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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Schüler mit Klage gegen Nasenabstrich gescheitert

Coronavirus: Testcenter
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Symbolbild: Corona-Test

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (5. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 260 (Quelle/Stand: LGL, 4. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,0 (Quelle/Stand: LGL, 4. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 256 (Quelle/Stand: DIVI, 5. Oktober, 6.15Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 157,3, Landkreis Rosenheim 221,6, Landkreis Traunstein 247,9, Landkreis Berchtesgadener Land 235,1, Landkreis Mühldorf 97,9, Landkreis Altötting 87,8 (Quelle/Stand: RKI, 5. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4788, Landkreis Rosenheim 16.921, Traunstein 13.191, Berchtesgadener Land 7489, Mühldorf 7795, Altötting 6971 (Quelle/Stand: RKI, 5. Oktober, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 473, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 103, Mühldorf 158, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 5. Oktober, 0 Uhr)
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 19.15 Uhr - Schüler mit Klage gegen Nasenabstrich gescheitert

Das Verwaltungsgericht Würzburg hat den Eilantrag zweier Schüler abgelehnt, die ihre Corona-Selbsttests mit einer Speichelprobe statt mit einem Nasenabstrich machen wollten. Die 13-jährige Gymnasiastin und ihr 12-jähriger Bruder hatten erklärt, sie hätten häufig Nasenbluten und Angst vor den Tests mit einem in die Nasenhöhle eingeführten Fremdkörper. Die Verwaltungsrichter entschieden am Mittwoch, die Landesregierung schließe eine Wahlfreiheit der Schüler bei den Tests bewusst aus. Sie wolle einheitliche Tests im Klassenverband durch die Lehrkraft. Dass andere Bundesländer das anders regeln, mache die bayerische Regelung nicht rechtswidrig. Die beiden Kläger könnten die Tests in der Schule durch eine Impfung vermeiden.

Update, 18 Uhr - Bayerischer Partygast geht mit Corona in Disco

Ein Corona-Infizierter hat am Wochenende in einer Diskothek in Patersdorf (Landkreis Regen) gefeiert. Wie das Landratsamt Regen am Dienstag berichtete, hatte der Mann zuvor zwar einen PCR-Test gemacht. Als er aber am Samstagabend in das gut besuchte Lokal ging, habe das Ergebnis noch nicht vorgelegen. „Wir wissen noch nicht, ob es eine fehlerhafte Kontrolle war oder ob sich der Mann irgendwie reingemogelt hat“, sagte der Behördensprecher. Beides werde ermittelt und sowohl der Mann als auch die Lokalbetreiber müssten mit erheblichen Strafen rechnen.

Nach Auskunft der Behörde war der Mann weder geimpft noch genesen und hätte deshalb nur mit einem negativen Test eingelassen werden dürfen. Der Betreiber hätte zudem entsprechend der für Clubs geltenden 3G-plus-Regel sicherstellen müssen, dass kein Gast ohne ausreichenden Nachweis eingelassen werde. Als das Testergebnis am Sonntag endlich vorlag, wurde bei dem Mann eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Das Landratsamt rief daraufhin alle Besucher auf, auf Krankheitszeichen zu achten und sich testen zu lassen, um Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen.

Update, 16:46 Uhr - FC Bayern will Allianz Arena auslasten

Fußball-Bundesligist FC Bayern München will im nächsten Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 23. Oktober erstmals seit über eineinhalb Jahren wieder die volle Kapazität seines Stadions ausschöpfen und bis zu 75.000 Zuschauer zulassen. „Die Voraussetzung im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen ist dabei die sogenannte 3G-Plus-Regelung“, heißt es in einer Vereinsmitteilung vom Dienstag. Der deutsche Rekordmeister folgt damit einem Beschluss der bayerischen Staatsregierung vom Montag, wonach die Clubs ihre Stadien unter zwei Bedingungen wieder voll auslasten dürfen.

Demnach können die bayerischen Vereine all jenen Menschen Zutritt ins Stadion gewähren, die geimpft oder von Corona genesen sind (2G-Regel). Alternativ können auch Besucher zugelassen werden, die einen negativen PCR-Test vorweisen (3G-Plus). Dafür entfallen dann Maskenpflicht, Obergrenzen bei der Personenzahl, Alkoholverbot und Mindestabstandsgebot.

