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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Impfung weniger effektiv seit Delta-Variante - Reisebeschränkungen für fünf Länder werden gelockert

Coronavirus
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Die Bundesregierung lockert die verhängten Einreisebeschränkungen für Portugal und Großbritannien.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (5. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 3,1, Landkreis Rosenheim 5,7, Landkreis Traunstein 8,5, Landkreis Berchtesgadener Land 8,5, Landkreis Mühldorf 2,6, Landkreis Altötting 3,6 (Quelle/Stand: RKI, 5. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3936, Landkreis Rosenheim 13.933, Traunstein 11.076, Berchtesgadener Land 6021, Mühldorf 6970, Altötting 6047(Quelle/Stand: RKI, 5. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 5. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.031 Todesfälle in Deutschland (15.272 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.43 Uhr - Bayern-Präsident Hainer rechnet mit Fan-Rückkehr beim Saisonstart

Der FC Bayern München geht davon aus, dass zum Saisonbeginn wieder teilweise Fans in das Stadion dürfen. Das sagte Herbert Hainer, der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters, am Montag. Zu den drei Testspielen in der Allianz Arena im Juli sind laut bayerischer Verordnung 1500 Zuschauer erlaubt. Hainer glaubt, dass es im August beim ersten Bundesliga-Heimspiel „deutlich mehr“ sein werden. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Der FC Bayern stehe diesbezüglich in ständigem Austausch mit der Politik. „Es ist aber noch keine endgültige Entscheidung von den Regierungen gefallen.“

Der neue Münchner Vorstandschef Oliver Kahn rückte die Zuschauer und Fans des deutschen Serienchampions beim Blick in die Zukunft in den Fokus. Er sprach dabei von der kurzfristig größten Herausforderung, die Zuschauer Stück für Stück zurück ins Stadion zu bringen.

Update, 22.08 Uhr - Reisebeschränkungen für Portugal und Großbritannien werden gelockert

Die Bundesregierung lockert die wegen der Verbreitung besonders ansteckender Corona-Varianten verhängten Einreisebeschränkungen für Portugal, Großbritannien, Nordirland, Russland, Indien und Nepal deutlich. Am Mittwoch werden die fünf Länder vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenzgebiet zurückgestuft, wie das Robert Koch-Institut am Montagabend mitteilte.

Update, 21.46 Uhr - Stiko: Zu wenige Daten für generelle Impfempfehlung für Kinder ab 12

Trotz der Forderungen aus der Politik nach einer generellen Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren bleibt die Ständige Impfkommission (Stiko) bei ihrem zurückhaltenden Kurs. Das Gremium nehme “die diversen Forderungen der Politik“ sehr wohl wahr, erklärte Stiko-Mitglied Martin Terhardt am Montag auf dpa-Anfrage. „Wir fühlen uns weiterhin unserem Auftrag als unabhängige ehrenamtliche Kommission zur evidenzbasierten Erarbeitung von Impfempfehlungen verpflichtet.“

Die Stiko beobachte die Datenlage täglich und werde „gerade zu diesem Thema sicher schnell reagieren“, wenn es deutliche Änderungen gebe, betonte Terhardt. Die bisher verfügbaren Daten lieferten jedoch noch keine ausreichenden Beweise für die Sicherheit des Impfstoffs in der Altersgruppe. Im RBB-Inforadio hatte Terhardt am Freitag gesagt: „Mich entsetzt das immer wieder, wie die Politik vorprescht und wissenschaftliche Daten eher ignoriert.“

Die Stiko hat bisher keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt Impfungen nur für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen wie Adipositas, Diabetes und chronischen Lungenerkrankungen. Das Gremium begründete seine Empfehlung unter anderem damit, dass das Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung für diese Altersgruppe gering sei.

Auch ohne generelle Stiko-Empfehlung sind Kinder und Jugendliche ab 12 in die deutsche Impfkampagne eingebunden, können also unabhängig von Vorerkrankungen geimpft werden. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) handelt es sich um eine individuelle Entscheidung von Eltern mit ihren Kindern und den Ärztinnen und Ärzten.

