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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Männer schieben mit 2,5 Promille Auto über A3 und halten Blutentnahme für Corona-Impfung

Corona-Impfung Symbolbild
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Corona-Impfung (Symbolbild).

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (3. Januar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 373 (Quelle/Stand: LGL, 31. Dezember, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: 2,8 (Quelle/Stand: LGL, 31. Dezember, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 639 (Quelle/Stand: DIVI, 3. Januar, 7.15 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 81,8% (Quelle/Stand: DIVI, 3. Januar, 7.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 89,2% (Quelle/Stand: DIVI, 3. Januar, 7.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 215,4, Landkreis Rosenheim 212,8, Landkreis Traunstein 180,3, Landkreis Berchtesgadener Land 129,8, Landkreis Mühldorf 207,8, Landkreis Altötting 196,1 (Quelle/Stand: RKI, 3. Januar, 5.01 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 8677, Landkreis Rosenheim 35.481, Traunstein 26.962, Berchtesgadener Land 15.963, Mühldorf 16.835, Altötting 13.714 (Quelle/Stand: RKI, 3. Januar, 5.01 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 95, Landkreis Rosenheim 621, Traunstein 304, Berchtesgadener Land 153, Mühldorf 258, Altötting 270 (Quelle/Stand: RKI, 3. Januar, 5.01 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.30 Uhr - Männer schieben mit 2,5 Promille Auto über A3 und halten Blutentnahme für Corona-Impfung

Mit 2,5 Promille haben zwei Männer bei Regensburg versucht, ihr liegen gebliebenes Auto von der Autobahn zu schieben. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag hatten die beiden wohl etwas zu stark in das neue Jahr gefeiert, denn nachdem ihr Auto auf der A3 am Samstagabend den Geist aufgegeben hatte, weil der Tank leer war, wollten sie es einfach von der Autobahn schieben.

Die Polizei stellte bei ihrer Ankunft bei beiden jeweils etwa 2,5 Promille fest. Als sich die beiden gegenseitig als Fahrer bezichtigten, wurde den Männern zudem Blut abgenommen. Da die Männer sehr betrunken waren, wurden sie zuerst panisch, als ihnen ein Arzt Blut abnehmen sollte, sie hielten die Nadel darüber hinaus wohl für eine Corona-Impfung, so die Polizei. Zudem konnte keiner der beiden einen Führerschein vorzeigen.

Update, 20.15 Uhr - Bisher 29 Omikron-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt Berchtesgadener Land meldet seit Donnerstag (30. Dezember) 71 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis. 27 Personen davon befanden sich bereits als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 129,8 (Stand: 3. Januar, 3.17 Uhr).

Landkreisweit gibt es aktuell 218 aktive Corona-Fälle, davon 23 in Alten- und Pflegeheimen, einen in Gemeinschaftsunterkünften, 81 in Schulen und einen in Justizvollzugsanstalten. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Bad Reichenhall (30), Freilassing (26) und Ainring (17). Schneizlreuth ist der einzig „Corona-freie” Kommune im Landkreis.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, wurden im Berchtesgadener Land bisher insgesamt 29 Fälle der Omikron-Variante gemeldet. Außerdem ist den Angaben der Behörde zufolge ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. Dabei handelt es sich um eine Frau im Alter von 94 Jahren.

Mit Stand Sonntag (2. Januar, 20 Uhr) sind im Landkreis Berchtesgadener Land insgesamt 167.476 Impfungen durchgeführt worden. Diese verteilen sich auf 64.797 Erstimpfungen (61,01 Prozent), 64.011 Zweitimpfungen (60,27 Prozent) und 38.668 Auffrischungsimpfungen (60,41 Prozent der vollständig geimpften Personen).

Update, 19.55 Uhr - Zehn Neuinfektionen im Landkreis Altötting

Das zuständige Gesundheitsamt Altötting meldet in seinem täglichen Corona-Statusbericht zehn neue PCR-bestätigte Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag (3. Januar) bei 196,1 (Stand: 3. Januar, 3.17 Uhr).

Landkreisweit gibt es aktuell 422 aktive Fälle, die meisten davon in Burgkirchen (72) , Altötting (53) und Burghausen (46). Feichten ist die derzeit einzige „Corona-freie” Kommune im Kreis Altötting.

