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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Betrugsvorwürfe in bayerischen Testzentren: Ministerium verstärkt Vorgehen - wie stark wird am Freitag gelockert?

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, trinkt vor Beginn der Sitzung des bayerischen Kabinetts aus einer goldfarbenen „Star Wars“-Tasse in der Optik der Figur „C3PO“.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, trinkt vor Beginn einer Sitzung des bayerischen Kabinetts aus einer goldfarbenen „Star Wars“-Tasse in der Optik der Figur „C3PO“.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (3. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 44,1, Landkreis Rosenheim 27,9, Landkreis Traunstein 28,8, Landkreis Berchtesgadener Land 55,7, Landkreis Mühldorf 15,5, Landkreis Altötting 30,5 (Quelle/Stand: RKI, 3. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3907, Landkreis Rosenheim 13.784, Traunstein 10.955, Berchtesgadener Land 5933, Mühldorf 6933, Altötting 6031 (Quelle/Stand: RKI, 3. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 454, Traunstein 215, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 3. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 88.940 Todesfälle in Deutschland (14.963 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 17.12 Uhr - Betrugsvorwürfe in bayerischen Testzentren: Ministerium verstärkt Vorgehen

Nach Betrugsvorwürfen in Zusammenhang mit Abrechnungen in Corona-Testzentren sollen die Kontrollen verstärkt und mögliche Vergehen streng verfolgt werden. Sämtliche Fälle, die mit der Abrechnung von Tests in Zusammenhang stehen, würden ab sofort bei der Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen in Bayern (ZKG) gebündelt, sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) laut Mitteilung vom Donnerstag. Das gelte jetzt auch für Testanbieter außerhalb der Gesundheitsbranche.

Wer die Pandemie und die Sorgen der Menschen ausnutze, um sich betrügerisch zu bereichern, werde konsequent verfolgt, so Eisenreich. Bei konkreten Anhaltspunkten für strafbares Verhalten werde die ZKG einschreiten. Allerdings seien die Strafverfolgungsbehörden darauf angewiesen, von den zuständigen Behörden zeitnah Hinweise zu erhalten. „Kontrollen gehören nicht zum Aufgabenfeld der Justiz.“

Die ZKG war im September 2020 gegründet worden und ist bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg angesiedelt. Ihre eigentlich Aufgabe ist die Verfolgung von Korruption und Vermögensstraftaten durch Ärzte, Apotheker oder vergleichbare Heilberufe.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte, bereits Anfang der Woche seien die Kreisverwaltungsbehörden angewiesen worden, private Teststellen intensiver zu kontrollieren. „Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen!“ Er sagte aber auch: „Die meisten Corona-Teststellen arbeiten sehr gewissenhaft.“

In Bayern waren den Ermittlungsbehörden zuletzt zwei Fälle bekannt, in denen der Verdacht auf Betrügereien rund um Abrechnungen in Corona-Testzentren besteht. Holetschek hatte am Dienstag einen Fall im Kreis Miesbach genannt, wo ein privat betriebenes Testzentrum geschlossen worden sei.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg hatte ebenfalls am Dienstag einen weiteren Verdachtsfall bestätigt, der bei der Behörde anhängig sei. Am Donnerstag teilte ein Sprecher mit, dass in einem dritten Fall Vorprüfungen liefen.

Update, 14.08 Uhr - Gastronomie, Sport, Partys & Co. - Kabinett berät über weitere Lockerungen

Nachdem Biergärten und Straßencafés in Bayern bei niedrigen Inzidenzwerten öffnen dürfen, gibt es Forderungen nach einer Erlaubnis für die Innengastronomie. Das bayerische Kabinett will am Freitag unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) über weitere Lockerungen bei den Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten - dabei soll es auch um Gastronomie, Kultur und Sport gehen.

Die bisherigen Corona-Regelungen, zuletzt aktualisiert am 25. Mai, laufen an diesem Sonntag (6. Juni) aus. Am Donnerstag lag die Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - in Bayern bei 34,2, wie das Robert Koch-Institut (RKI) meldete.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD im Landtag, Ruth Waldmann, forderte am Donnerstag die Aufhebung der Sperrstunde für die Außengastronomie sowie ein verlässliches Konzept für die Öffnung der Innengastronomie. „Viele Zusammenkünfte von jungen Menschen finden jetzt im Freien statt - in teilweise bedenklichen Situationen.“ Deswegen sei eine geöffnete Außengastronomie mit guten Hygienekonzepten und Kontaktnachverfolgung sinnvoll.

Waldmann forderte ein verantwortungsvolles Umgehen mit Öffnungen. Die Erfahrungen mit der Gastronomie im Freien müssten mit Blick auf die Öffnung der Innengastronomie genau beobachtet werden. „Die Wirte brauchen Verlässlichkeit. Viele haben derzeit nicht genug Personal. Wenn sie welches einstellen, müssen sie es auch beschäftigen können. Das Schlimmste wären Öffnungen, auf die gleich wieder Schließungen folgen.“

Bayerns Dehoga-Präsidentin Angela Inselkammer hatte vergangene Woche die sofortige Öffnung der Innengastronomie für Geimpfte, Genesene und Menschen mit einem negativen Corona-Test gefordert, und zwar unabhängig von Inzidenzwerten. „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass unsere Betriebe sicher sind“, sagte sie. Der Dehoga Bayern forderte - insbesondere mit Blick auf Randale in Innenstädten und illegale Partys - zudem eine kontrollierte Öffnung von Diskotheken und Clubs.