Die Bayern planen ebenso wie die SpVgg Greuther Fürth mit dem 3G-Plus-Konzept, um die Allianz Arena endlich wieder voll auszulasten. Zuletzt lag die Zuschauergrenze bei 25 000. Zudem war bislang ein 3G-Nachweis für den Stadionbesuch erforderlich - ein Antigen-Schnelltest statt des nun notwendigen PCR-Tests genügte.

Update, 16.12 Uhr - Hunderte Patienten von mutmaßlichem Impfbetrug betroffen

Die mutmaßlich falsch ausgestellten Impfbescheinigungen einer Hausarztpraxis im Landkreis Donau-Ries sollen mehrere hundert Patienten erhalten haben. Dies sagten am Dienstag Vertreter des Landratsamtes, der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Donauwörth.

Es gebe nach bisherigen Erkenntnissen einerseits Betroffene, die nur für einen Stempel im Impfbuch in die Praxis in Nordschwaben gegangen seien und keine Spritze bekommen hätten. Andererseits gebe es Patienten, die davon ausgegangen seien, korrekt geimpft worden zu sein, obwohl dies wohl nicht der Fall gewesen sei.

Wie Landrat Stefan Rößle (CSU) betonte, hat seine Behörde dem Mediziner mittlerweile untersagt, die Praxis wieder zu öffnen. „Die Praxis ist bis auf weiteres geschlossen“, sagte er.

Der Hausarzt wird verdächtigt, seinen Patienten Impfausweise über Corona-Schutzimpfungen ausgestellt zu haben, ohne tatsächlich einen Impfstoff gespritzt zu haben. Seit Montag werden die Patienten des niedergelassenen Arztes getestet, ob sie ausreichend Antikörper gebildet haben. Mehr als 130 Männer und Frauen hätten am ersten Tag von dem Angebot der Kreisbehörde bereits gemacht, hieß es.

Update, 15.52 Uhr - Ein Todesfall im Berchtesgadener Land

Berchtesgadener Land. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Montag drei weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwei Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 235,1 (Stand RKI: 5. Oktober, 0 Uhr).

Derzeit gibt es 95 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 250 neue COVID-19-Fälle.

Seit der gestrigen Meldung gibt es bedauerlicherweise einen neuen Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 79-jährigen Mann. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen erhöht sich damit auf 103.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 21 COVID-19-Patienten stationär behandelt. elf Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt drei Patienten intensivmedizinisch betreut, diese drei Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 21 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind zwei Personen vollständig geimpft, eine Person hat ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und wird auf der Normalstation behandelt.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt 16 COVID-19-Patienten. Zwei Personen davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wiederum eine Person davon wird intensivmedizinisch betreut.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 37 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 32 Patienten auf der Normalstation und fünf Patienten auf der Intensivstation.

Update, 15.02 Uhr - Inzidenzen: Drei Landkreise aus der Region unter Top Fünf in Deutschland

An diesem Dienstag findet sich der Landkreis Traunstein mit einer 7-Tage-Inzidenz von 247,9 (Vortag: 250,7) auf Platz zwei im nationalen Vergleich wieder. Die Stadt Bremerhaven grüßt nun von dem unrühmlichen ersten Platz .

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 5. Oktober 2021)

Aber nicht nur der Landkreis Traunstein hat mit einer sehr hohen Inzidenz zu kämpfen. In der gesamten Region liegen die Werte deutlich über dem bundesweitem Durchschnitt (63,6), die Entwicklungen in den Landkreisen der Region ist unterschiedlich. Die Inzidenz im Landkreis Berchtesgadener Land liegt bei 235,1 (Vortag: 234,2). Das bedeutet im nationalen Vergleich Platz drei. Im Kreis Altötting bei 87,8 (92,2), im Kreis Mühldorf 97,9 (100,4), im Kreis Rosenheim (Platz vier in Deutschland) bei 221,6 (221,2) und in der Stadt bei 157,3 (158,8) sind die Inzidenzen weiterhin hoch

Update, 14.36 Uhr - 92 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 37 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 32 auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 100.350 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 95.072 Personen die Zweitimpfung erhalten. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 647 aktive COVID-19-Fälle vor.

