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+++ Eilmeldung +++

Brannenburger Straße in Nußdorf am Inn gesperrt

Schwerer Quad-Unfall mit drei Verletzten - darunter zwei Kinder: Hubschrauber im Einsatz

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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Polizeisperre bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in München - So könnten sich die Corona-Regeln ändern

Proteste gegen Corona-Maßnahmen - München
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Polizisten kontrollieren Passanten in der Fußgängerzone. Die Polizei in Bayern stellt sich in zahlreichen Kommunen auf unangemeldete „Spaziergänge“ und Zusammenkünfte von Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen ein.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (5. Januar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 591 (Quelle/Stand: DIVI, 45 Januar, 6.05 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 89,8% (Quelle/Stand: DIVI, 5. Januar, 6.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 87,4% (Quelle/Stand: DIVI, 5. Januar, 6.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 250,0, Landkreis Rosenheim 243,4, Landkreis Traunstein 207,9, Landkreis Berchtesgadener Land 141,1, Landkreis Mühldorf 179,4, Landkreis Altötting 197,9 (Quelle/Stand: RKI, 5. Januar, 3.18 Uhr)*
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 8725, Landkreis Rosenheim 35.693, Traunstein 27.090, Berchtesgadener Land 16.023, Mühldorf 16.871, Altötting 13.789 (Quelle/Stand: RKI, 5. Januar, 3.18 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 95, Landkreis Rosenheim 621, Traunstein 303, Berchtesgadener Land 154, Mühldorf 258, Altötting 275 (Quelle/Stand: RKI, 5. Januar, 3.18 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt die Inzidenz in einer Stadt/einem Kreis auf 1000 oder höher, tritt laut 15. Bayerischer Infektionsschutzverordnung ein regionaler Hotspot-Lockdown in Kraft

Update, 20.02 Uhr - Polizeisperre bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in München

In der Innenstadt von München haben zahlreiche Menschen am Mittwochabend gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Die Polizei sperrte nach Angaben eines Sprechers zwischenzeitlich den Übergang vom Marienplatz zur Kaufingerstraße ab. Mehrere Gruppen von Protestierern hätten gemeinsam vom Marienplatz durch die Fußgängerzone zum Karlsplatz/Stachus laufen wollen. Das habe mittels der Kette aus Polizeibeamten verhindert werden sollen.

Eine Schätzung zur Teilnehmerzahl konnte die Polizei nicht abgeben. Es seien auch zahlreiche Passanten unterwegs, die zum Einkaufen gingen oder auf dem Nachhauseweg von der Arbeit seien, sagte der Sprecher. Die Beamten hätten per Lautsprecherdurchsagen auf die geltende Allgemeinverfügung der Stadt München hingewiesen, nach der nicht angemeldete, stationäre und sich fortbewegende Demonstrationen im Zusammenhang mit sogenannten Corona-Spaziergängen untersagt sind.

Die Polizei kündigte an, die Personalien der Teilnehmer aufzunehmen, die sich nicht an die Vorgaben hielten. Dem Sprecher zufolge war die Lage am Abend weitgehend friedlich - abgesehen von „Unmutsbekundungen“ angesichts der Absperrung. Die Polizei war mit rund 1000 Beamten im Einsatz.

Nicht nur in der Landeshauptstadt, auch in anderen bayerischen Kommunen hatten Gegner der Corona-Maßnahmen zu sogenannten Spaziergängen zum Zeichen des Protests aufgerufen. Viele Städte haben nicht ortsfeste Kundgebungen verboten und den Teilnehmern von nicht angemeldeten Demonstrationen Bußgelder angedroht.

Update, 19 Uhr - Ferien und Feiertage bremsen Impfkampagne in Bayern aus

Zwischen den Jahren haben sich in Bayern deutlich weniger Menschen gegen Corona impfen lassen als in den Vorwochen. Die Zahl der wöchentlichen Impfungen im Freistaat sei zwischen 27. Dezember 2021 und 2. Januar 2022 auf rund 469.000 gesunken, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Die Feiertage seien „als Delle in den täglichen Impfzahlen erkennbar“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Auch die Ferien spielten eine Rolle. In der Weihnachtswoche waren noch mehr als 700.000 Menschen pro Woche geimpft worden, vor Ferienbeginn Mitte Dezember rund 1,1 Millionen.