Für Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keinen zugelassenen Impfstoff. Nach Daten des Robert Koch-Instituts haben bislang 3,5 Prozent der Minderjährigen mindestens eine Impfung gegen Covid-19 erhalten, vollständig geimpft sind 1,2 Prozent.

Update, 21.10 Uhr - Israel: Corona-Impfung weniger effektiv seit Delta-Variante

 In Israel hat die Wirksamkeit der Pfizer/Biontech-Impfung gegen das Coronavirus nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den vergangenen Wochen deutlich nachgelassen. Parallel habe sich die aggressivere Delta-Variante im Land ausgebreitet, teilte das Ministerium am Montagabend mit. Seit dem 6. Juni sei die Wirksamkeit der Impfung bei der Verhinderung einer Infektion in Israel auf 64 Prozent gesunken. Dies sei auch bei der Verhinderung einer Erkrankung mit Symptomen der Fall. Allerdings wehre die Impfung demnach zu 93 Prozent eine schwere Erkrankung und Krankenhausaufenthalte ab.

Im Februar hatte das Gesundheitsministerium noch mitgeteilt, der Impfstoff von Pfizer/Biontech verhindere eine Corona-Erkrankung zu 95,8 Prozent. Das Auftreten von Symptomen wie Fieber und Atembeschwerden werde zu 98 Prozent verhindert und zu rund 99 Prozent Krankenhausaufenthalte, schwere Erkrankungen und Tod.

In Israel steigt trotz einer hohen Impfquote seit rund zwei Wochen die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen deutlich an. Am Sonntag wurden laut Gesundheitsministerium 334 Personen positiv getestet. Zuletzt wurden Anfang April mehr als 300 Corona-Neuinfektionen an einem Tag festgestellt. Der größte Teil der Neuinfektionen steht im Zusammenhang mit der Delta-Variante, die zuerst in Indien nachgewiesen wurde. Viele der Infizierten sind jüngere Menschen.

Die Zahl der schwer an Covid-19 Erkrankten stieg leicht auf 35 an. Seit rund zwei Wochen ist kein Todesfall mehr im Zusammenhang mit dem Virus registriert worden.

Israel gilt wegen seiner erfolgreichen Impfkampagne als Vorzeigeland im Kampf gegen das Coronavirus. Von rund 9,3 Millionen Einwohnern haben 5,7 Millionen Menschen die erste Impfung erhalten, davon sind 5,2 Millionen vollständig geimpft. Dies entspricht 56 Prozent der Bevölkerung.

Update, 19:55 Uhr - Tourismusbeauftragter für temporäre Grenzkontrollen wegen Corona

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat sich in der Diskussion um Anti-Corona-Maßnahmen für temporäre Grenzkontrollen ausgesprochen.

Reiserückkehrer würden so keine vierte Corona-Welle auslösen, sagte Bareiß am Montag. „Wenn die Menschen über die Landesgrenzen einreisen, gibt es derzeit relativ wenig Kontrollen. Da besteht also keine große Sicherheit, ob jeder die Einreiseverordnung einhält.“ Bareiß stellte zugleich klar: „Wir sollten keine Grenzschließungen und keine permanenten Grenzkontrollen machen.“

Update, 19.02 Uhr - Aiwanger verteidigt Nichtimpfung

Wirtschaftsminister Hubert Aiwangers ablehnende Haltung gegen eine Coronaimpfung sorgt weiter für Missstimmung in der bayerischen Koalition. Aiwanger kritisierte in der „Neuen Zürcher Zeitung“ Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der die Impfungen als einzigen Weg aus der Corona-Krise sieht. „Das ist mir zu alternativlos und zu absolut“, sagte der Freie Wähler-Chef der Schweizer Zeitung.

Aiwanger beschwerte sich über die öffentliche Kritik an Impfskeptikern: „Es ist wirklich falsch, auf die Ungeimpften Druck auszuüben und sie als verantwortungslos zu brandmarken. Es gibt einen zweistelligen Prozentsatz in der Bevölkerung, der sich persönlich gegen eine Impfung entschieden hat, warum auch immer.“

Es sei auch aus medizinischen Gründen unklug, Druck auszuüben. „Man wird nur das Gegenteil erreichen und Trotz ernten.» Aiwanger verwies darauf, dass Pharmakonzerne und Impfkommission Empfehlungen und Stellungnahmen im Laufe der Monate mehrfach revidiert haben.