Update, 19.34 Uhr - So ist die aktuelle Corona-Lage im Kreis Mühldorf am Inn

Wie das zuständige Gesundheitsamt Mühldorf am Inn berichtet, gibt es seit Donnerstag (30. Dezember) 119 neue bestätigte Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge am Montag bei 207,8 (Stand: 3. Januar, 3.17 Uhr).

Landkreisweit gibt es aktuell 664 aktive Fälle, die meisten davon in Waldkraiburg (132), Mühldorf am Inn (95) und Polling (51). Mit Taufkirchen, Erharting und Schönberg gibt es drei „Corona-freie” Kommunen.

Update, 18.57 Uhr - So ist die Klinik-Lage in den Kreisen Altötting und Mühldorf am Inn

An den vier Standorten des InnKlinikums in Mühldorf am Inn, Burghausen, Altötting und Haag werden aktuell insgesamt 38 Covid-positiv getestete Personen stationär behandelt. Von den 38 Patienten befinden sich acht auf der Intensivstation, sie alle müssen beatmet werden. Die Meldung des Klinikums gibt den Stand vom 3. Januar um 8.50 Uhr wieder. Angaben über den Impfstatus der betroffenen Personen liegen nicht vor.

Nach Angaben des InnKlinikums gibt es auch zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. Demnach verstarb am Sonntag (2. Januar) eine 71 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Mühldorf am Inn und am Montag (3. Januar) ein 76-Jähriger aus dem Kreis Altötting.

Update, 18.13 Uhr - Weitere Corona-Fälle beim FC Bayern

Die Corona-Hiobsbotschaften beim FC Bayern nehmen in diesen Tagen kein Ende. Nachdem in den vergangenen Tagen bereits Kapitän Manuel Neuer, Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Pmar Richards und Co-Trainer Dino Toppmöller jeweils positive Testergebnisse erhielten, gibt es nun zwei weitere Corona-Fälle beim Rekordmeister.

Wie der Verein auf Social Media mitteilt, wurden jetzt auch die Verteidiger Lucas Hernández und Tanguy Nianzou positiv auf das Corona-Virus getestet. Alle Spieler und der gesamte Betreuerstab wurden am Montagmorgen nochmals getestet. Die Ergebnisse von Leroy Sané, Josip Stanišić und Dayot Upamecano stehen derzeit noch aus.

Update, 16.53 Uhr - Mann ohne Maske rastet in Zug bei Mühldorf aus

Ohne FFP2-Maske und 3G-Nachweis hat ein betrunkener Mann in einem Zug bei Mühldorf Bundespolizisten angegriffen. Der 32-Jährige habe sich auf der Bahnfahrt geweigert, den Beamten seine Personalien zu nennen, teilt die Bundespolizei mit. Außerdem habe der Beschuldigte am Freitag die Polizeikräfte beleidigt und versucht, sie zu treten und zu beißen und einem Beamten die Dienstwaffe abzunehmen, hieß es.

Die Bundespolizisten hätten den Mann gefesselt und ihn zur Dienststelle gebracht. Dort stellten sie den Angaben zufolge fest, dass der Mann erst eine Corona-Impfung erhalten hatte und keinen negativen Schnelltest vorweisen konnte. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von 1,64 Promille ergeben. Ein Teppichmesser, das die Beamten im Gepäck des Mannes fanden, stellten sie sicher. Gegen den 32-Jährigen wird wegen mehrerer Straftaten ermittelt.

Update, 15.58 Uhr - Füracker verteidigt Bayerns Corona-Schulden: Jeder Euro notwendig

Bayerns Staatsregierung hat die gestiegene Schuldenlast in der Corona-Krise verteidigt. „Jeder Euro, den wir ausgegeben haben, war letztlich eine notwendige Investition, um Bayern gut durch die Krise zu bringen und möglichst viel Krise von den Menschen fern zu halten”, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München. Bayern sei leider betroffen gewesen wie kein anderes Bundesland – Bayern habe dann aber auch finanziell geholfen wie kein anderes Bundesland.

Bayern hat zur Bewältigung der Corona-Pandemie und deren Folgen 2020 rund 7,2 Milliarden Euro und 2021 rund 2,9 Milliarden Euro Kredite aufgenommen. In diesem Jahr sieht der Regierungsentwurf des Haushalts für das Sonderkapitel Corona-Pandemie zudem eine Kreditermächtigung von rund 5,8 Milliarden Euro vor.

