uhr - So ist die Corona-Lage im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting informiert, dass es seit Freitag (1. Oktober) 15 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Altötting steigt somit auf 6934, die 7- Tage Inzidenz liegt derzeit bei 95,9.

Unter den neuen Fällen sind ist ein zweijähriges Kind aus Tüßling, sowie ein 14-jähriger Jugendlicher aus Mehring. Insgesamt sind derzeit 188 Fälle aktiv, die meisten davon in Altötting (22), Burghausen (20) sowie Töging (26). 

Update, 11.36 Uhr - Deutscher Lehrerverband kritisiert Lockerung bei der Maskenpflicht

Der Deutsche Lehrerverband und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnen Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen in mehreren Bundesländern ab. “Der Verzicht auf Testungen und die zu frühe Abschaffung der Maskenpflicht sowie die zu starke Reduzierung von Quarantänemaßnahmen erhöht die Gefahr, dass die Schule zur Black Box wird, was eine Kontrolle von Infektionen nicht mehr zulässt”, sagte der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Mehrere Länder hatten Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen angekündigt oder bereits umgesetzt. In Bayern soll die Pflicht ab nächster Woche im Unterricht wegfallen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte: “Immer noch sind 30 Prozent der Unter-60-Jährigen nicht geimpft. Wir unterschätzen diese enorme Zahl. Sie ist zu hoch, um einen Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern”, sagte Lauterbach dem “Kölner Stadt-Anzeiger”. “Das Virus wird sich weiter ausbreiten in der kalten Jahreszeit, in der sich das Leben wieder in geschlossene Räume verlagert.”

Update, 10.19 Uhr - Nürnberger Christkindlesmarkt soll heuer stattfinden

Der Nürnberger Wirtschaftsreferent Michael Fraas (CSU) hält den diesjährigen Christkindlesmarkt für gesichert. Ihm sei nach dem Kabinettsbeschluss vom Donnerstag ein Stein vom Herzen gefallen, sagte er am Freitag im Bayerischen Rundfunk. Allerdings gibt es noch einen Vorbehalt für den Fall einer besonders negativen Entwicklung der Infektionslage. Diese Einschränkung hält Fraas für nachvollziehbar, zeigte sich aber optimistisch: “Ich glaube, die Lage ist wesentlich besser als im letzten Jahr.”

Man habe sich seit dem Frühjahr Gedanken gemacht, wie der Markt corona-konform umsetzbar sei, sagte Fraas. Wichtigste Maßnahme ist dabei, dass der Markt auseinandergezogen und auf mehrere Plätze verteilt wird. Vor Corona hätten über 180 Buden dicht gedrängt auf dem Hauptmarkt gestanden. “Das ist einerseits wunderschön aber zur Corona-Zeit nicht vermittelbar. ”Fraas zeigte sich überzeugt, dass die Schausteller kommen. Die Ausschreibung habe bereits zum Jahresanfang begonnen und die Betreiber hätten ihre Bescheide. “Die wollen kommen.”

Update, 9.24 Uhr - Fast 300 neue Fälle in Region - ein weiterer Todesfall

Insgesamt wurden in der Region in den letzten 24 Stunden 294 neue Corona-Fälle registriert - die meisten davon mit 125 im Landkreis Rosenheim. Im Landkreis Traunstein gibt/gab es mit den nun 81 neuen Fällen seit Pandemie-Ausbruch insgesamt bereits über 13.000 Corona-Fälle (13.013). Der Landkreis Berchtesgadener Land meldete 36 neue Fälle - gefolgt vom Landkreis Mühldorf (22) und dem Kreis Altötting sowie der Stadt Rosenheim (je 15). Zudem wurde in der Region ein weiterer Todesfall registriert - und zwar im Landkreis Rosenheim. Nähere Angaben (Alter/Geschlecht/Wohnort) zur betroffenen Person gab es hierzu bislang nicht.

Update, 8.30 Uhr - Drei Landkreise unter Top 5 bei Corona-Hotspots

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 01. Oktober 2021).

Die Corona-Fallzahlen und Sieben-Tage-Inzidenzen haben sich in den Städten und Kreisen der Region überall weiter nach oben entwickelt. In der Stadt Rosenheim stieg die Inzidenz von 125,8 auf 141,5. Der Landkreis Rosenheim überschritt wieder die 200er-Marke (217,4; Vortag: 192,2). Auch die Kreise Traunstein (von 252,4 auf 260,9), Berchtesgadener Land (von 204,1 auf 210,7), Mühldorf (von 107,3 auf 116,8) und Altötting (von 94,0 auf 95,8) meldeten steigende Werte.

Die hohen Werte „bescheren“ drei Landkreisen aus der Region weiterhin einen Platz unter den „Top 5“ der deutschlandweiten Corona-Hotspots. Laut den neuesten RKI-Daten liegt der Landkreis Traunstein derzeit hinter der Stadt Bremerhaven (292,4) auf Rang zwei. Nach der Stadt Pforzheim (223,8) nehmen die Kreise Rosenheim und Berchtesgadener Land die Plätze vier und fünf in diesem Ranking ein. Auf Rang sieben liegt der Landkreis Miesbach (161,7).

Update, 7.20 Uhr - Zwangspause für Diskos und Clubs endlich vorbei

In Bayerns Clubs kann seit 0 Uhr wieder getanzt werden: Nach knapp eineinhalb Jahren corona-bedingter Zwangspause darf ab diesem Wochenende in den Clubs und Diskotheken im Freistaat wieder gefeiert werden, und zwar ohne Abstand und Maske. Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt dann eine verschärfte 3G-Regel: Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene - oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest reichen nicht aus. Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen außerdem mindestens zweimal wöchentlich einen PCR-Test machen.

Wie viele Clubs und Diskotheken wegen der Hygieneauflagen tatsächlich ihre Pforten für Besucher öffnen, bleibt abzuwarten. In jedem Fall wollen unter anderem der bekannte Münchner Nachtclub P1, der Mach1 Club in Nürnberg, das Kesselhaus in Augsburg und der Club Airport in Würzburg am Freitag starten.

RKI meldet über 10.000 neue Corona-Fälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag erneut etwas gestiegen. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 64,3 an (News-Ticker Donnerstag, 30. September). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 63,0 gelegen, vor einer Woche bei 62,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.118 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus den neuesten Zahlen des RKI hervor. Vor einer Woche hatte der Wert bei 9727 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.237.619 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 1,65 an (Mittwoch 1,60). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.010.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.711.

mw/dpa

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