Auch bei den Mitte Dezember begonnenen Impfungen von Fünf- bis Elfjährigen in Bayern seien die Zahlen in der vergangenen Woche leicht gesunken, sagte die Sprecherin. Bisher hätten in Bayern mehr als 85.000 Kinder in dieser Altersgruppe eine erste Impfung erhalten, das entspreche einer Impfquote von rund 10,3 Prozent.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch waren in Bayern 70,3 Prozent der Gesamtbevölkerung im Freistaat durch Impfungen grundimmunisiert, eine Auffrischimpfung gegen Corona haben demnach bislang 39,6 Prozent aller Menschen in Bayern erhalten.

Update, 18.35 Uhr - Kultusminister bestätigen Kurs für offene Schulen

Die für Bildung zuständigen Kultusministerinnen und -minister der Länder bleiben bei ihrer Linie, dass Schulen in der aktuellen Corona-Lage offengehalten werden sollen. „Auch wenn sich die Pandemie durch eine neue Virusvariante verändert, müssen wir die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen noch stärker in den Blick nehmen. Das bedeutet, dass wir die Schulen erst dann schließen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind”, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU).

Hintergrund ist die Ausbreitung der Omikron-Variante. Auch in Deutschland wird ein steiler Anstieg der Infektionszahlen befürchtet. Das Präsenzlernen habe höchste Priorität, sagte Prien. Die Kultusminister sprachen sich i n ihrem Beschluss auch für überarbeitete Quarantäneregeln aus: „Die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs ist für Kinder und Jugendliche systemrelevant und darüber hinaus eine Grundlage für die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit anderer kritischer Infrastrukturen.”

Flächendeckende Schulschließungen wie vor einem Jahr haben die Ampel-Parteien mit Änderungen am Infektionsschutzgesetz ausgeschlossen. Einige Bundesländer überlassen es den Einrichtungen nun selbst, wie sie vorgehen.

Update, 17.42 Uhr - 99 Neuinfektionen und ein Todesfall im Landkreis Traunstein

Das Gesundheitsamt Traunstein hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 99 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit liegen in Stadt und Landkreis Traunstein aktuell 524 aktive Fälle vor (Stand: 5. Januar, 14 Uhr). Es liegen damit insgesamt 27.158 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 207,9.

In den Kliniken Südostbayern werden aktuell insgesamt 34 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 25 auf der Normalstation und neun auf der Intensivstation. Zudem wurde ein weiterer Todesfall registriert: Es handelt sich dabei um eine Frau im Alter von 88 Jahren. Woher die Frau stammt, gab die Behörde nicht bekannt.

Update, 16.34 Uhr - So könnten die künftigen Corona-Regeln für Deutschland aussehen

Derzeit beraten die Gesundheitsminister der Bundesländer über die aktuelle Corona-Lage und darüber, wie die zukünftigen Regeln aussehen könnten. Nach Bild-Informationen soll es vor allem für Corona-Infizierte sowie Kontaktpersonen Änderungen geben.

Demnach soll die Quarantäne von Geimpften künftig nach sieben Tagen vorzeitig mittels eines zertifizierten Antigen-Tests beendet werden können. Bei Ungeimpften und Genesenen soll dies ausschließlich mit einem PCR-Test möglich sein. Ebenso sollen sich geimpfte Personen – wenn sie zu einer systemrelevanten Berufsgruppe gehören – bereits nach fünf Tagen mit einem PCR-Test „freitesten“ können.

Bei geimpften Kontaktpersonen ohne Symptome soll die Isolation künftig nach sieben Tagen beendet sein, ungeimpfte Kontaktpersonen sollen nach einem negativen PCR-Test aus der Quarantäne dürfen. Die wohl größte Regeländerung dürfte bei Geboosterten, beziehungsweise Personen, deren Zweitimpfung nicht länger als zwei Monate zurückliegt, greifen. Diese Personen sollen gar nicht mehr in Quarantäne müssen – ihnen werden lediglich häufige Tests empfohlen.

Update, 16.10 Uhr - Corona-Chaos beim FC Bayern zieht immer weitere Kreise: Nächster Star positiv getestet

Der FC Bayern München meldet einen neuen Corona-Fall. Der kanadische Fußball-Nationalspieler Alphonso Davies wurde positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Herbstmeister am Mittwoch mitteilte. „Es geht ihm gut, er befindet sich in häuslicher Isolation“, berichtete der Rekordmeister.

