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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Ab Montag: Keine Maskenpflicht im Unterricht - 15 Neuinfektionen im Kreis Altötting

Coronavirus - Schulen bereiten Präsenzunterricht vor
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Maskenpflicht im Unterricht (Symbolbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (3. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 288 (Quelle/Stand: LGL, 2. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,2 (Quelle/Stand: LGL, 2. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 254 (Quelle/Stand: DIVI, 3. Oktober, 7.15 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 146,2, Landkreis Rosenheim 219,3, Landkreis Traunstein 246,8, Landkreis Berchtesgadener Land 234,2, Landkreis Mühldorf 94,4, Landkreis Altötting 87,8 (Quelle/Stand: RKI, 3. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4772, Landkreis Rosenheim 16.812, Traunstein 13.140, Berchtesgadener Land 7449, Mühldorf 7776, Altötting 6953 (Quelle/Stand: RKI, 3. Oktober, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 473, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 158, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 3. Oktober, 0 Uhr)
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 18.03 Uhr - Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen

Viele Schüler, Lehrer und Eltern haben auf diesen Tag gewartet: Ab Montag greifen in Bayern Lockerungen bei der Maskenpflicht in Schulen. Das Kabinett hatte diese am Donnerstag beschlossen. Bereits am Mittwoch waren die Änderungen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) angekündigt worden.

Im Unterricht müssen Schülerinnen und Schüler keinen Mund-Nase-Schutz mehr tragen. Das gilt auch bei sonstigen Schulveranstaltungen und in der Mittagsbetreuung - und zwar auch dann, wenn am Platz der Mindestabstand zum Nachbarn nicht eingehalten wird. Ansonsten müssen die Schüler im Schulgebäude weiterhin Maske tragen. Diese Neuauflage der Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 29. Oktober - sie muss alle vier Wochen verlängert werden.

Über die Aufhebung wird seit Tagen gestritten. Ärztevertreter hatten eine generelle Fortsetzung der Maßnahme an Schulen als unangemessen bezeichnet. Befürworter der Pflicht halten hingegen eine Aufhebung angesichts der hohen Zahl an Ungeimpften und der Infektionslage - gerade unter jungen Menschen - für verfrüht. Das Coronavirus geht nach RKI-Daten besonders stark bei Kindern ab dem Vorschulalter und Jugendlichen bis 19 Jahren um.

Update, 16.32 Uhr - 15 Neuinfektionen im Landkreis Altötting

Das zuständige Landratsamt Altötting berichtet am Sonntag von 15 neuen Corona-Fällen, darunter auch zwei sechs- und achtjährige Kinder. In einem Fall handelt es sich um einen positiven Schnelltest, welcher mittels eines PCR-Tests bestätigt wurde. Landkreisweit gibt es aktuell 183 aktive Fälle, die meisten davon in Burgkirchen (22), gefolgt von Altötting (21), Töging (20) und Burghausen (18). Die einzige „Corona-freie” Kommune bleibt weiterhin die Gemeinde Erlbach.

Update, 14.58 Uhr - Amtsärzte klagen über Personalmangel in Gesundheitsämtern

Die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, hat sich über anhaltende personelle Engpässe in der Corona-Krise in den Gesundheitsämtern beklagt. Es gebe nach wie vor Personalmangel, sagte Teichert den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). „In den ersten drei Wellen hatten wir befristet Beschäftigte, die jetzt nicht mehr da sind.” Zudem habe auch die Bundeswehr zeitweise ausgeholfen. „Aber es kann nicht sein, dass es nach wie vor keine Lösungskonzepte gibt und die Gesundheitsämter in der Pandemie jedes Mal die Bundeswehr rufen müssen, wenn es eng wird.”

Zur Verbesserung der Kontaktnachverfolgung sprach sich Teichert zudem dafür aus, dass die Gesundheitsbehörden den Corona-Impfstatus von positiv getesteten Personen mitgeteilt bekommen. „Dann könnten sich die Behörden zunächst auf diejenigen konzentrieren, die ungeimpft sind. Sie sind ja bei den Ansteckungen eine größere Gefahr für andere. Ein solches Vorgehen würde den Ämtern die Nachverfolgung erheblich erleichtern.”

Update, 13.39 Uhr - Millionenpreise in Impf-Lotterie in Australien

Unentschlossene Bewohner Australiens sollen jetzt mit Hilfe einer Millionen-Lotterie dazu bewegt werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Insgesamt 4,1 Millionen australische Dollar (rund 2,5 Millionen Euro) haben Firmen und Philantropen aufgebracht, um die Impfquote im Land auf über 80 Prozent zu bringen, berichteten Medien am Sonntag. Als Höchstpreis winkt ein Scheck über eine Million Dollar (rund 625.000 Euro), der Sieger soll am 5. November ausgelost werden. Den übrigen Teilnehmern winken in den kommenden Wochen 3100 Preise in Höhe von jeweils 1000 Dollar.