Seit der letzten Pressemitteilung am 4. Oktober sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 92 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 13.285 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 12.418 Personen (113 Personen mehr seit der Meldung vom 4. Oktober). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 247,9.

Update, 13.51 Uhr - Neuer Rekord: Melbourne seit Pandemie-Beginn 246 Tagen im Lockdown

Die Corona-Zahlen im australischen Bundesstaat Victoria steigen trotz eines seit zwei Monaten andauernden Lockdowns weiter und haben einen neuen Höchstwert erreicht. Die Behörden in der Region mit der Metropole Melbourne meldeten am Dienstag 1763 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, und mehr als jemals in einem anderen australischen Bundesstaat oder Territorium verzeichnet worden waren.

Derzeit lägen mehr als 500 Einwohner Victorias in Verbindung mit Covid-19 in Krankenhäusern, davon rund 100 auf der Intensivstation, sagte Regionalpremier Daniel Andrews. 66 Prozent der Patienten seien nicht geimpft, 28 Prozent hätten eine Impfdosis erhalten und sechs Prozent seien vollständig geimpft. „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache“, erklärte der Politiker. „Wenn Sie geimpft sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie schwer erkranken und im Krankenhaus landen, erheblich geringer.“

Der Bundesstaat im Osten Australiens befindet sich bereits zum sechsten Mal im Lockdown. Erst am Montag hatte der australische Sender ABC berichtet, dass die Millionenstadt Melbourne eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie einen unrühmlichen Rekord aufgestellt habe: Die Regionalhauptstadt komme inzwischen auf zusammengezählt 246 Tage im Lockdown-Modus, hieß es. Damit habe sie dem bisherigen Rekordhalter Buenos Aires den Rang abgelaufen.

Update, 12.55 Uhr - Kreis Altötting meldet 173 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun acht neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 4. Oktober). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6971 Personen.

Die Daten auf der Seite des RKI bezüglich der 7-Tage-Inzidenz sind derzeit leider immer noch nicht abrufbar. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 173 aktive Fälle - die meisten davon in Burgkirchen (25), Altötting (24) und Töging (19). Zudem gab es auch elf positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 11.39 Uhr - Keine Impfung? Kein Gehalt! US-Ligen gehen den Profis auch ans Geld

Wer in den US-Profiligen NBA und NHL eine Partie verpasst, weil er sich nicht gegen Corona hat impfen lassen, bekommt kein Gehalt. Diese und weitere Regeln führen zu einer hohen Impfquote vor den Saisonstarts. Manche NBA-Stars juckt das allem Anschein aber nicht. Am Freitag wird es wegen der Corona-Impfpflicht wohl zum ersten Mal richtig teuer für NBA-Profi Kyrie Irving. Die Brooklyn Nets treffen in der Vorbereitung auf Titelverteidiger Milwaukee Bucks. Und der 29 Jahre alte Basketballer wird allem Anschein nach nicht spielen. Nicht spielen dürfen. Die Vorschriften in New York zwingen ihn vor dem Betreten einer Sporthalle zur Vorlage eines Impfnachweises. Hat er den nicht, fällt er den zwischen Liga und Gewerkschaft ausgehandelten Corona-Regeln zufolge in die Kategorie der ungeimpften Profis und verliert in diesem Szenario damit sein Recht auf Bezahlung. US-Medien haben Irvings Verlust am Montag mal ausgerechnet: 380.000 US-Dollar. Pro Partie.

Sollte Irving also tatsächlich alle 41 Heimspiele der am 19. Oktober beginnenden NBA-Saison aus diesem Grund verpassen, summiert sich das auf mehr als 15 Millionen US-Dollar. Offiziell ist der Impfstatus des in Australien geborenen Ausnahmespielers nicht bekannt, aber alle Indizien weisen darauf hin, dass er nicht geimpft ist. Selbst New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio machte einen öffentlichen Aufruf: „Lass dich impfen“, sagte der Politiker. „Deine Fans wollen dich sehen. Wir alle wollen dich zurück. Deine Teamkollegen wollen dich zurück.“ Beim Anlauf auf den Titel kann Nets-Trainer Steve Nash von seinem Superstar-Trio aber erst mal nur Kevin Durant und James Harden als feste Größen einplanen - Irving dagegen nicht.

