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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Holetschek: Zweitimpfungen mit mRNA-Impfstoff für alle ermöglichen

Bild von Klaus Holetschek
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Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (2. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 3,1, Landkreis Rosenheim 6,9, Landkreis Traunstein 7,9, Landkreis Berchtesgadener Land 5,7, Landkreis Mühldorf 2,6, Landkreis Altötting 1,8 (Quelle/Stand: RKI, 2. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3935, Landkreis Rosenheim 13.929, Traunstein 11.071, Berchtesgadener Land 6014, Mühldorf 6969, Altötting 6045(Quelle/Stand: RKI, 2. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 2. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.007 Todesfälle in Deutschland (15.267 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.46 Uhr - Ein neuer Fall im Kreis Traunstein

Derzeit sind 42 aktive Corona-Fälle im Landkreis Traunstein bekannt, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Zuletzt wurde eine neue Infektion bestätigt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 7,9. In den Kliniken im Landkreis Traunstein wird ein COVID-19-Patient auf der Intensivstation behandelt.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 85.426 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 64.539 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 19.20 Uhr - Holetschek: Zweitimpfungen mit mRNA-Impfstoffen für alle ermöglichen

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) ermöglicht sogenannte Kreuzimpfungen mit Impfstoff von Astrazeneca (Erstimpfung) und mRNA-Impfstoffen (Zweitimpfung). Damit wird die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) von Donnerstag umgesetzt.

„Nach Abschluss des offiziellen Stellungnahmeverfahrens zu dem Thema bieten wir allen so bald wie möglich eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff an, die aktuell eine Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen haben. Auch bei künftigen Erstimpfungen mit Astrazeneca wollen wir den Impflingen eine Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff anbieten“, so Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

„Ein klarer Vorteil ist, dass wir damit bei Kreuzimpfungen einen kürzeren Abstand von vier Wochen zwischen Erst- und Zweitimpfung haben. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass die Wirksamkeit einer Kombination aus Astrazeneca als Erstimpfung und mRNA-Impfstoff als Zweitimpfung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Darstellung der STIKO mindestens so hoch ist wie eine homologe Impfserie mit einem mRNA-Impfstoff“, so Holetschek weiter.

Der Bund beabsichtigt, den notwendigen mRNA-Impfstoff dafür bereitzustellen.

Update, 17.53 Uhr - Zwei neue Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Im Berchtesgadener Land wurden seit gestern zwei weitere Corona-Fälle bestätigt. Diese Personen befanden sich nicht als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation, wie das Landratsamt mitteilt. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 6014 positive Corona-Fälle bestätigt (Stand RKI: 2. Juli, 0 Uhr). Derzeit liegt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 5,7 (Stand RKI: 2. Juli, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 13 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon elf Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt sechs neue COVID-19-Fälle. Aktuell befinden sich 79 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell vier COVID-19-Patienten stationär behandelt. Diese Patienten werden nicht intensivmedizinisch betreut. 

Update, 16.38 Uhr - Mehr als 55 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft

Rund 38 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Freitag hervor (Stand: 15.40 Uhr). Demnach wurden am Donnerstag 926.463 Impfdosen verabreicht. Etwas mehr als 46 Millionen Menschen (55,6 Prozent) haben mindestens eine Impfung verabreicht bekommen, 31,4 Millionen (37,9 Prozent) sind vollständig geimpft.

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 63,7 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. 14 weitere Bundesländer haben die 50-Prozent-Marke geschafft. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 47,7 Prozent. Das Saarland zählt mit 43,6 Prozent den höchsten Anteil an vollständig geimpften Einwohnern. Brandenburg ist hier mit 34,4 Prozent am Ende der Rangliste.

Update, 15.21 Uhr - Spahn wirbt für Astrazeneca plus Biontech oder Moderna

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat ausreichend Impfstoff für die Umsetzung der überraschend geänderten Astrazeneca-Empfehlung der Ständigen Impfkommission zugesichert. „Es wird sehr zügig gehen können, die Empfehlung umzusetzen, weil ausreichend mRNA-Impfstoff da ist“, sagte der CDU-Politiker nach Beratungen mit seinen Länder-Kolleginnen und -Kollegen am Freitag in Berlin.

Die Impfkommission hatte am Vortag überraschend mitgeteilt, dass Menschen, die eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca erhalten haben, künftig unabhängig vom Alter als zweite Spritze einen mRNA-Impfstoff wie den von Biontech oder Moderna erhalten sollen.

„So eine Empfehlung kann natürlich leicht viele, die sich impfen lassen wollen, im ersten Moment verunsichern“, räumte Spahn ein. Er und die Gesundheitsminister der Länder seien von der Entscheidung überrascht worden. Beim Chef der Impfkommission, Thomas Mertens, der bei den Ministerberatungen zugeschaltet gewesen sei, hätten die Politiker deshalb dafür geworben, „dass wir miteinander noch etwas besser die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Politik machen“. Allein in der kommenden Woche seien 500.000 bis 700.000 Menschen betroffen, bei denen eigentlich eine Zweitimpfung mit Astrazeneca anstehe.