Davies fällt damit ebenfalls für den Bundesliga-Rückrundenauftakt des FC Bayern an diesem Freitag gegen Borussia Mönchengladbach aus. Offen ist, ob der positive Test von Davies Quarantäne-Auswirkungen auf das Team haben könnte. Der Abwehrspieler hatte nach dem Weihnachtsurlaub seit Wochenbeginn mit seinen Kollegen in München trainiert. Damit steht die Partie Bayern gegen Gladbach endgültig auf der Kippe.

Update, 15.15 Uhr - Münchner Polizei rüstet sich für „Corona-Spaziergänge“

Am Mittwochabend (5. Januar) sind auch in München wieder „Spaziergänge“ von Gegnern der Corona-Maßnahmen geplant. Auch die Bundespolizei München rüstet deswegen personell stark auf. Die Beamten in München bekommen diesbezüglich unter anderem Unterstützung von der Bundesbereitschaftspolizei. Die Beamten werden an Bahnhöfen und Haltepunkten, insbesondere im nahen Umfeld der Demonstrationen, zum Einsatz kommen. Für erforderliche Maßnahmen im bahnpolizeilichen Bereich steht die Bundespolizei in engem Austausch mit den Kollegen des Polizeipräsidiums München sowie den Mitarbeitern der DB Sicherheit.

Polizeidirektor Michael Rupp, Inspektionsleiter der Münchner Bundespolizei, weist insbesondere auf die im ÖPNV und Zügen geltenden Infektionsschutzmaßnahmen und das Tragen der erforderlichen FFP2-Mund-Nase-Bedeckung hin und ergänzt: „Der Vorfall am S-Bahnhaltepunkt Isartor letzte Woche, mit der Festnahme eines 34-Jährigen, der der Reichsbürgerbewegung zugeordnet werden konnte, und der mit einem Messer Reisende bedrohte, zeigt die zunehmende Aggressivität und Gewaltbereitschaft Einzelner. Für die bundespolizeilichen Maßnahmen steht stets die Sicherheit aller Reisenden im Vordergrund.“

Update, 14.47 Uhr - Landkreis BGL meldet 45 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit der letzten Meldung 45 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 16.023 (Stand: 5. Januar, 0 Uhr). Aktuell liegen 202 aktive Fälle im Landkreis vor.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 17 Covid-19-Patienten stationär behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 141,1. In den vergangenen beiden Tagen wurden insgesamt 968 Impfungen im Landkreis durchgeführt – davon 53 Erstimpfungen, 162 Zweitimpfungen und 753 Auffrischungsimpfungen.

Update, 13.55 Uhr - FC Bayern will Rückrunden-Start absagen

Der FC Bayern drängt nach Aussage von Gladbachs Sportdirektor Max Eberl wegen der zahlreichen Corona-Fälle in seinem Profi-Kader auf eine Verlegung des am Freitag angesetzten Rückrunden-Eröffnungsspiels der Fußball-Bundesliga (20.30 Uhr, Sat1 und DAZN): „Es ist so, dass Bayern gerne absetzen würde.“ Er habe mit der Liga gesprochen und auch mit Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic, berichtete Eberl: „Das ist nicht unsere Thematik. (...) Die Bundesliga entscheidet letztendlich, ob das Spiel stattfindet oder nicht.“

Die Bayern haben aktuell acht positiv getestete Profis. Dazu sind Angreifer Eric Maxim Choupo-Moting und Verteidiger Bouna Sarr für den Afrika-Cup abgestellt. Laut DFL-Spielordnung müssen mindestens 15 spielberechtigte Lizenzspieler und/oder in der Lizenzmannschaft spielberechtigte Amateure/Vertragsspieler zur Verfügung stehen. Am Mittwoch hatte Trainer Julian Nagelsmann in München zehn gesunde Feldspieler und drei Torhüter im Mannschaftstraining.

Update, 13.11 Uhr - Vor Corona-Gipfel: Lauterbach gibt neues Impf-Ziel heraus

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) strebt als neues Impfziel die rasche Auffrischungsimpfung für weitere 15 Millionen Menschen an, um die erwartete Omikron-Welle bewältigen zu können. „Nach der Modellierung des Robert Koch-Instituts sollte das Ziel sein, dass mehr als 80 Prozent der doppelt Geimpften auch geboostert sind, also rechnerisch 56 Prozent der Bevölkerung“, sagte der Minister dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Dann hat es Omikron schwer“, fügte Lauterbach hinzu.