Update, 10.13 Uhr - Bericht: Katar und FIFA in Gesprächen über WM-Corona-Regeln

Der Fußball-Weltverband FIFA befindet sich einem Medienbericht zufolge in Gesprächen über eine Lockerung der angekündigten Corona-Impfpflicht im WM-Gastgeberland Katar. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, gehe es darum, auch Genesenen oder negativ auf das Coronavirus Getesteten die Reise zur Endrunde (21. November bis 18. Dezember 2022) zu ermöglichen. Premierminister Scheich Khalid bin Khalifa bin Abdulaziz Al Thani hatte im Juni angekündigt, dass nur geimpfte Zuschauer zugelassen werden sollen.

Die FIFA bestätigte die Gespräche auf Anfrage zunächst nicht. Der Weltverband teilte grundsätzlich mit, Katar werde zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligter alle erforderlichen Vorkehrungen treffen. Noch in diesem Jahr (30. November bis 18. Dezember) richtet Katar den Arab Cup mit 16 Nationen aus - der Umgang mit der Pandemie bei diesem Turnier könnte ein Hinweis auf die Regeln für die WM ein Jahr später sein.

Update, 9.12 Uhr - RKI registriert 4799 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 63,6

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstag mit 63,6 an. Am Vortag hatte der Wert bei 64,7 gelegen, vor einer Woche bei 60,3. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4799 Corona-Neuinfektionen, wie aus Zahlen des RKI vom Dienstagmorgen (Stand 8.15 Uhr) hervorgeht. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4171 Ansteckungen gelegen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.260.187 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 1,55 an. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.883.

Update, 8.28 Uhr - Bayern lockert für Geimpfte und Genesene: Maskenpflicht fällt

Bayern lockert massiv die Corona-Beschränkungen für all jene Veranstaltungen, zu denen freiwillig nur Geimpfte und von Corona Genesene Zutritt haben (2G-Regel). Das beschloss die bayerische Staatsregierung auf der Sitzung des Ministerrates am Montagabend in München. Alternativ können auch Menschen zugelassen werden, die einen negativen PCR-Test vorweisen (3G plus). Dafür entfallen dann Maskenpflicht, Obergrenzen bei der Personenzahl, Alkoholverbot und Mindestabstandsgebot.

Die Regelungen gelten von diesen Mittwoch an und können etwa bei Kulturveranstaltungen, Sportereignissen, Kongressen, in Bibliotheken und Musikschulen angewandt werden. Sie seien rein freiwillig für die Veranstalter. Kleinkinder und Schüler, die im Schulbetrieb ohnehin regelmäßig getestet werden, habe grundsätzlich auch bei Veranstaltungen Zutritt, in denen die 3G plus Regel gilt.

Update, 7.20 Uhr - RKI meldet aktuelle Zahlen am Dienstag verzögert

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland war in den letzten Tagen weitestgehend stabil. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Zahlen zu den Corona-Neuinfektionen für den heutigen Dienstag (5. Oktober) noch nicht veröffentlicht. Wir melden, wenn die Daten vorliegen.

Landratsamt informiert über mutmaßlich falsche Impf-Bescheinigungen

Das Landratsamt Donau-Ries will im Fall von möglicherweise falschen Impfbescheinigungen am Dienstag (14 Uhr) weitere Details bekanntgeben. Die Behörde hat angekündigt, in Donauwörth zusammen mit der Polizei über die Hintergründe und die bisherigen Maßnahmen sowie das weitere Vorgehen zu informieren.

Ein Hausarzt aus dem Landkreis Donau-Ries steht im Verdacht, seinen Patienten Impfausweise über Corona-Schutzimpfungen ausgestellt zu haben, ohne tatsächlich einen Impfstoff gespritzt zu haben. Seit Montag werden die Patienten des niedergelassenen Arztes getestet, ob sie ausreichend Antikörper gebildet haben.

Die Kriminalpolizei hatte in der vergangenen Woche die Wohnung und die Praxis des niedergelassenen Mediziners durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Völlig unklar ist bislang, wie es zu den mutmaßlich falsch dokumentierten Schutzimpfungen gekommen war.

mh/fgr/dpa

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