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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Markus Söder fordert Empfehlung für Jugendliche von Stiko - England will Maskenpflicht bald abschaffen

Corona-Impfung (Archivbild)
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Corona-Impfung (Archivbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (4. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 3,1, Landkreis Rosenheim 6,5, Landkreis Traunstein 7,3, Landkreis Berchtesgadener Land 7,6, Landkreis Mühldorf 2,6, Landkreis Altötting 3,6 (Quelle/Stand: RKI, 4. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3936, Landkreis Rosenheim 13.931, Traunstein 11.073, Berchtesgadener Land 6019, Mühldorf 6970, Altötting 6047(Quelle/Stand: RKI, 4. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 4. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.030 Todesfälle in Deutschland (15.272 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 17.30 - Trotz Delta-Variante: England will Maskenpflicht bald abschaffen

Trotz rapide steigender Corona-Zahlen und Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante hat die britische Regierung für England die weitgehende Aufhebung der Maskenpflicht angekündigt. Schutzmasken, die derzeit noch in Geschäften sowie Bussen und Bahnen verpflichtend sind, würden bald zur „persönlichen Entscheidung“, erklärte Wohnungsbauminister Robert Jenrick. Das Ende der Maskenpflicht ist Teil einer weitgehenden Aufhebung von Corona-Maßnahmen am 19. Juli, die die Regierung in den kommenden Tagen bestätigen will.

Dazu gehört die Aufhebung aller Kontaktbeschränkungen, aber auch die Wiedereröffnung von Clubs.Der neue britische Gesundheitsminister Sajid Javid hat die für England geplanten Lockerungen trotz steigender Corona-Zahlen verteidigt und an die Eigenverantwortung der Bürger appelliert. Das Land könne dadurch nicht nur „freier, sondern auch gesünder werden“, wird Javid zitiert. Er spielte damit etwa auf die Belastung der psychischen Gesundheit vieler Menschen an.

Update, 15.55 Uhr - Markus Söder fordert Empfehlung für Jugendliche von Stiko

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) setzt im Kampf gegen die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus auf die Impfung von Schülern. „Die Stiko sollte dringend überlegen, wann sie das Impfen von Jugendlichen empfiehlt“, schrieb er am Sonntag auf Twitter. Das würde den Schutz für alle erhöhen und einer Generation, die auf viel verzichten musste, wieder Freiheiten zurückgeben.

Von der Landtags-FDP handelte sich Söder mit seiner Forderung prompt Kritik ein. „Die Stiko braucht keine Ratschläge von Politikern. Sie spricht Empfehlungen auf Basis medizinischer Erkenntnisse aus, nicht auf Basis politischer Erwägungen“, teilte FDP-Fraktionschef Martin Hagen mit. Das sei die große Stärke dieses Gremiums und die Grundlage für das Vertrauen, das es bei den Bürgern genieße. „Es steht einem Ministerpräsidenten nicht zu, hier Druck auszuüben.“

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat bisher keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt Impfungen nur für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen. Das Gremium begründete seine Empfehlung unter anderem damit, dass das Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung für diese Altersgruppe gering sei.

Update, 13.40 - Viele Deutsche erwarten wieder schärfere Corona-Regeln ab Herbst

Trotz fortschreitender Impfkampagne rechnet eine große Mehrheit der Deutschen im Herbst mit steigenden Corona-Infektionszahlen und neuen staatlichen Beschränkungen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagten 76 Prozent, dass sie einen Anstieg der Infektionszahlen erwarten. 74 Prozent gehen von einer Verschärfung der Maßnahmen gegen die Pandemie im Herbst aus. Nur 16 Prozent meinen, dass es keine neuen Einschränkungen geben wird.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte Geimpften am Freitag Hoffnung gemacht, dass es für sie auch bei einer neuen Corona-Welle keinen neuen Lockdown geben wird - wenn die Impfungen sich auch gegen Varianten behaupten: „Solange unsere Impfung sehr gut wirkt, kommt ja ein Lockdown zulasten derer, die vollständig geimpft sind, auch nicht infrage. Sondern denjenigen, die geimpft sind, kann man dann auch die Normalität ermöglichen - den Besuch im Konzert genauso wie das Einkaufen.“

Update, 12.25 Uhr - Derzeit zehn aktive Fälle im Landkreis Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun einen neuen Corona-Fall gemeldet. Dabei handelt es sich um eine 42-jährige Person aus Neuötting (Stand: 4. Juli, 0 Uhr). Damit stieg die Gesamtzahl der bislang Infizierten in Stadt und Landkreis Altötting seit Pandemie-Ausbruch auf 6048. 

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 3,6. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis insgesamt zehn aktive Fälle - drei in Neuötting, je zwei in Altötting und Garching/Alz sowie je einen in Burgkirchen, Kirchweidach und Töging.

Update, 11 Uhr - Zypern und Katalonien jetzt Risikogebiete

Mit Zypern und der spanischen Region Katalonien stehen von diesem Sonntag an zwei weitere Urlaubsziele auf der Liste der Corona-Risikogebiete. Außerdem gelten nun auch drei weitere Regionen in Spanien und Norwegen als Risikogebiete, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitgeteilt hat. Der Schritt hat aber kaum faktische Auswirkungen für Urlauber, da Flugreisende sich ohnehin bei Einreise testen lassen müssen und damit dann die Quarantänepflicht entfällt. Allerdings bedeutet die Einstufung als Risikogebiet, dass das Auswärtige Amt von Reisen dorthin abrät.

Update, 9.20 Uhr - Nur drei neue Corona-Fälle in gesamter Region

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 4. Juli 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region bewegen sich weiterhin auf einem niedrigen, überschaubaren Niveau. Im Vergleich zum Vortag wurden gar nur drei neue Corona-Fälle gemeldet - je einer aus den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Altötting. In ganz Bayern (und somit auch in der Region) wurden in den letzten 24 Stunden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona bekannt.

Zudem meldeten die Kreise Rosenheim (von 6,5 auf 5,4), Traunstein (von 7,9 auf 7,3), Berchtesgadener Land (von 8,5 auf 7,6) und Mühldorf (von 3,5 auf 2,6) jeweils leicht sinkende Inzidenzen. In der Stadt Rosenheim blieb der Wert unverändert bei 3,1. Lediglich im Kreis Altötting stieg die Inzidenz leicht von 2,7 auf 3,6.

7-Tage-Inzidenz erstmals seit Wochen wieder gestiegen

Erstmals seit Wochen ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gestiegen (News-Ticker Samstag, 3. Juli). Sie lag bei 5,0 Ansteckungen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner und damit um 0,1 höher als tags zuvor (4,9; Vorwoche: 5,7), wie aus neuesten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen hervorgeht (Stand: 3. Juli, 0 Uhr). Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem Institut binnen eines Tages 559 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 538 Ansteckungen gelegen.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz während der dritten Corona-Welle hatte es am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie - von wenigen Ausreißern abgesehen - ziemlich stetig gesunken. Zuletzt war die Inzidenz am 1. und 2. Juni vorübergehend gestiegen. Durch die Verbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante in Deutschland war bereits erwartet worden, dass der Rückgang bei den Neuinfektionen in dieser Form nicht anhalten wird.

Deutschlandweit wurden laut den neuen RKI-Angaben binnen 24 Stunden sieben Corona-Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.730.912 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.628.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.030. In Bayern kam kein weiterer Todesfall hinzu (gesamt 15.272).

mw/jv/dpa

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