Update, 18.19 Uhr - 37 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 37 aktive Covid-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 8,5.

Seit der letzten Pressemitteilung am 2. Juli sind beim Staatlichen Gesundheitsamt drei Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 11.074 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.821 Personen (acht Personen mehr seit der Meldung vom 2. Juli).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein Covid-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 85.809 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 65.222 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 17.51 Uhr - Seit Samstag drei neue Covid-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Samstag drei weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwei Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt damit auf 6.021 (Stand RKI: 05.07.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 8,5 (Stand RKI: 05.07.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 6.021 Covid-19-Fällen sind mittlerweile 5.906 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 13 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis.

In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt neun neue Covid-19-Fälle. Bei sieben positiven Befunden wurde eine Virusmutation festgestellt. Dabei handelte es sich vier mal um die Alpha-Variante (B.1.1.7) und drei mal um die Delta-Variante (B.1.617).

Update, 17.23 Uhr - RKI setzt Impfziel: Hohe Impfquote wegen Delta nötig

Im Kampf gegen die Delta-Variante sollten laut Berechnungen des Robert Koch-Instituts mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der Senioren ab 60 Jahren vollständig geimpft sein.

„Bei rechtzeitigem Erreichen dieser Impfquote scheint eine ausgeprägte 4. Welle im kommenden Herbst/Winter unwahrscheinlich“, heißt es in dem Papier, das am Montag veröffentlicht wurde. Dennoch müsse sich die Bevölkerung weiter an die Basishygienemaßnahmen halten. Möglicherweise sei es auch notwendig, bei ansteigenden Infektionszahlen Kontakte „zu einem gewissen Grad“ zu reduzieren.

„Die Ergebnisse zeigen, dass unter den getroffenen Annahmen, insbesondere einer zunehmenden Dominanz der Delta­Variante, die Impfkampagne mit hoher Intensität weitergeführt werden sollte.“ Das RKI ist vorsichtig optimistisch, dass die angestrebten Impfziele auch tatsächlich erreicht werden können. So sei in einer Befragung von Bürgern zwischen Mitte Mai und Anfang Juni eine Impfbereitschaft ermittelt worden, die die „im Modell identifizierten Zielimpfquoten erreichbar erscheinen lassen“.

Bislang haben offiziellen Angaben zufolge 56,5 Prozent der Menschen in Deutschland eine erste Impfdosis erhalten, 38,9 Prozent sind vollständig geimpft.

In den Modellszenarien des RKI wurde unter anderem der Einfluss der Impfquote auf die Covid-19-Inzidenz und auf die Intensivbettenbelegung bis Frühjahr 2022 simuliert. „Diese Szenarien sind keine exakten Prognosen, sondern eine Abschätzung des Einflusses der Maßnahmen auf das Infektionsgeschehen“, heißt es in der Analyse.

Update, 16.38 Uhr - Wegen Delta: Tschechien führt Testpflicht für Einreisende ein

Aus Sorge vor der Delta-Variante des Coronavirus führt Tschechien von Freitag an eine Testpflicht für Einreisende und Reiserückkehrer ein. Das ging am Montag aus einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums in Prag hervor. Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt, muss ein negatives Antigen-Testergebnis dabei haben, das nicht älter als 48 Stunden ist, oder ein PCR-Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist. Zudem muss vorab ein Online-Meldeformular ausgefüllt werden. Wer seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft ist, braucht keinen Test.

Der sogenannte kleine Grenzverkehr innerhalb von 24 Stunden, zum Beispiel zum Einkaufen, bleibt ohne Auflagen möglich. Für viele andere Herkunftsstaaten gelten teils deutlich strengere Regeln. So müssen Reiserückkehrer aus Spanien in Quarantäne, aus der sie sich erst am fünften Tag mit einem negativen PCR-Test befreien können. Tschechien schließt seine Grenzen ganz für Touristen aus Russland, Südafrika, Tunesien und einer Reihe weiterer Staaten.