Der Minister argumentierte, durch die bestehenden Beschränkungen gebe es derzeit 50 Prozent weniger Kontakte als in der Zeit vor der Pandemie. „Die Kontaktbeschränkungen plus die 80-Prozent-Boosterung werden den R-Wert sinken lassen“, zeigte sich Lauterbach optimistisch. „Die Booster-Impfung ist bei der Omikron-Variante der beste Schutz“, betonte der SPD-Politiker.

Update, 12.30 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist erneut angestiegen. Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 213,3 für den Freistaat. Der Zuwachs um 13,4 ist der vierte Anstieg im Vergleich zum Vortag in Folge. Das RKI verweist allerdings darauf, dass es über die Feiertage weniger Corona-Tests gab und von den örtlichen Gesundheitsämtern weniger Infektionen gemeldet wurden, so dass die Zahlen unvollständig sein könnten.

Aktuell liegt Bayern damit weiter unter dem Bundesdurchschnitt von 258,6. Nur für Niedersachsen und Rheinland-Pfalz werden niedrigere Werte gemeldet. Allerdings gibt es auch im Freistaat weiter zahlreiche Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Deren Zahl seit Pandemiebeginn in Bayern stieg laut RKI seit Dienstag um 66 auf 19.828. Auf bayerischen Intensivstationen wurden dem bundesweiten Intensivregister (Stand Mittwoch, 7.05 Uhr) 593 Corona-Patienten behandelt.

Die höchsten Inzidenzen in Bayern wiesen am Dienstagmorgen die Stadt Schweinfurt mit 360,1 und der Landkreis Ostallgäu mit 351,6 auf. Die niedrigsten Werte wurden für den Landkreis Wunsiedel mit 104,2 und die kreisfreie Stadt Weiden mit 117,6 gemeldet.

Update, 11.25 Uhr - Wegen Omikron-Welle: Lauterbach will schärfere Maßnahmen

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern kommen an diesem Mittwoch kurzfristig zu einer Videokonferenz zusammen, um über eine Änderung der Corona-Regeln zu beraten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sprach sich einem Medienbericht zufolge vor den Gesprächen für härtere Kontaktbeschränkungen aus. „Verschärfungen werden leider notwendig sein, um der schweren Welle, die auf uns zukommt, zu begegnen”, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Ich werde dazu Vorschläge machen.” Details nannte Lauterbach nicht.

Lauterbach betonte, insbesondere für Ungeimpfte gebe es keinen Grund zur Entwarnung. „Man kann ihnen nicht in Aussicht stellen, dass für sie die Kontaktbeschränkungen kurz- oder mittelfristig aufgehoben werden”, so der Minister. „Mein Appell an die Ungeimpften ist, dass sie sich schnell zumindest einmal impfen lassen, damit sie wenigstens für den ganz schweren Krankheitsverlauf eine wichtige Schutzwirkung haben.”

Der SPD-Politiker verteidigte seinen Vorstoß, die Quarantäne mit Blick auf die Omikron-Variante zu verkürzen. „Studien zeigen, dass die Generationszeit - also auch die Phase, in der sich das Virus im Körper ausbreitet und die Phase, in der ein Mensch ansteckend ist - bei Omikron viel kürzer ist”, erläuterte er. „Wir können also bis zu einem gewissen Grad die Quarantänezeit verkürzen, ohne ins Risiko zu gehen.”

Update, 10.55 Uhr - „Technischer Fehler“: Falsche Inzidenz im Kreis Mühldorf gemeldet

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 116 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 5. Januar, 8 Uhr). Die meisten Neuinfektionen gab es in der Stadt Waldkraiburg (30), gefolgt von der Stadt Mühldorf (10) und der Gemeinde Unterreit (ebenfalls 10). Damit gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf derzeit 814 aktive Fälle.

Zugleich teilte die Behörde mit, dass es am Dienstag durch einen „technischen Fehler“ zu Problemen bei der Übermittlung der aktuellen Zahlen an das Robert-Koch-Institut (RKI) gekommen sei. Deswegen sei auf dem RKI-Dashboard am Mittwochmorgen (5. Januar) eine falsche 7-Tage-Inzidenz ausgewiesen worden (179,4), hieß es weiter. Die korrekte 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Mühldorf nach Angaben des Landratsamtes derzeit bei 246,4.