Spahn betonte die besonders hohe Wirksamkeit einer Kreuzimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca für die erste und dem von Biontech/Pfizer oder Moderna für die zweite Spritze. Dazu komme, dass die neue Empfehlung einen Abstand der zweiten zur ersten Impfung von nur vier Wochen umfasse. Man solle also nicht mehr bis zu zwölf Wochen warten, wie es bisher bei Astrazeneca empfohlen war.

Update, 14.10 Uhr - Tiefststand bei Corona-Infektionen in den Alten- und Pflegeheimen

Die Corona-Infektionen in den bayerischen Alten- und Pflegeheimen haben einen Tiefststand erreicht: Aktuell sind dort nur noch fünf Bewohnerinnen und Bewohner (Stand: 30. Juni) mit dem gefährlichen Coronavirus infiziert. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek am Freitag hingewiesen. Der Minister betonte: „Unsere Impfkampagne ist erfolgreich! Das zeigt sich eindrucksvoll in den stationären Einrichtungen der Altenpflege und für Menschen mit Behinderung. Während zum Höhepunkt der Pandemie Anfang Januar 2021 noch mehr als 7.500 Bewohnerinnen und Bewohner gleichzeitig mit dem Coronavirus infiziert waren, ist die Zahl der Infizierten jetzt einstellig.“

Holetschek ergänzte: „Unsere Strategie, zuerst die schwächsten und am stärksten gefährdeten Personengruppen unserer Gesellschaft vor dem Coronavirus zu schützen, zahlt sich aus. Die rund 150.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gehören zu der Gruppe mit dem höchsten Risiko. Denn gerade für die ältesten Mitglieder unserer Gesellschaft ist Corona lebensgefährlich. Deshalb haben wir am 27. Dezember 2020 zunächst in den Alten- und Pflegeheimen mit den Corona-Schutzimpfungen begonnen.“

Der Minister sagte: „Klar ist aber auch: Wir müssen den Impfschutz der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals dieser Einrichtungen auch weiter im Blick haben. Mit der Entscheidung, die Impfzentren mit ihren mobilen Teams aufrechtzuerhalten, hat Bayern die organisatorischen Grundlagen geschaffen. Nun brauchen wir dringend belastbare Aussagen des Bundes und der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen und zum erforderlichen Abstand von der Grundimmunisierung. Hier fordere ich den Bund auf, schnell Klarheit zu schaffen. Denn wir dürfen unsere erreichten Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht verspielen.“

Update, 13.34 Uhr - Trotz niedriger Inzidenzen: Corona-Leitlinie für Schulen gilt weiter   

Mehrere Fachgesellschaften haben klargestellt, dass ihre gemeinsamen Empfehlungen zum Infektionsschutz an Schulen auch nach den Sommerferien gültig bleiben. „Ziel der Leitlinie ist es, einen sicheren Schulbetrieb während der Pandemie zu ermöglichen und Schulen möglichst offen zu halten“, teilten die beteiligten Gesellschaften am Freitag mit, darunter die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie und die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. 

Die Maßnahmen seien mit Blick auf den Herbst und den Anstieg von leichter übertragbaren Varianten wie Delta auch bei niedrigen Infektionszahlen relevant. Abhängig vom Infektionsgeschehen empfiehlt die Leitlinie etwa das Tragen von Masken, einen regelmäßigen Luftaustausch in Klassenräumen und Wechselunterricht. Wie dies konkret ausgestalte werde, müsse an regionalen beziehungsweise lokalen Bedingungen ausgerichtet werden, heißt es. Für den Herbst soll es ergänzende Empfehlungen zu Teststrategien geben.

Die gemeinsame Leitlinie, die im Februar veröffentlicht wurde, sollte am Freitag auch bei einem Treffen des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgestellt werden.

Update, 11.40 Uhr - Kultusminister-Präsidentin: Schulschließungen nur als letzte Maßnahme    

Im Falle einer vierten Corona-Welle im Herbst sollen Schulen nach Ansicht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst, nur im äußersten Notfall erneut schließen. „Was ich ablehne ist, dass bei steigenden Zahlen im Herbst zuerst über Einschränkungen in Schulen diskutiert wird“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). „Wenn das Infektionsgeschehen solche Probleme macht, dass Lockerungen zurückgenommen werden, sollte über die Schließung von Schulen als letztes nachgedacht werden.“

Die langen Schließungen in der Vergangenheit hätten Folgen für Kinder und Jugendliche gehabt, nicht nur im fachlichen, sondern auch im psychosozialen Bereich, sagte Brandenburgs Bildungsministerin. Jede neue Einschränkung, werfe im Aufholprozess zurück.