Seit Beginn der Pandemie haben sich die Länder bundesweit mit fast 60 Milliarden Euro an neuen Krediten verschuldet. Bayern liegt damit bei der pandemiebedingten Kreditaufnahme bundesweit an der Spitze. Füracker zeigte sich dennoch selbstbewusst: „Unser Konzept ,investieren statt blind sparen‘ ist richtig – das zeigt auch die vorsichtige wirtschaftliche Erholung”, sagte er.

Update, 15.09 Uhr - „Cov19bike“ in Bayern unterwegs: Lastenrad als Corona-Teststation

Ein eigens gebautes Lastenrad - mehr braucht es nicht für die mobile Teststation von Oliver Sablowski in Bayreuth. Der 48-Jährige arbeitet im Krankenhaus auf der Covid-Station. Der Tristesse der Pandemie habe er irgendwann „etwas Positives, etwas Verrücktes“ entgegensetzen wollen, sagte er.

Und so bietet er seit einigen Tagen eine mobile Teststation an, das „cov19bike“. Menschen können sich dort im Rahmen der Bürgertests auf Corona testen lassen, das Ergebnis wird aufs Smartphone gemeldet.

„Eine vierstellige Summe“ habe er investiert, sagte Sablowski, der auch weiterhin Vollzeit im Klinikum arbeitet und in seiner Freizeit mit dem Test-Bike unterwegs ist. Dem Gesundheitsamt in Bayreuth habe er die Idee präsentiert und schließlich grünes Licht bekommen.

Update, 14.18 Uhr - Nach Drohvideo ermittelt Extremismus-Zentralstelle gegen Soldaten aus Bad Reichenhall

Nach einem Drohvideo gegen den Staat hat die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus
und Terrorismus die Ermittlungen gegen einen Berufssoldaten übernommen. Das Verfahren werde derzeit wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderungen zu Straftaten geführt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München am Montag mit. „Ermittelt wird jedoch in alle Richtungen, soweit strafrechtliche relevante Sachverhalte im Raum stehen.“

Ein extremistischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter. Der Mann, nach eigener Aussage Oberfeldwebel bei den Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall, hatte in einem etwa eine Minute langen Video-Clip unter anderem die Rücknahme der staatlichen Corona-Maßnahmen und der Duldungspflicht, nach der die Covid-Schutzimpfung in der Bundeswehr zur Vorschrift wurde, verlangt. Er war am Donnerstag in München zunächst festgenommen worden, kam dann aber wieder frei, weil die Staatsanwaltschaft Traunstein keine akute Gefahr durch den Soldaten sah.

Lesen Sie dazu: „Leichen über Felder verstreuen“: Rede von Bundeswehrsoldat in Rosenheim sorgt für Wirbel

Update, 14.09 Uhr - CSU-Landesgruppe verschiebt Klausur wegen mehrerer Corona-Fälle

Wegen mehrerer Corona-Erkrankungen - unter anderem ihres Vorsitzenden Alexander Dobrindt - hat die CSU-Landesgruppe im Bundestag ihre traditionelle Klausurtagung abgesagt. Die zweitägige Klausur, die an diesem Donnerstag und Freitag hätte stattfinden sollen, wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, wie unser Partnerportal „Münchner Merkur“ und die Deutsche Presse-Agentur erfuhren.

