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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Ab Sonntag zwei EU-Länder Hochrisikogebiet: Bei Einreise Quarantäne für Ungeimpfte

Coronavirus - Sachsen
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Ein Schild mit der Aufschrift „Häusliche Quarantäne für Reise-Rückkehrer“ steht an einer Autobahn.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (2. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 280 (Quelle/Stand: LGL, 1. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,1 (Quelle/Stand: LGL, 1. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 263 (Quelle/Stand: DIVI, 2. Oktober, 7.15 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 141,5, Landkreis Rosenheim 221,6, Landkreis Traunstein 258,0, Landkreis Berchtesgadener Land 219,1, Landkreis Mühldorf 115,0, Landkreis Altötting 98,5 (Quelle/Stand: RKI, 2. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4758, Landkreis Rosenheim 16.729, Traunstein 13.071, Berchtesgadener Land 7409, Mühldorf 7776, Altötting 6938 (Quelle/Stand: RKI, 2. Oktober, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 473, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 158, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 2. Oktober, 0 Uhr)
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 17.52 Uhr - Rumänien und Litauen ab Sonntag Corona-Hochrisikogebiete

Rumänien und Litauen gelten ab Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und von dort einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher ist Slowenien der einzige Mitgliedstaat der Europäischen Union, der vollständig als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste. Neben Rumänien und Litauen kommen am Sonntag auch Belarus und El Salvador in Lateinamerika hinzu, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitgeteilt hatte. Gestrichen wird lediglich Mosambik in Südostafrika.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Update, 15.21 Uhr - Zu wenig Geimpfte in der älteren Generation?

Kommt die deutsche Impf-Kampagne bei der älteren Generation nicht an? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirbt für mehr Impfungen bei älteren Menschen. Stand heute seien noch mehr als drei Millionen der Über-60-Jährigen nicht geimpft, schreibt der CDU-Politiker bei Twitter. „Gerade diese Altersgruppe hat ein besonders hohes Risiko für schwerste und auch tödliche Covid-19-Verläufe, vor allem bei steigenden Infektionszahlen im Winter.“ Insgesamt sind nach Daten des Ministeriums nun 53,7 Millionen Menschen oder 64,6 Prozent der Bevölkerung vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben 56,7 Millionen Menschen oder 68,1 Prozent der Bevölkerung. Zuletzt hat auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach vor einer Corona-Welle im Herbst und Winter gewarnt.

Update, 13.17 Uhr - Mehr als 17 Millionen Corona-Impfdosen an andere Länder abgegeben

Deutschland hat inzwischen mehr als 17 Millionen Corona-Impfdosen für andere Staaten abgegeben. Davon wurden zehn Millionen Dosen des Präparats von Astrazeneca über die internationale Initiative Covax verteilt, wie aus einer neuen Aufstellung des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. Gut sieben Millionen Dosen gingen direkt an Länder mit akutem Bedarf - nämlich an die Ukraine, Namibia, Vietnam, Ägypten und Ghana. Außerdem steht demnach noch eine direkte Auslieferung nach Thailand an.

Unter den abgegebenen Impfstoffen sind nach Ministeriumsangaben auch mehr als fünf Millionen nicht mehr verwendete Impfdosen, die der Bund vom Pharma-Großhandel und den Ländern zurückgenommen hatte. Damit seien beim Bund keine Bestände von Astrazeneca mehr auf Lager. Ab Oktober sollen nun auch alle weiteren Lieferungen des Impfstoffs von Johnson & Johnson direkt an die Covax-Initiative gehen.

Deutschland hat zugesagt, bis Jahresende 100 Millionen Impfdosen für andere Länder bereitzustellen - ungefähr so viele (108 Millionen) wurden bisher auch im Inland eingesetzt.

Update, 11.04 Uhr - Kreis Traunstein deutschlandweit trauriger Spitzenreiter bei 7-Tage-Inzidenz

Obwohl die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Traunstein im Vergleich zum Freitag (1. Oktober) von 260,9 auf 258,0 gesunken ist, ist der Kreis jetzt deutschlandweit trauriger Spitzenreiter, was den Wert der 7-Tage-Inzidenz angeht. Auf Platz zwei im bundesweiten Vergleich liegt die Stadt Bremerhaven mit 250,1. Aber auch die Landkreise Rosenheim und Berchtesgadener Land sind weiterhin mit Platz vier und fünf ganz weit oben in der Liste zu finden.

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 2. Oktober 2021).

Während in der kreisfreien Stadt Rosenheim die Inzidenz mit 141,5 unverändert im Vergleich zum Vortag blieb, stieg sie in den Landkreisen Berchtesgadener Land (210,7 auf 219,1), Rosenheim (217,4 auf 221,6) und Altötting (95,8 auf 98,5) jeweils an. Nur im Landkreis Traunstein (260,9 auf 258,0) und Mühldorf am Inn (116,8 auf 115,0) waren die Zahlen rückläufig.

Update, 9.59 Uhr - Zehn Neuinfektionen im Kreis Altötting

Das zuständige Landratsamt Altötting meldet zehn Corona-Neuinfektionen. Dabei enthalten ist ein positiver Schnelltest, welcher im Anschluss durch einen PCR-Test bestätigt wurde. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI (Stand: 2. Oktober, 0 Uhr) bei 98,5.

Landkreisweit gibt es derzeit insgesamt 180 aktive Covid-19-Fälle, die meisten davon in Töging (22), gefolgt von Altötting (21), Burgkirchen (19) und Burghausen (17). Mit der Gemeinde Erlbach ist aktuell eine Kommune „Corona-frei“.

Update, 8.53 Uhr - Nach Öffnung von Clubs in Bayern: Erste Partys gut besucht

Das Nachtleben in Bayern hat wieder begonnen: Mit lauten Beats haben DJs im ganzen Freistaat für prall gefüllte Tanzflächen gesorgt. Seit Freitag darf in den Clubs und Diskotheken wieder gefeiert werden, und zwar ohne Abstand und Maske. Fast eineinhalb Jahre mussten Partygänger in der Corona-Pandemie auf diesen Moment warten. Der Betreiber des Münchner Elektroclubs, Harry Klein, kann es kaum glauben: „Seit dem ersten Lockdown haben wir den Club so bereitgehalten, dass wir innerhalb kürzester Zeit öffnen können. Endlich ist es soweit!“.

Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt eine verschärfte 3G-Regel: Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest reichen nicht aus. Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen außerdem mindestens zweimal wöchentlich einen PCR-Test machen.

Doch nicht alle Clubs konnten sofort ihre Pforten öffnen. Für einige Club-Betreiber war der Vorlauf zu kurz. Der Münchner Club Pacha beispielsweise wird erst am 8. Oktober seine Wiedereröffnung feiern können. Das Kabinett beschloss erst am Donnerstag im sogenannten Umlaufverfahren - also ohne eine Sitzung - die Änderungen an der Corona-Verordnung.

RKI registriert 8517 Corona-Neuinfektionen - 7-Tage-Inzidenz steigt

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am vierten Tag in Folge etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 64,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,3 gelegen, vor einer Woche bei 60,6 (Vormonat: 76,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8517 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.14 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7211 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 66 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.246.136 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,65 an. Der Vergleichswert der Vorwoche ist geringfügig niedriger. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.018.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.777.

aic/ce/dpa

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