Die zuerst in Indien entdeckte Delta-Variante gilt als besonders ansteckend. Die Corona-Infektionslage in Tschechien hat sich zwar sehr gebessert, aber zuletzt gingen die Zahlen bei Neuinfektionen wieder nach oben. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich nach aktuellen Zahlen neun Menschen je 100 000 Einwohner mit dem Virus an. Seit Beginn der Pandemie sind in dem EU-Mitgliedstaat mit knapp 10,7 Millionen Einwohnern mehr als 30 300 Menschen mit oder an einer Corona-Infektion gestorben.

Update, 15.56 Uhr - Polizei entdeckt bei Maskenkontrolle gesuchte Straftäter

Bei der Kontrolle von Maskenverweigerern im Hauptbahnhof Hannover sind der Polizei gleich mehrere per Haftbefehl gesuchte Männer ins Netz gegangen. So griffen die Beamten der Bundespolizei am Montagmorgen einen 30-Jährigen ohne Maske auf, der wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verurteilt worden war. Er muss jetzt 134 Tage Restfreiheitsstrafe in einer Haftanstalt absitzen.

Am Wochenende waren bereits ein 30-Jähriger und ein 31-Jähriger ohne Mund-Nasen-Schutz im Bahnhof aufgefallen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 31-Jährige wegen Diebstahls für 50 Tage hinter Gitter muss. Der 30-Jährige habe die drohende Haftstrafe wegen Beleidigung noch mit der Zahlung von 437 Euro abwenden können, hieß es.

Update, 15.25 Uhr - Altmaier stellt weitere Verlängerung von Corona-Hilfen in Aussicht

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat belasteten Branchen eine weitere Verlängerung von Wirtschaftshilfen in Aussicht gestellt. Der CDU-Politiker sagte am Montag mit Blick auf die Entwicklung in der Corona-Krise: „Wir beobachten die Entwicklung sehr genau und ich werde als Wirtschaftsminister nicht zögern, rechtzeitig Ende August, wenn die Notwendigkeit sich abzeichnen sollte, auch eine weitere Verlängerung dieser Hilfen auf den Weg zu bringen.“

Die Bundesregierung hatte sich vor wenigen Wochen darauf geeinigt, das zentrales Hilfsinstrument, die Überbrückungshilfe III, als „Überbrückungshilfe III Plus“ bis Ende September 2021 zu verlängern.

Natürlich brauche er für eine Verlängerung die Zustimmung seiner Ministerkollegen, sagte Altmaier bei einem digitalen „Forum Kultur- und Kreativwirtschaft 2021“ mit Blick auf Finanzminister Olaf Scholz (SPD). „Aber ich bin sehr optimistisch, dass wir denen, die Hilfe brauchen, auch in den nächsten Monaten diese Hilfe ermöglichen können.“

Mit Blick auf die niedrigen Infektionszahlen und Fortschritte beim Impfen sagte der CDU-Politiker: „Jetzt atmen wir langsam wieder auf.“ In den letzten Monaten sei gemeinsam viel erreicht worden. Die Bedrohung sei aber noch nicht endgültig zu Ende.

Update, 14.47 Uhr - 33 000 Zuzügler trotz Corona

 Die Corona-Pandemie hat den Zuzug nach Bayern zwar gebremst, aber nicht gestoppt. Im vergangenen Jahr sind aus dem In- und Ausland 33 238 Menschen mehr nach Bayern gezogen als den Freistaat verlassen haben, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Montag mitteilte. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl einer großen Kreisstadt wie Deggendorf oder Fürstenfeldbruck. Die Auswirkungen der Pandemie sind allerdings deutlich zu erkennen: Im Jahr davor waren es im Saldo noch 55 548 Zuzügler gewesen.