Ernst zeigte sich optimistisch, dass Schulen nach den Sommerferien in vollem Präsenzunterricht starten können. Die Rahmenbedingungen hätten sich im Vergleich zum letzten Schuljahr geändert. Alle Lehrkräfte hätten sich zweimal impfen lassen können, zudem gebe es die Möglichkeit von Tests. „Expertinnen und Experten sagen uns, mit diesen Rahmenbedingungen könnten die Schulen auch bei der Delta-Variante offen gehalten werden.“

Derweil forderte FDP-Chef Christian Lindner die KMK auf, außer der Reihe noch vor den Sommerferien zu tagen. „Ein neuerlicher Lockdown und Schließungen von Schulen bei einer möglichen vierten Welle müssen ausgeschlossen werden“, sagte Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die KMK und die Bundesregierung sollten „noch im Juli zusammenkommen, um eine Strategie zu beraten“. Der nächste Termin im Oktober sei „viel zu spät“. Im Zentrum der Beratungen müssten „die Ausdehnung der Lolli-Tests, Hygienekonzepte, Luftreiniger und Impfangebote stehen“. Bereits über den Sommer könne man die Logistik dafür vorbereiten.

Update, 11.26 Uhr - Landkreis Altötting meldet keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6046 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis acht aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Garching (2), Neuötting (2) und je ein Fall in Altötting, Burgkirchen, Kirchweidach und Töging. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 2,7.

Update, 10 Uhr - Johnson & Johnson-Impfstoff offenbar mit hoher Wirksamkeit gegen Delta-Variante

Der Impfstoff von Johnson & Johnson bildet offenbar eine starke Immunantwort gegen die sich rasend ausbreitende und hochinfektiöse Delta-Variante des Corona-Virus, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet. Dies habe das Unternehmen in einer entsprechenden Aussendung mitgeteilt. Daten zeigten, dass die einmalige Dosis des Impfstoffs zu 85 Prozent gegen einen schweren Covid-19-Verlauf wirksam seien. Im Klartext bedeute dies, dass es auch bei der Delta-Variante bei einem hohen Schutz vor einem Krankenhausaufenthalt und tödlichen Verläufen bliebe.

Eine weitere Studie habe ergeben, dass der Immunschutz für mindestens 8 Monate anhalte.

Update, 8.25 Uhr - RKI meldert knapp 650 neue Corona-Fälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 649 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus den neuesten Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die etwas verspätet gemeldet worden waren (Stand: 2. Juli, 7 Uhr). Vor einer Woche waren 774 Ansteckungen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,0 an (Vortag: 5,1; Vorwoche: 6,2).

Deutschlandweit wurden nach diesen Angaben binnen 24 Stunden 69 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.729.682 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 3.626.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.007. In Bayern kamen fünf weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 15.267).

Update, 7.15 Uhr - Noch keine aktuellen Zahlen des RKI

Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den neuen Corona-Infektionen liegen am Freitagmorgen (2. Juli) noch nicht vor. Das entsprechende Dashboard werde derzeit aktualisiert, hieß es dazu auf der Homepage des RKI. Bis wann die aktuellen Daten vorliegen, ist derzeit nicht bekannt.

Bayern will alle Klassenzimmer mit Luftfiltern ausstatten

Die Träger der bayerischen Schulen haben bislang für rund 14.100 Klassenzimmer und Fachräume Anträge auf Luftreinigungsfilter gestellt. Diese seien sämtlich berücksichtigt worden, teilte das Kultusministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit (News-Ticker Donnerstag, 1. Juli). Allerdings könne man nicht flächendeckend sagen, wie viele Luftfilter in Bayerns Schulen stehen, weil die Anschaffung vom Freistaat zwar unterstützt werde, aber auch unabhängig von den staatlichen Förderprogrammen erfolgen könne. Für das kommende Schuljahr will Bayern alle Klassenzimmer im Freistaat mit solchen Filtern ausstatten. Zuständig für den Einbau raumlufttechnischer Anlagen oder die Beschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte sind die sogenannten Schulaufwandsträger.

Für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften hatte die Staatsregierung 37 Millionen Euro für die Schulen zur Verfügung gestellt. Diese sind inzwischen nahezu vollständig aufgebraucht. In der ersten Runde von Oktober bis Dezember hatten rund 450 Schulaufwandsträger für etwa 4600 schlecht zu lüftende Räume eine Förderung für Luftreinigungsgeräte beantragt. In der zweiten Runde, in der unabhängig von der Lüftungssituation alle Räume berücksichtigt werden konnten, füllten zwischen Januar und April knapp 600 Träger für rund 9500 Räume die Anträge aus.

Der bayerische Landkreistag erhob in diesem Zusammenhang einige Forderungen an den Freistaat - vor allem, dass Bayern mehr als 50 Prozent der Kosten übernimmt. Landkreistagspräsident Christian Bernreiter sagte dem Bayerischen Rundfunk: „Dass 50 Prozent zu wenig ist, ist für alle offensichtlich.“ Bernreiter ist Landrat im Kreis Deggendorf. Allein dort rechnet man mit Kosten von rund einer Million Euro.

mw/aic/dpa

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