Update, 13.39 Uhr - Zunächst Expertenberatungen vor Bund-Länder-Runde zu Corona

Vor der Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen gegen die neue Corona-Variante Omikron sollen mögliche weitere Maßnahmen zunächst fachlich vorbereitet werden. An diesem Dienstag soll erneut der Expertenrat der Bundesregierung beraten, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag in Berlin mitteilte. Offen war demnach zunächst, ob auch eine aktuelle Stellungnahme vorgelegt werden soll. Laut Gesundheitsministerium befasst sich das Robert Koch-Institut (RKI) zudem mit möglichen Verkürzungen von Quarantänezeiten. Hierzu würden im Lauf der Woche entsprechende Empfehlungen erwartet.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten wollen an diesem Freitag über das weitere Vorgehen zum Start ins Jahr beraten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte Beschlüsse unter anderem zu möglichen zusätzlichen Kontaktbeschränkungen und zu Quarantäneregelungen in Aussicht gestellt. Im Gespräch sind kürzere Zeiten insbesondere für Beschäftigte wichtiger Versorgungsbereiche, um zu viele gleichzeitige Personalausfälle zu vermeiden. Ein Ministeriumssprecher erläuterte, in einem solchen Fall könne es nötig sein, angepasste Regelungen zu haben. Die konkrete Umsetzung liege bei den Ländern.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, man diskutiere über einen Vorschlag aus dem Gesundheitsministerium innerhalb der Regierung und stehe in engem Kontakt zu einer etwaigen Umsetzung.

Update, 12.29 Uhr - Erneut Corona-Ausbruch unter Skilehrern in Tirol

Im österreichischen Bundesland Tirol ist es unter einer Gruppe von Skilehrern erneut zu einem gehäuften Auftreten von Corona-Infektionen gekommen. In St. Anton am Arlberg seien 17 Skilehrer einer Skischule positiv getestet und anschließend abgesondert worden, bestätigte das Land Tirol am Montag einen Bericht der „Tiroler Tageszeitung“. Zuvor waren bereits Skilehrer in Kirchberg als infiziert aufgefallen. Die Zahl der Infizierten erhöhte sich laut Bericht des Blattes in diesem Fall auf 25. Die Skilehrer hatten in einer gemeinsamen Unterkunft gewohnt.

Im Bundesland Tirol lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt bei rund 430 Corona-Fällen pro 100 000 Einwohnern und damit über dem österreichweiten Durchschnitt von etwa 250.

Update, 11.30 Uhr - Vor Trainingsstart: Banges Bayern-Warten auf Corona-Testergebnisse

Beim FC Bayern München haben sich am Montag vor dem geplanten Trainingsstart am Nachmittag alle Fußball-Profis, Trainer, Betreuer sowie der engste Mitarbeiterstab um die Mannschaft einem Corona-Test unterzogen. Nach fünf Urlaubs-Corona-Fällen um Kapitän Manuel Neuer warten die Verantwortlichen des Herbstmeisters nun gespannt auf die Ergebnisse der PCR-Tests. Um 16 Uhr soll auf dem Vereinsgelände die erste - nicht-öffentliche - Übungseinheit im neuen Jahr stattfinden, wie auf Anfrage vom Verein bestätigt wurde.

Trainer Julian Nagelsmann, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und die Profis um Nationalspieler Joshua Kimmich, der auf sein Comeback nach seiner langen Corona-Pause mit anschließenden Lungenproblemen brennt, fuhren am Morgen in ihren Dienstautos am Vereinsgelände vor und ließen sich in der Tiefgarage testen. Alle Akteure mit negativem Ergebnis sollten später die Vorbereitung auf den Rückrundenstart in der Bundesliga am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach aufnehmen. Für Kimmich wäre es nach 47 Tagen Pause die erste Einheit mit der Mannschaft seit dem 17. November. Es folgte seine Leidenszeit mit der Diskussion um seinen Impfstatus, seiner Corona-Infektion am 25. November, den Folgen der Krankheit (Infiltrationen/Flüssigkeit in der Lunge) und dem Start in die Lauf-Reha am 23. Dezember.

Nagelsmann musste den Trainingsstart um einen Tag verschieben, nachdem der Rekordmeister an Neujahr mehrere Corona-Fälle gemeldet hatte. Neben Nationaltorhüter Neuer (Malediven) waren Kingsley Coman (Dubai), Corentin Tolisso (Frankreich), der Engländer Omar Richards und Co-Trainer Dino Toppmöller im Urlaub positiv getestet worden.

Das Quintett befindet sich in Quarantäne und wird die ersten Trainingseinheiten im neuen Jahr verpassen. Offen ist, ob sich die Spieler mit der Omikron-Variante infiziert haben und damit sicher gegen Glabdach fehlen werden. Da Kapitän Neuer selbst von leichten Symptomen berichtet hatte, wird er sicher gegen Gladbach fehlen.