Der Großteil der Zuzügler kam aus dem Ausland: 30 993, also der überwiegende Teil davon aus Europa. Größte Gruppe waren Rumänen mit über 7300. Populärstes Ziel war Schwaben, wo sich 8737 Menschen niederließen, gefolgt von Oberbayern mit 6664 Zuzüglern. In der Gesamtbetrachtung hat die Pandemie zwar den Zuzug gebremst, ebenso aber den Wegzug, so dass am Ende immer noch ein „Wanderungsüberschuss“ blieb. Auch innerhalb Bayerns zogen im vergangenen Jahr weniger Menschen um als üblich.

Update, 13.53 Uhr - Bundesregierung gegen Sanktionen für Impftermin-Schwänzer

Die Bundesregierung hat sich gegen Sanktionen für Impftermin-Schwänzer ausgesprochen. Gleichzeitig rief Regierungssprecher Steffen Seibert die Bevölkerung am Montag in Berlin dazu auf, sich impfen zu lassen. „Nehmen Sie diese Angebote wahr – Sie schützen sich nicht nur selbst vor einer potenziell schweren Krankheit (…), Sie schützen auch uns alle“, sagte Seibert.

An jene, die einen Termin nicht einhalten, richtete Seibert den „dringenden Appell“: „Sagen Sie ab!“. Die Bundesregierung habe aber keine Planungen für Strafzahlungen für nicht abgesagte Termine. Am Wochenende war eine Diskussion über Strafen für geschwänzte Impftermine aufgekommen. Bei der Beurteilung der Corona-Lage sei unter anderem maßgeblich, wie viele Menschen mit den Impfungen erreicht werden, sagte Seibert. Hinzu komme, wie sich die ansteckendere Delta-Variante in Deutschland ausbreite und inwieweit es mit dem Delta-Anstieg mehr Corona-Fälle in Kliniken und speziell auf Intensivstationen gebe.

Update, 13.04 Uhr - Norwegen-Urlaub für Deutsche wieder möglich

Deutsche Touristen können seit Montag wieder Urlaub in Norwegen machen. Das skandinavische Land richtet sich von nun an nach dem Ampelsystem der EU für die Kategorisierung der Infektionsgefahr. Die Bundesrepublik ist damit ebenso wie eine Reihe von anderen EU-Ländern als „grün“ eingestuft worden, was bedeutet, dass Menschen aus diesen Staaten wieder einreisen dürfen, ohne in Quarantäne zu müssen. Das hatte die norwegische Regierung am Freitag mitgeteilt. Jeder Einreisende mit Ausnahme von Geimpften und Genesenen muss aber eine Einreiseanmeldung ausfüllen und sich an der Grenze per Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen.

Bislang hatte Norwegen wegen der Corona-Pandemie weit strengere Einreiseregeln als andere europäische Länder. Fast zwei Drittel der erwachsenen Norwegerinnen und Norweger haben mittlerweile ihre erste Impfdosis erhalten, knapp 37 Prozent sind bereits vollständig geimpft

Update, 11.57 Uhr - Sorgen wegen Delta: Merkel und Spahn drängen auf höhere Impfquoten

Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) haben angesichts der sich rasch ausbreitenden aggressiveren Delta-Variante des Coronavirus auf die Bedeutung der Impfungen hingewiesen. Man müsse bei der Impfquote Richtung 80 Prozent kommen, mahnte Merkel am Montag in den letzten regulären Beratungen der CDU-Spitze vor der Sommerpause in Berlin. Vor allem ungeimpfte Kinder würden im Herbst noch verwundbar sein. Zugleich wies sie demnach darauf hin, dass die Hospitalisierung bei der Delta-Variante in anderen Ländern nicht so hoch sei.

Spahn sagte nach den Teilnehmerangaben im Präsidium, es laufe gut beim Impfen, das Tempo nehme aber ab. In den Impfzentren seien die Termine nicht gleich weg, sondern durchaus eine Weile verfügbar. Er sprach sich dafür aus, Impfangebote etwa mit Aktivitäten der Menschen zu verbinden, beispielsweise einem Stadionbesuch. Geimpft sein müsse einen Unterschied machen zu nicht geimpft sein. Auffrischungsimpfungen könnten aufgrund der Kapazitäten im Herbst angeboten werden. Bei den Meldepflichten würden verstärkt neue Parameter in die Statistik aufgenommen, etwa nicht nur die Belegung der Intensivbetten, sondern auch der Krankenhausaufenthalt.