„Die Aktion zielt darauf, Menschen zu belohnen, die sich lieber jetzt impfen lassen als zu warten, so dass wir die kommunale Auswirkung der Covid-19-Pandemie senken können“, sagte Craig Winkler, einer der Organisatoren der „Million Dollar Vax“-Lotterie. „Je schneller wir hohe Impfquoten erreichen, über 80 Prozent, desto schneller können wir sicher zum vollen Umfang von Geschäfts- und Gesellschaftsaktivität zurückkehren.“

Aktuell sind in Australien 54 Prozent aller Erwachsenen über 16 Jahren durchgeimpft. Bisher wurden 102.000 Corona-Infektionen im Land registriert, knapp 1200 Menschen starben seit Ausbruch der Pandemie an Corona.

Update, 11.47 Uhr - Drei Landkreise aus der Region weiter unter bundesweiten „Top 5“ bei Inzidenzwerten

Am Samstag kletterte der Landkreis Traunstein mit einer 7-Tage-Inzidenz von 258,0 an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. Bereits am Sonntag wurde der Kreis Traunstein allerdings von der Stadt Bremerhaven vom unrühmlichen ersten Platz verdrängt und findet sich mit einer Inzidenz von 246,8 jetzt auf Rang zwei wieder.

Auch die folgenden Plätze sind fest in der Hand von Landkreisen aus der Region. Der Landkreis Berchtesgadener Land liegt mit einer Inzidenz von 234,2 auf dem dritten Rang, direkt gefolgt vom Landkreis Rosenheim mit 219,3.

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 3. Oktober 2021).

Betrachtet man die Zahlen vom Sonntag, sind die Inzidenzwerte größtenteils rückläufig. Den stärksten Rückgang verzeichnet dabei der Landkreis Mühldorf (115,0 auf 94,4), gefolgt vom Kreis Traunstein (258,0 auf 246,8). Aber auch in den Landkreisen Altötting (98,5 auf 87,8) und Rosenheim (221,6 auf 219,3) wurden die Zahlen kleiner.

Lediglich im Landkreis Berchtesgadener Land (219,1 auf 234,2) und in der kreisfreien Stadt Rosenheim (141,5 auf 146,2) stieg die 7-Tage-Inzidenz an.

Update, 10.32 Uhr - Klopp: Verweigerung von Corona-Impfung ist wie Alkohol am Steuer

Für Jürgen Klopp ist die Verweigerung einer Corona-Impfung wie Alkohol am Steuer. Die gesetzlichen Bestimmungen dagegen seien auch „nicht dazu da, mich zu schützen, wenn ich zwei Bier trinke und fahren will, es ist zum Schutz anderer Leute, weil ich betrunken bin, und wir akzeptieren das als ein Gesetz“, sagte der Trainer des FC Liverpool. Er habe sich nicht nur impfen lassen, um sich gegen das Virus abzusichern, sondern auch die Menschen um ihn herum, fügte Klopp hinzu. „Ich verstehe nicht, warum das eine Einschränkung der Freiheit ist. Wenn es so ist, dann ist das Verbot betrunken zu fahren auch eine Freiheitsbeschränkung“, meinte er.

Der 54-Jährige wünscht sich auch mehr Offenheit über den Impfstatus jedes Einzelnen im Interesse der Sicherheit. „Wir dürfen Leute nicht fragen, ob sie geimpft sind, aber ich darf einen Taxifahrer fragen: Bist du betrunken? Wenn er sagt: Das muss ich dir nicht sagen, dann sage ich: Okay, ich fahre nicht mit dir“, erklärte Klopp britischen Medien zufolge bei einer Medienrunde vor dem Spiel gegen Manchester City am Sonntag (17.30 Uhr/Sky).

Update, 9.34 Uhr - Holetschek fordert besseres Finanzierungssystem für Kliniken

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) fordert von der künftigen Bundesregierung ein besseres System zur Finanzierung von Krankenhäusern. Eine weiterhin flächendeckende, bedarfsgerechte Krankenhausversorgung könne nur angeboten werden, wenn die Vergütungsstrukturen die Finanzierung der Kliniken ermöglichen, sagte Holetschek am Sonntag angesichts der Koalitionssuche in Berlin.

„Es wäre ein großer Fehler, unser Gesundheitssystem noch weiter zu ökonomisieren.“ Die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass die Vergütungsstrukturen mit Blick auf die Versorgungssicherheit weiterentwickelt werden müssten - das gelte auch für den Bereich der Langzeitpflege. Das derzeitige System sei nicht mehr zeitgemäß, sagte der Minister. „Deshalb dringe ich darauf, dass der Bund Leistungen der Grund- und Regelversorgung in größerem Umfang als bisher bei der Krankenhausfinanzierung berücksichtigt.“

Im Pflegesektor werde außerdem eine ausreichende Zahl qualifizierter Pflegekräfte benötigt. Die Rahmenbedingungen für das Personal müssten verbessert werden. Die Pflege sei wie der Klimawandel eines der prägenden Themen dieses Jahrzehnts.

RKI registriert 6164 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 64,2

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 64,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,4 gelegen, vor einer Woche bei 61,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6164 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7774 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden neun Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.252.300 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,65 an. Der Vergleichswert der Vorwoche ist geringfügig niedriger. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.024.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.786.

aic/ce/dpa

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