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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Zwei Neuinfektionen im Kreis Berchtesgadener Land - aus diesem Grund hält Drosten nichts von der Labor-These

Coronavirus - Situation in Berchtesgaden
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Seit der letzten Meldung am 4. Juni gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land zwei weitere bestätigte COVID-19-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (5. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 31,5, Landkreis Rosenheim 30,2, Landkreis Traunstein 21,4, Landkreis Berchtesgadener Land 31,2, Landkreis Mühldorf 12,9, Landkreis Altötting 27,8 (Quelle/Stand: RKI, 5. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3911, Landkreis Rosenheim 13.813, Traunstein 10.964, Berchtesgadener Land 5936, Mühldorf 6935, Altötting 6041 (Quelle/Stand: RKI, 5. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 454, Traunstein 215, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 5. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.148 Todesfälle in Deutschland (15.007 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 23.20 Uhr - Zwei Neuinfektionen im Kreis Berchtesgadener Land

Seit der letzten Meldung am 4. Juni gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land zwei weitere bestätigte COVID-19-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet.

Landkreisweit gibt es derzeit 80 aktive Fälle, davon keine in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell sieben Corona-Patienten stationär behandelt, drei davon werden intensivmedizinisch betreut.

Update, 20.24 Uhr - Corona: Deshalb hält Drosten nichts von der Labor-These - er tippt auf diesen Ursprung

Der Berliner Virologe Christian Drosten sieht unter den verschiedenen Hypothesen zur Herkunft von Sars-CoV-2 den Weg über die Pelzindustrie als plausibelste an. „Ich habe dafür keinerlei Belege, außer die klar belegte Herkunft von Sars-1, und das hier ist ein Virus der gleichen Spezies. Viren der gleichen Spezies machen die gleichen Sachen und haben häufig die gleiche Herkunft“, sagte Drosten dem Schweizer Online-Magazin „Republik“. In den Jahren 2002 und 2003 hatte eine von China ausgehende Infektionswelle weltweit zu etwa 800 Todesopfern geführt. Die Erkrankung wurde Schweres Akutes Atemwegssyndrom (Sars) genannt. Der Ende 2019 erstmals nachgewiesene Erreger Sars-CoV-2 ist mit dem damaligen Virus sehr eng verwandt.

Beim ersten Sars-Virus seien die Übergangswirte Marderhunde und Schleichkatzen gewesen, sagte Drosten. „Das ist gesichert.“ In China würden Marderhunde nach wie vor in großem Stil in der Pelzindustrie verwendet. Dabei würden immer wieder auch wilde Marderhunde in die Zuchtbetriebe gebracht, die zuvor Fledermäuse - die als wahrscheinlichster Ursprung von Sars-CoV-2 gelten - gefressen haben können. „Marderhunden und Schleichkatzen wird lebendig das Fell über die Ohren gezogen“, erklärte der Charité-Virologe. „Die stoßen Todesschreie aus und brüllen, und dabei kommen Aerosole zustande. Dabei kann sich dann der Mensch mit dem Virus anstecken.“

Zu der These, das Virus sei versehentlich oder absichtlich in einem Labor erzeugt worden, sagte Drosten, dies liege zwar rein technisch betrachtet im Rahmen des Möglichen, aber: „Wenn jemand auf diese Weise Sars-2 entwickelt hätte, dann würde ich sagen, der hat das ziemlich umständlich gemacht.“ Mit dem ersten Sars-Virus als Grundlage hätte man zu Forschungszwecken am ehesten nur ganz bestimmte Bereiche verändert - Sars-CoV-2 aber sei voller Abweichungen zum ersten Virus.

Update, 17.34 Uhr - „Nur“ ein neuer Corona-Fall im Landkreis Altötting

In Stadt und Landkreis Altötting gibt es seit der letzten Statusmeldung „nur“ einen neuen Corona-Fall (Stand: 5. Juni, 0 Uhr). Dabei handelt es sich um eine 24-jährige Person aus Reischach. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Altötting auf 6041 Personen.

Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 84 aktive Fälle - die meisten davon in Garching an der Alz (18), Neuötting (9) und Burghausen (8). Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 27,8.

Update, 17.02 Uhr - „Hat mich irritiert“: Münchens OB kritisiert späte Entscheidung über EM-Zuschauerzahl

Die bayerische Staatsregierung hat sich nach Meinung von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bei der Entscheidung über die Zuschauerzahlen bei der Fußball-Europameisterschaft sehr viel Zeit gelassen. Dass jeweils 14.000 Zuschauer in die Allianz Arena dürfen, sei vertretbar. „Was mich etwas irritiert hat ist, dass die Entscheidung so spät gefallen ist“, sagte Reiter am Samstag in der Bayern-2-“Radiowelt“. Für die Veranstalter sei es jetzt „eine echte Herausforderung noch Karten zu drucken, zu vertreiben und so weiter. Denn die Inzidenz ist seit Wochen stabil unter 50 gewesen. Man hätte, glaub ich, schon etwas früher entscheiden können“, sagte Reiter.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Freitag angekündigt, dass das Stadion „bis zu 20 Prozent“ ausgelastet werden dürfe. Söder hatte von der Fußball-EM als „Sondersituation“ gesprochen und die Partien dort als „Pilot- und Probelauf“ für den weiteren Profisport in Deutschland bezeichnet.