Update, 11.06 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet zwei neue Coronafälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag (1. Juli) zwei neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 5. Juli, 0 Uhr).
Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 8. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 5. Juli 2021, 3.12 Uhr) bei 2,6.

Update, 10.19 Uhr - Trotz wachsender Infektionen: Johnson will Corona-Maßnahmen lockern

Abstandsregeln, Maskenpflicht, Homeoffice: Der britische Premierminister Boris Johnson will trotz steigender Infektionszahlen die verbliebenen Corona-Maßnahmen in England bis zum 19. Juli weitgehend aufheben. Das geht aus einer Pressemitteilung der Regierung am Montag hervor. Johnson wollte noch am Abend die Pläne in einer Pressekonferenz vorstellen.

In Großbritannien steigen die Infektionszahlen seit Wochen wieder stark an. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde zuletzt mit 214 angegeben (Stand: 29. Juni). Allein am Sonntag waren mehr als 24.000 Neuinfektionen registriert worden. Zurückgeführt wird das auf die Delta-Variante, die in Großbritannien inzwischen mehr als 90 Prozent der Fälle ausmacht.

Die Regierung in London geht davon aus, dass die Infektionszahlen weiterhin steigen werden, doch man müsse nun lernen, mit dem Virus zu leben. Die Eindämmung der Pandemie soll künftig den Menschen selbst überlassen werden. „Während wir lernen, mit dem Virus zu leben, müssen wir alle weiterhin umsichtig mit den Risiken durch Covid-19 umgehen und Abwägungen im täglichen Leben treffen“, sagte Johnson der Mitteilung zufolge.

Update, 9.45 Uhr - Landkreis Altötting meldet keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6048 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis zehn aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Neuötting (3), Garching (2), Altötting (2) und je ein Fall in Burgkirchen, Kirchweidach und Töding. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 3,6.

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 5. Juli).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Gestiegen ist die Inzidenz in den vergangenen 24 Stunden in den Kreisen Berchtesgadener Land (von 7,6 auf 8,5), im Kreis Rosenheim (von 5,4 auf 5,7) und im Kreis Traunstein (von 7,3 auf 8,5). In den übrigen Kreisen blieb die Inzidenz stabil oder sank: Kreis Altötting (stabil 3,6), Kreis Mühldorf (stabil 2,6) und in der Stadt Rosenheim (stabil 3,1).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.12 Uhr - Finanzielle Unterstützung für freie Künstler verlängert

Die Corona-Hilfen für selbstständige Kunstschaffende im Freistaat werden bis einschließlich Dezember verlängert. Ab Montag können Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe über Bayern Innovativ wieder Anträge stellen, und zwar für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2021, wie das Kunstministerium am Sonntag mitteilte. Die Finanzhilfen von bis zu 1180 Euro monatlich sollen wegfallende Einnahmen ersetzen. Es ist die dritte Antragsrunde seit Beginn der Corona-Krise.

Kunstminister Bernd Sibler (CSU) sprach von einem „Sicherheitspaket“ für Künstler und Veranstalter, mit dem man - in Kombination mit weiteren Hilfsprogrammen und konsequenten Öffnungsschritten - die Kunst- und Kulturszene in Bayern stabilisiere.

RKI registriert 212 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 5,0

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 212 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.40 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 219 Ansteckungen gelegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,0 an (Vortag: 5,0; Vorwoche: 5,6). Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz während der dritten Corona-Welle hatte es am 26. April 2021 mit 169,3 gegeben. Danach sank der Wert - von wenigen Ausreißern abgesehen - ziemlich stetig. Zuletzt deutete sich aber eine mögliche Trendwende an, vor der Pandemie-Experten wegen der zunehmenden Verbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante schon seit längerem warnen.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden ein Todesfall verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.731.124 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.629.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.031.

mh/mw/dpa

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