Update, 11.18 Uhr - Bayerische Krankenhaus-Ampel klammheimlich abgeschafft

Sie wurde groß angekündigt und als „Allheilmittel“ gegen eines mögliche Überlastung des Gesundheitssystems angepriesen, doch inzwischen ist sie (klammheimlich) Geschichte geworden: Die Rede ist von der bayerischen Krankenhaus-Ampel, die im Herbst als neuer Haupt-Indikator für die Bemessung von Corona-Regeln eingeführt worden war. „Die Krankenhausampel war in der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung enthalten. In der derzeit geltenden 15. Verordnung findet sich diese Regelung nicht mehr“, teilte das Bayerische Gesundheitsministerium nun vor kurzem dazu in knappem Wortlaut mit.

Bedeutet im Klartext: Seit die neue (15.) Infektionsschutzverordnung am 23. November in Kraft getreten ist, gelten die „alten“ Ampel-Regelungen mit den Warnstufen Gelb und Rot nicht mehr. Es gelten somit die aktuellen Corona-Regeln aus dieser Verordnung - mit möglichen regionalen Verschärfungen für Städte/Kreise mit Inzidenzen von 1000 und höher („regionaler Hotspot-Lockdown“). Umgekehrt sind jedoch auch keine Lockerungen zu erwarten, wenn zum Beispiel die Zahl der Covid-Intensivpatienten in Bayern auf unter 600 sinken sollte. Aktuell liegt der Wert bei 639 (Stand: 3. Januar, 7.15 Uhr).

Anm. der Red.: Aus diesem Grund wird ab Dienstag, 4. Januar, auch die Rubrik „Die Fallzahlen im Überblick“ durch die Redaktion entsprechend angepasst.

Update, 10.52 Uhr - Kommunen fordern Vorbereitung für vierte Impfung und zentrales Impfregister

Die Kommunen fordern angesichts der anstehenden nächsten Corona-Welle eine langfristige Strategie gegen die Pandemie in Deutschland. Das Virus werde nicht mehr weggehen, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände, Ralph Spiegler, am Montag in Berlin. Nötig seien daher unter anderem Vorbereitungen für voraussichtlich erforderliche vierte Impfungen. Dafür seien wohl auch wieder regionale Impfzentren zu reaktivieren. Vorbereitungen müssten frühzeitig anlaufen. In der Diskussion um eine allgemeine Corona-Impfpflicht sprachen sich die Kommunen für die Einrichtung eines zentralen Impfregisters aus.

Spiegler betonte mit Blick auf teils radikalisierte Proteste gegen die Corona-Politik, es gebe keine Spaltung der Gesellschaft in zwei Teile. Er sei sehr sicher, dass die Zahl derer, die sich der Gefahr nicht bewusst seien, verschwindend gering sei. Proteste mit Bedrohungen und Sachbeschädigungen seien nicht hinnehmbar.

Die kommunalen Spitzenverbände befürworteten Überlegungen für kürzere Quarantäne-Zeiten, um viele gleichzeitige Krankheitsausfälle durch die ansteckendere Virusvariante Omikron zu vermeiden. Der Betrieb etwa von Feuerwehren, Müllabfuhren und Wasserwerken müsse aufrecht erhalten werden. Dafür seien auch flexible Regelungen vor Ort etwa für Beschäftigte mit Auffrischimpfung und ohne Symptome sinnvoll.

Update, 9.55 Uhr - Mindestens zehn Bundesligisten von Corona betroffen: Spielverlegungen gefürchtet

Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke sieht den Rückrundenstart in der Fußball-Bundesliga aktuell nicht in Gefahr, rechnet aber wegen der Coronavirus-Pandemie mit Spielverlegungen. „Ich habe da schon Befürchtungen, wenn auch nicht für das kommende Wochenende. Aber dass Corona noch eine Rolle im Spielplan spielen wird, glaube ich schon“, sagte Schmadtke dem „Sportbuzzer“.

Zum Rückrunden-Auftakt treffen am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und DAZN) der FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach aufeinander. Beim deutschen Rekordmeister und Tabellenführer hatten sich zuletzt vier Profis, darunter Kapitän Manuel Neuer, mit Corona infiziert. Die Wolfsburger hatten nach Weihnachten die positiven Testergebnisse von Kevin Mbabu und Dodi Lukebakio veröffentlicht. Mindestens zehn Bundesligisten waren zuletzt von Corona-Fällen betroffen.