Aus der politischen Landschaft in Bayern war in den vergangenen Tagen eine Vielzahl von weiteren Forderungen und Vorschlägen zur Corona-Politik gekommen. Die SPD verlangt, so schnell wie möglich die Freizeitparks in Bayern zu öffnen. Die Freien Wähler hatten unter anderem gefordert, die Verteilung der Impfstoffe anders zu organisieren, um mögliche Nachteile ländlich strukturierter Regionen beim Zugriff auf Impfstoff auszugleichen.

Update, 13.05 Uhr - Eltern erhalten Corona-Tests für Kita-Kinder nach Pfingstferien

Bayern wird wie angekündigt in der kommenden Woche auch Corona-Tests für Kita-Kinder anbieten. Nach den Pfingstferien könnten die Eltern in Apotheken gegen die Vorlage von Berechtigungsscheinen zwei Selbsttests pro Woche erhalten, teilte die Staatsregierung mit. Die Gutscheine würden durch die Kindertageseinrichtungen verteilt.

Noch nicht eingeschulte Kinder brauchen im Freistaat keinen verpflichtenden negativen Tests, um in die Kitas zu gehen, sofern die Kleinen keine Krankheitssymptome haben. Familienministerin Carolina Trautner bat die Eltern aber, das neue Angebot anzunehmen und die Kinder daheim zu testen. „Durch möglichst umfassende und engmaschige Tests können Infektionen zeitnah erkannt und Infektionsketten durchbrochen werden“, sagte die CSU-Politikerin. Das Angebot diene dem Schutze aller.

Bei den Pooltests werden Abstriche von allen Kindern entnommen und in der Einrichtung zu einer Probe zusammengeführt. Im Labor wird dann geprüft, ob unter den Kindern ein infiziertes Kind ist. In diesem Fall müssten alle Kinder noch einmal getestet werden.

Update, 12.19 Uhr - Landkreis Altötting meldet sieben neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt sieben neuen Corona-Fall gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6031 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 95 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (24), Burghausen (13) und Neuötting (9). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 30,5.

Update, 11.08 Uhr - Medienbericht: Bayerische Staatsregierung vor Öffnung der Innengastronomie

Die bayerische Staatsregierung steht wohl vor der lang erwarteten Öffnung der Innengastronomie. Ein entsprechender Beschluss solle „voraussichtlich auf der Kabinettssitzung am Freitag verabschiedet werden“, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person am Mittwoch gegenüber Merkur.de. Die Lockerungen dürften womöglich bereits ab Montag (7. Juni) in Kraft treten, hieß es.

Am Sonntag (6. Juni) läuft die aktuell gültige Infektionsschutzverordnung aus. Laut dem Bericht soll es am Freitag neben der Gastronomie auch um Lockerungen in Sport, Kultur oder Schulen geben. Danach könnte etwa in Klassen die Maskenpflicht während des Unterrichts entfallen.

Update, 10.32 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet sechs neue Coronafälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Mittwoch (2. Juni) sechs neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 3. Juni 2021, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 39. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 3. Juni 2021, 03:11 Uhr) bei 15,5.

Update, 10.03 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region, drei weitere Todesfälle

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 3. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Gesunken ist die Inzidenz im Kreis Traunstein (von 36,7 auf 28,8), im Kreis Berchtesgadener Land (von 65,1 auf 55,7) und im Kreis Rosenheim (von 32,5 auf 27,9). Gestiegen sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Altötting (von 28,7 auf 30,5) und im Kreis Mühldorf (von 12,1 auf 15,5). Stabil bei einem Wert von 44,1 blieb die Inzidenz in der Stadt Rosenheim.

In der Region wurde laut RKI drei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist je eine Person im Kreis Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 9.08 Uhr - Fronleichnam in Bayern: Kaum Prozessionen, dafür Liveübertragungen

Die Corona-Pandemie wirkt sich trotz sinkender Neuinfektionszahlen auch in diesem Jahr auf die Fronleichnamsfeiern in Bayern aus. In Regensburg etwa werde es keine Prozession durch die Altstadt geben, sagte ein Sprecher des Bistums. Auch auf geschmückte Außenaltäre werde verzichtet. Bischof Rudolf Voderholzer werde im Rahmen eines Gottesdienstes im Dom an drei Stationen eine kurze Prozession abhalten, vor das Südportal des Domes treten und die Stadt segnen.

In München feiert Kardinal Reinhard Marx ein Pontifikalamt im Liebfrauendom, das im Internet übertragen wird. Anschließend wird er vor die Domportale treten und die Stadt segnen. Genauso wird es Bischof Bertram Meier in Augsburg halten. Den Gemeinden des Bistums ist aber freigestellt, ob sie Prozessionen durchführen wollen. Die berühmte Seeprozession in Seehausen am Staffelsee entfällt, es gibt aber einen Gottesdienst.

RKI registriert 4640 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 34,1

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4640 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.37 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6313 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 34,1 an (Vortag: 36,8; Vorwoche: 41).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 166 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 269 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.692.468 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.518.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 88.940 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochnachmittag bei 0,83 (Vortag: 0,77). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/mz/dpa

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