Die Stadt München müsse jetzt dafür sorgen, dass „relativ breit ein öffentliches Public Viewing möglich ist, wodurch sich die Gäste über die Stadt verteilen“, sagte der Oberbürgermeister. Das habe bei den letzten Europa- und Weltmeisterschaften ganz gut funktioniert. „Ich gehe aber davon aus, dass die Dimension ungleich geringer ist.“

Update, 14.50 Uhr - Polizei stoppt laute Jugendgruppe in Markt Schwaben

Am frühen Samstagmorgen (5. Juni) teilten Anwohner der Seilergasse in Markt Schwaben (Landkreis Ebersberg) der Polizei mit, dass sich dort eine sehr laute Jugendgruppe aufhalten würde. Bei Eintreffen der Streifen gegen 2.15 Uhr konnten sieben Heranwachsende festgestellt werden. Die Jugendlichen hatten zunächst einen Fluchtversuch unternommen, konnten jedoch von den Beamten gestoppt werden.

Nachdem die Gruppe aus unterschiedlichen Hausständen stammte und keiner der Jugendlichen eine Mund-Nasen-Bedeckung trug, wurde das Treffen aufgelöst. Die Jugendlichen erwarten nun Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

Update, 13.35 Uhr - Sonderimpfaktion am Mittwoch im Kreis Altötting

Einige Hausärzte des Landkreises haben sich zusammengeschlossen und werden am Mittwoch (9. Juni) im Impfzentrum des Landkreises Altötting eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson durchführen. Die Terminvergabe hierzu wird am Dienstag (8. Juni) um 8 Uhr auf der Homepage des Landratsamtes freigeschalten.

Da nur der Impfstoff von Johnson &cJohnson zur Verfügung stehen wird, sollen sich nur Impfwillige anmelden, die sich explizit mit diesem Vakzin impfen lassen möchten. Wenn ein bereits vereinbarter Termin nicht wahrgenommen wird, steht kein Ersatztermin zur Verfügung. Es erwächst daraus auch kein Anspruch auf eine vorzeitige Terminierung mit einem anderen Impfstoff, so das Landratsamt. Alle Informationen und Bedingungen zur Sonderimpfaktion gibt es auf der Homepage des Landratsamtes.

Update, 12.45 Uhr - Großer Run auf Hausarzt-Praxen erwartet

Ärzte in Deutschland rechnen mit Fallen der Impfpriorisierung ab Montag (7. Juni) mit einem großen Andrang in den Praxen und riefen Impfwillige deswegen zu Geduld auf. Der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte, er rechne mit einem „Ansturm auf die Praxen“. Gassen appellierte an die Menschen: „Bitte haben Sie Geduld und bedrängen Sie nicht die Ärzte und deren Teams (...). Alle werden geimpft werden - und das so schnell wie möglich. Aber nicht alle auf einmal!“ 

Bei vielen Menschen sei der falsche Eindruck entstanden, sie könnten sich sofort impfen lassen. Das sei mitnichten möglich. Obwohl die Mengen kontinuierlich zunähmen, seien Impfstoffe immer noch zu knapp. Ähnlich äußerte sich Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des Virchowbundes als Verband der niedergelassenen Ärzte. Es gebe nach wie vor in den Praxen zu wenig Impfstoff. „Daher müssen wir unsere Patienten um Geduld bitten“, so Heinrich.

Update, 10.50 Uhr - Vier neue Fälle im Landkreis Mühldorf

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun vier neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet (Stand: 5. Juni, 0 Uhr). Damit gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf derzeit 31 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum genannten Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 12,9.

Update, 9.20 Uhr - Zahlen in Region auf überschaubarem Niveau

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 5. Juni 2021).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen haben sich in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag größtenteils nach unten entwickelt. Die Landkreise Rosenheim (von 30,2 auf 28,3), Traunstein (von 25,4 auf 21,4), Berchtesgadener Land (von 41,5 auf 31,2) und Altötting (von 33,2 auf 27,8) meldeten jeweils fallende Inzidenzen. Im Landkreis Mühldorf blieb der Wert (12,9) im Vergleich zu Freitag identisch. Lediglich in der Stadt Rosenheim stiegen die Zahlen leicht von 29,9 auf 31,5.

Weitere Todesfälle in der Region gab es unterdessen nicht. Allerdings gab es in Bayern insgesamt elf weitere Todesfälle binnen 24 Stunden. Damit sind seit Pandemie-Ausbruch nun mehr als 15.000 Menschen im Freistaat an oder mit Corona gestorben (gesamt nun 15.007). Dies geht aus den neuesten Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) vom Samstagmorgen hervor.

RKI meldet rund 2300 neue Fälle und 122 Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2294 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor (Stand: 5. Juni, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 5426 Ansteckungen gelegen (News-Ticker Freitag, 4. Juni). Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 26,3 an (Vortag: 29,7; Vorwoche: 37,5).

Das RKI wies allerdings in einem Lagebericht auf den Feiertag Fronleichnam in vielen Bundesländern am Donnerstag hin: „Bei der Interpretation der Fallzahlen ist zu beachten, dass an Feiertagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“ Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 122 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 163 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.697.927 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.533.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.148 angegeben. In Bayern kamen elf neue Todesfälle hinzu (gesamt nun 15.007).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,88 (Stand: 4. Juni; Vortag: 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 88 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/dpa

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