Um eine mögliche Ausbreitung innerhalb der Mannschaft zu verhindern, haben die Wolfsburger nun auch wieder auf tägliche Tests umgestellt. „Wir haben schon vorher relativ viel getestet“, sagte Schmadtke, „und tun weiterhin alles für eine höchstmögliche Sicherheit, um die gesamte Gruppe zu schützen.“ Der VfL Wolfsburg startet am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim VfL Bochum in die zweite Saisonhälfte.

Update, 8.51 Uhr - Lauterbach kündigt bereits an: „Auf jeden Fall neue Beschlüsse“

Bund und Länder wollen sich am 7. Januar zu einer neuen Schaltkonferenz treffen, um die weitere Strategie zu beraten. Um zu verhindern, dass die Omikron-Welle zu groß werde, werde es bei der Bund-Länder-Runde am Freitag „auf jeden Fall neue Beschlüsse geben“, kündigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Sonntagabend im Interview von RTL/ntv an. Dabei gehe es um eine Änderung der Quarantäneverordnung, aber zum Beispiel auch um die Frage, welche Kontaktbeschränkungen angemessen seien.

Lauterbach machte deutlich, dass angesichts der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante in Deutschland Eile geboten sei: „Die Fallzahlen werden sehr stark steigen, und das wird dann auch viele Ungeimpfte treffen, und die sind nicht geschützt. Daher mache ich mir da große Sorgen.“

Ob Lauterbach nur eine Verkürzung der Quarantänefristen für Kontaktpersonen oder sogar kürzere Isolationszeiten für Infizierte erwägt, blieb offen. Geklärt werden müsse unter anderem, inwieweit die Fristen für Menschen mit Auffrischungsimpfung geändert werden könnten, sagte er. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte kürzlich eine Befreiung von der Quarantäne für geboosterte Kontaktpersonen ins Gespräch gebracht.

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung hatte vor Weihnachten vor einer extremen Belastung des Gesundheitssystems und der gesamten kritischen Infrastruktur wie Kliniken, Feuerwehr oder Stromversorgung gewarnt, sollten viele Menschen zeitgleich krank werden oder in Quarantäne müssen. Andere Staaten mit hohem Omikron-Anteil wie die USA oder Großbritannien haben ihre Regeln bereits gelockert.

Mit Ausbreitung der Omikron-Variante wächst die Gefahr, dass auch die Zahl von Quarantäne-Anordnungen bei Kontaktpersonen von Infizierten stark steigt. Denn anders als bei anderen Corona-Varianten ist aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) eine Quarantäne bei Vorliegen von Omikron immer empfohlen - und zwar auch „auch für vollständig geimpfte und genesene Kontaktpersonen“.

Update, 7.50 Uhr - Inzidenzen in Region teilweise wieder gestiegen

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 3. Januar 2022).

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Laut den neuesten RKI-Daten ist der Wert in der Stadt Rosenheim (von 201,3 auf 215,4) und im Landkreis Berchtesgadener Land (von 120,4 auf 129,8) wieder angestiegen. Sinkende Inzidenzen wurden dagegen aus den Landkreisen Rosenheim (von 213,2 auf 212,8), Traunstein (von 183,7 auf 180,3) und Mühldorf (von 218,9 und 207,8) gemeldet. Im Landkreis Altötting sank die Inzidenz erstmals seit längerem wieder unter die 200er-Marke (von 203,3 auf 196,1).

Insgesamt wurden in der Region in den letzten 24 Stunden „nur“ 112 neue Corona-Fälle registriert – die meisten davon mit 48 im Landkreis Rosenheim. Weitere Todesfälle wurden glücklicherweise nicht gemeldet.

RKI meldet rund 18.500 neue Corona-Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat am fünften Tag in Folge einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet (News-Ticker Sonntag, 2. Januar). Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 232,4 an. Weil zwischen den Jahren weniger getestet und gemeldet wird, geht das RKI bei den Zahlen von einer Untererfassung aus.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 222,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz ebenfalls bei 222,7 (Vormonat: 442,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 18.518 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 3. Januar, 5.01 Uhr). Vor genau einer Woche waren es 13 908 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 68 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 69 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.207.847 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 6.478.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.223.

mw/dpa

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