Update, 10.02 Uhr - Hoeneß über Ungeimpfte: „Diese Leute konsequent ausgrenzen“

Uli Hoeneß hat erneut die Menschen kritisiert, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen möchten. „Ich glaube, man muss diese Leute konsequent ausgrenzen, weil es ziemlich rücksichtslos ist, sich nicht impfen zu lassen“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Der langjährige Vorstand und Präsident des Fußball-Bundesligisten berichtete weiter von einer Schafkopfrunde, die er abgebrochen habe, weil ein Mitspieler ungeimpft gewesen sei. „Ich kann ziemlich militant werden, wenn jemand sich nicht impfen lässt“, sagte Hoeneß. Auch mit dem ungeimpften Bayern-Profi Joshua Kimmich habe er über das Thema viele Gespräche geführt. „Das war schwer, weil er in einer bestimmten Richtung beeinflusst wurde“, meinte Hoeneß, der an diesem Mittwoch 70 Jahre alt wird.

Update, 9.27 Uhr - Landkreis Altötting meldet 410 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 32 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 4. Januar, 16 Uhr). Unter den Neu-Infizierten sind alle Altersgruppen vertreten - von einem Kind (3) aus Burghausen, einem Schüler (8) aus Altötting bis hin zu einer 91-jährigen Person aus Burgkirchen. Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 13.789 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 197,9. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 410 aktive Fälle. Die meisten davon in Burgkirchen (60), Altötting (52) und Burghausen (51).

Update, 8.29 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 5. Januar 2022).

Die Corona-Zahlen in der Region haben sich laut Robert Koch-Institut (RKI) binnen der letzten 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Insgesamt sinkt die regionale Inzidenz zwar leicht, teils steigen die Zahlen jedoch deutlich. Zudem muss beachtet werden, dass es bei der Übermittlung der Zahlen aus dem Landkreis Mühldorf zu Problemen gekommen ist.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 206 auf 198), Landkreis Mühldorf (von 227 auf 179), Kreis Berchtesgadener Land (von 140 auf 141), Landkreis Traunstein (von 213 auf 208), Stadt Rosenheim (von 217 auf 250) und Landkreis Rosenheim (von 220 auf 243).

In der Region wurden laut RKI fünf weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind fünf Personen im Landkreis Altötting verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.17 Uhr - Wählercheck: Ein Drittel in Bayern will härtere Corona-Maßnahmen

Mit 31 Prozent bewerten knapp ein Drittel aller Menschen im Freistaat die aktuellen Corona-Maßnahmen einer repräsentativen Umfrage zufolge als zu lasch. Damit wünschen sich so viele Bayern wie nie zuvor härtere Maßnahmen, wie der neueste Wählercheck von „17.30 Sat.1 Bayern“ ergab. Demnach finden 42 Prozent der Bevölkerung die bundesweiten Maßnahmen genau richtig, 23 Prozent halten sie für übertrieben. Für eine generelle Impfpflicht sind 42 Prozent, eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen befürworten 23 Prozent, und 27 Prozent lehnen eine Impfpflicht generell ab.

Insgesamt finden 68 Prozent der Menschen, dass die Staatsregierung die Corona-Krise besser bewältigt als andere Bundesländer. In Markus Söder (CSU) sehen 63 Prozent der Befragten einen guten Ministerpräsidenten. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, würde seine Partei dennoch nur 35 Prozent der Stimmen holen. Die Mehrheit der aktuellen Koalition wäre damit futsch, denn die Freien Wähler kämen demnach nur auf acht Prozent. Die Grünen landeten in der Umfrage bei 15, die SPD bei 14, die AfD bei 10 und die FDP bei 9 Prozent.

RKI registriert 58.912 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 258,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der offiziellen bundesweiten 7-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 258,6 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 239,9 gelegen, vor einer Woche bei 205,5 (Vormonat: 439,2) (News-Ticker Montag 4. Januar).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 58.912 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.17 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 40.043 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 346 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 414 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7 297 320 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 3,12 (Montag 3,07) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwochmorgen mit 6.581.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.925.

mh/mw/dpa

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